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Es wird Zeit für einen Boxenstopp in der Werkstatt

Beim Wechsel auf die Sommerreifen sollten Autofahrer den Zustand der Gummis gründlich überprüfen lassen.

Es wird Zeit für einen Boxenstopp in der Werkstatt

Beim Umstieg auf die Sommerreifen sollten Autofahrer nachmessen: Reicht die Profiltiefe noch oder sind neue Reifen fällig? Spätestens bei drei Millimetern Profil empfehlen Experten einen Wechsel. Foto: djd/ReifenDirekt

Bei dauerhaft mehr als sieben Grad Celsius sind Sommerreifen die bessere Wahl für das eigene Auto. Der Wechseltermin ist zugleich eine gute Gelegenheit, den Zustand der Reifen zu kontrollieren und bei Bedarf für Ersatz zu sorgen.

Die Vorteile von Sommerreifen sprechen für sich: Eine bessere Haftung und somit mehr Fahrsicherheit gehören ebenso dazu wie ein geringerer Kraftstoffverbrauch und ein verkürzter Bremsweg im Vergleich zu Winterreifen bei warmer Witterung.

„Sommerreifen weisen eine eigens komponierte Gummimischung und eine spezielle Profilierung auf, die sie mit Beginn des Frühjahrs zur richtigen Wahl machen. Frische, neue Reifen weisen dabei den optimalen Grip auf“, erklärt Reifen-Experte Thierry Delesalle. Allerdings können die Sommerreifen nur dann ihre Vorteile ausspielen, wenn sie sich in einem guten Zustand befinden.

So sollten Autofahrer die Gummis zum Beispiel nicht bis zum gesetzlich zulässigen Limit von 1,6 Millimetern abfahren. „Bei Sommerreifen empfiehlt sich ein Wechsel ab einer Profiltiefe von drei Millimetern“, rät Delesalle weiter. Die Kontrolle, auch während des gesamten Sommers, ist ganz einfach mit einer Eineuromünze oder einem praktischen Messschieber möglich. Und auch den Check des Reifenfülldrucks sollten Autofahrer nicht versäumen – wenn das im eigenen Auto noch nicht ein Reifendruckkontrollsystem erledigt.

Ebenso wichtig ist der Gesamtzustand der Reifen: Hat es einen „Bordsteinkuss“ gegeben, weist das Gummi feste Risse oder gar einen Einschnitt auf? In diesen Fällen ist man gut beraten, die Reifen vom Profi überprüfen zu lassen und im Zweifelsfall besser auf frische Modelle zu wechseln. Schließlich können bereits vermeintlich kleine Schäden zu einem plötzlichen Reifenplatzer führen und somit fatale Folgen haben.

Statistiken etwa des ADAC zeigen: Viele Autofahrer sind mit einem zu geringen Reifenfülldruck unterwegs. Das bringt einen erhöhten Kraftstoffverbrauch und einen schnelleren Reifenverschleiß mit sich – und kann etwa bei einer Notbremsung die Fahrsicherheit beeinträchtigen. Aus diesen Gründen hat die EU sogenannte Reifendruckkontrollsysteme (RDKS) zur Pflicht für alle Neufahrzeuge gemacht.

Die elektronischen Helfer warnen den Fahrer vor einem Druckverlust oder gar einem Plattfuß. Ältere Autos vor 2014 verfügen meist noch nicht über ein RDKS. „Hier ist der Autofahrer selbst in der Pflicht, regelmäßig - mindestens alle 14 Tage – den Reifenfülldruck zu überprüfen“, sagt Thierry Delesalle djd

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