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SpVgg Vreden

"Es wird ganz eng"

VREDEN Noch immer sitzt der Stachel tief bei SpVgg-Trainer Ralf Bugla. Nicht allein das Ergebnis beim Mitkonkurrenten BSV Roxel (0:3) hat ihn maßlos enttäuscht, sondern der gesamte Auftritt. Ausgerechnet jetzt kommt mit Preußen Münster II am Montag einer der Top-Favoriten auf den Aufstieg ins Hamalandstadion.

"Es wird ganz eng"

<p>SpVgg Vreden muss in der Endphase der Saison auf Routinier und Leistungsträger Sebastian Abbing (Mitte) verzichten, den es für ein Jahr beruflich nach Thailand zieht.

"Was nützt uns denn der Überraschungspunkt gegen Paderborn, wenn wir parallel zwei Endspiele um den Klassenerhalt in Clarholz und Roxel verlieren? Den Nackenschlag perfekt gemacht hat der Umstand, dass die Konkurrenz kräftig gepunktet hat. Da dürfen wir uns aber nicht beschweren, das passiert nun einmal", ist Bugla der Frust anzumerken. Acht Spiele stehen noch aus - die Luft wird immer dünner. "Jeder ist nun gefordert, sich selbst einmal zu hinterfragen und nicht immer mit dem Finger auf andere zu zeigen. Noch wollen wir die Flinte nicht ins Korn werfen. Fakt ist: Es wird ganz eng", so Bugla.

Neben den bekannt Verletzten muss es nun auch noch Kapitän Sebastian Abbing ersetzen, den es beruflich für ein Jahr nach Thailand zieht. "Viele sollten sich einmal ein Beispiel an unserem Torhüter Chris Harmeling nehmen. Der wehrt sich, wie es sich im Abstiegskampf gehört, und hält uns so immer wieder im Spiel", ergänzt Bugla.

Preußen II hat nach dem Winter eine starke Serie hingelegt und belegt hinter SuS Stadtlohn Platz zwei. Einzig die Partie gegen den Mitkonkurrenten FC Gievenbeck ging verloren - und dies, obwohl die Preußen nun vermehrt auf den Stammkader der Reserve setzen. "Die Aufgabe hat es natürlich in sich. Ich will zumindest eine entsprechende Körpersprache sehen. Dies ist die Mannschaft auch den treuen Zuschauern schuldig. Wir müssen zurück zur mannschaftlichen Geschlossenheit", ermahnt Bugla seine Schützlinge.

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