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Alle Artikel zum Thema: Europa

Europa

Lünen erhält einen Europaplatz

Bunte Einweihungsparty mit Zwischentönen

Lünen Die Stadt Lünen hat nun einen Europaplatz: Passend zum Europatag weihte Bürgermeister Jürgen Kleine-Frauns die Fläche zwischen Rathaus und ehemaligem Hertiehaus ein. In die gute Stimmung mischen sich sorgenvolle Töne.mehr...

Brüssel. Facebook-Chef Mark Zuckerberg ist im Europaparlament viel härter rangenommen worden als bei seinem Anhörungs-Marathon im US-Kongress. Das Format, bei dem in Brüssel alle Fragen zum Schluss auf einmal beantwortet werden sollten, gab dem Tech-Milliardär jedoch die Möglichkeit, unangenehmen Fragen auszuweichen. Zuckerberg konnte einfach nur breit gefasste Mini-Stellungnahmen zu einigen der angesprochen Themen statt konkreter Antworten geben. Zum Auftakt entschuldigte sich Zuckerberg abermals für den jüngsten Datenskandal um Cambridge Analytica.mehr...

Brüssel. Facebook-Chef Mark Zuckerberg hat sich auch im Europaparlament für den jüngsten Datenskandal bei dem Online-Netzwerk entschuldigt. Facebook habe das Ausmaß seiner Verantwortung unter anderem im Kampf gegen den Missbrauch von Nutzer-Informationen durch App-Entwickler nicht erkannt, sagte Zuckerberg bei einem Treffen mit Fraktionsspitzen. „Das war ein Fehler und es tut mir leid.“ Das waren ähnliche Worte wie bei Zuckerbergs Auftritten im US-Kongress. Zugleich betonte der Facebook-Chef: „Europäer sind ein großer und unglaublich wichtiger Teil unserer globalen Gemeinschaft.“mehr...

Berlin. Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer sucht in der Dieselkrise den Dialog mit Brüssel. Scheuer kam in Berlin mit EU-Verkehrskommissarin Violeta Bulc zusammen. Scheuer hatte sich zuletzt stark gemacht für eine Überprüfung der Messstationen zum Schadstoff-Ausstoß. Die EU-Kommission hatte gegen Deutschland und fünf andere Länder wegen zu schmutziger Luft durch Diesel-Abgase eine Klage vor dem Europäischen Gerichtshof angekündigt.mehr...

Hintergründe

22.05.2018

Europas Kampf gegen Facebook und Co.

Brüssel. Jahrelang konnte das Soziale Netzwerk Facebook in Europa weitgehend unbehelligt schalten und walten. Nach den jüngsten Skandalen wird es für den US-Datenriesen zunehmend ungemütlich. Der Fall hat Symbolkraft für das Verhältnis zwischen Europa und der Tech-Branche.mehr...

Brüssel. Bundesumweltministerin Svenja Schulze drängt Belgien zur Abschaltung alter Atomkraftwerke. Viele Menschen im Grenzgebiet um Aachen fühlten sich von den nahen Atommeilern Tihange und Doel bedroht, erklärte die SPD-Politikerin am Dienstag in Brüssel. Belgien habe vor einigen Jahren entschieden, die Reaktoren Tihange-1 sowie Doel-1 und Doel-2 länger laufen zu lassen. „Ich halte das für den falschen Weg“, stellte Schulze klar.mehr...

Berlin. Welche Folgen hat die Datenschutzgrundverordnung DSGVO für Fotografen? Steht die Fotografie, wie wir sie kennen, vor dem Aus? Unter Rechtsexperten läuft eine hitzige Debatte. Datenschützer warnen vor „Panikmache“ - und stützen sich dabei auf das Innenministerium.mehr...

Brüssel. Fast zehn Jahre hat es gedauert, bis in Europa neue Regeln für den Datenschutz kommen. Der Zeitpunkt rund um den Facebook-Datenskandal könnte nicht besser sein. Aber was ändert sich wirklich?mehr...

Brüssel. Das Format der Anhörung von Mark Zuckerberg im Europaparlament hat viele harte Fragen verhallen lassen. Der Facebook-Chef konnte vielen Problemen ausweichen. Für die Beteiligten lieferte der Abend dennoch Erkenntnisse.mehr...

Brüssel. Wegen des Skandals um den massenhaften Abfluss von Nutzerdaten an die Firma Cambridge Analytica kommt Facebook-Chef Mark Zuckerberg heute ins Europaparlament. Am frühen Abend ist ein Treffen mit den Fraktionsspitzen in Brüssel geplant. Das Gespräch soll live im Internet übertragen werden. Im März war bekanntgeworden, dass sich die britische Firma Cambridge Analytica Zugang zu Daten von Millionen Facebook-Nutzern verschafft hatte. Man erwarte von Mark Zuckerberg, dass er Erklärungen liefere, sagte der Vorsitzende der Sozialdemokraten, Udo Bullmann.mehr...

Brüssel. Facebook-Chef Mark Zuckerberg wird heute wegen des Datenskandals um seinen Konzern und Cambridge Analytica die Fraktionsspitzen im Europaparlament in Brüssel treffen.mehr...

Brüssel. Facebook-Chef Mark Zuckerberg wird heute wegen des Datenskandals um seinen Konzern und Cambridge Analytica die Fraktionsspitzen im Europaparlament in Brüssel treffen. Das Gespräch, bei dem unter anderem der deutsche Vorsitzende der Europäischen Volkspartei, Manfred Weber, sowie die Linken-Chefin Gabi Zimmer dabei sein werden, soll live im Internet übertragen werden. Zunächst war es nicht-öffentlich geplant, dagegen hatten sich vor allem die Grünen eingesetzt.mehr...

Nyon. Die Affäre um die Fußball-WM 2006 hat nach Aussage von UEFA-Chef Aleksander Ceferin keinen negativen Einfluss auf die deutsche Kandidatur für die Europameisterschaft 2024.mehr...

Brüssel. Facebook-Chef Mark Zuckerberg wird nach Druck aus dem EU-Parlament voraussichtlich doch öffentlich in Brüssel aussagen. Sein Treffen mit den Fraktionsspitzen morgen wegen des Datenskandals um Cambridge Analytica werde live im Internet übertragen, erklärte Parlamentspräsident Antonio Tajani. Das Parlament hatte wochenlang versucht, Zuckerberg zu einer Aussage zu bewegen. Bis zuletzt war nur ein Treffen hinter verschlossenen Türen geplant. Vom Datenskandal um Cambridge Analytica könnten auch Millionen EU-Bürgern betroffen sein.mehr...

Hamburg. Nirgendwo in Europa wird so viel Müll wiederverwertet wie in Deutschland: Im Durchschnitt führt jeder Deutsche jährlich rund 415 Kilogramm Wertstoffe dem Recycling zu. Dies zeigt eine Auswertung der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft BDO und des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstituts (HWWI). Damit nimmt Deutschland in Europa den ersten Platz ein, gefolgt von der Schweiz (382 Kilogramm), Dänemark (372 Kilogramm) und Österreich (326 Kilogramm).mehr...

Magdeburg. Die Füchse Berlin haben die deutsche Erfolgsserie im EHF-Pokal fortgesetzt. Der Tabellendritte der Handball-Bundesliga musste im Finale nicht nur gegen Saint-Raphael, sondern auch gegen das Publikum in Magdeburg bestehen. Die Gastgeber sind schwer enttäuscht.mehr...

Brüssel. Um das Risiko in Europas Finanzsektor zu senken, will die EU-Kommission Kreisen zufolge den Verkauf von gebündelten Staatsanleihen stärken. Banken sollen dazu künftig Anleihen verschiedener Staaten aufkaufen, bündeln und an Investoren weiterverkaufen können, ohne dafür erhöhte Risikoabsicherungen vorweisen zu müssen. Entsprechende Vorschläge wird die Behörde demnach am Donnerstag vorstellen. Damit sie auch tatsächlich gesetzlich verankert werden, müssen die EU-Staaten und das Europaparlament zustimmen.mehr...

Hamburg. Nirgendwo in Europa wird so viel Müll wiederverwertet wie in Deutschland: Im Durchschnitt führt jeder Deutsche jährlich rund 415 Kilogramm Wertstoffe dem Recycling zu, zeigt eine Auswertung der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft BDO und des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstituts (HWWI).mehr...

Hamburg. Nirgendwo in Europa wird so viel Müll wiederverwertet wie in Deutschland: Im Durchschnitt führt jeder Deutsche jährlich rund 415 Kilogramm Wertstoffe dem Recycling zu. Das zeigt eine Auswertung der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft BDO und des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstituts. Damit nimmt Deutschland in Europa Platz eins ein, gefolgt von der Schweiz, Dänemark und Österreich. Demnach produzieren die Deutschen pro Kopf jedes Jahr rund 213 Kilogramm Restmüll. Trotz des relativ hohen gesamten Müllaufkommens gingen dem Wirtschaftskreislauf so vergleichsweise wenige wichtige Ressourcen endgültig verloren, so das HWWI.mehr...

Leeuwarden. Eine Fledermaus, ein Wal, Kinder auf einer Nebelwolke: Friesland hat elf neue spektakuläre Kunstwerke. Es ist das Prestige-Projekt der Kulturhauptstadt.mehr...

Brüssel. Facebook-Chef Mark Zuckerberg wird sich am kommenden Dienstag mit dem Präsidenten des Europaparlaments Antonio Tajani und den Fraktionschefs treffen. Das Gespräch findet hinter verschlossenen Türen statt. Die Fraktion der Grünen erklärte, sie sei mit der Forderung nach einer öffentlichen Anhörung gescheitert. Im US-Kongress hatte Zuckerberg öffentlich Fragen von Senatoren und Abgeordneten beantwortet. Die Grünen im EU-Parlament fordern jetzt, das Gespräch am Dienstag übers Internet öffentlich zu machen. Bisher ist geplant, dass Tajani die Medien nach dem Treffen informiert.mehr...

Magdeburg. Wie schon im Vorjahr kommen auch 2018 im Finalturnier um den EHF-Cup drei von vier Teams aus der Bundesliga. Göppingen, Berlin und Magdeburg spielen um den zweithöchsten Titel im europäischen Vereinshandball. Oder gibt es eine französische Überraschung?mehr...

Auto und Verkehr

18.05.2018

So können Pfingsturlauber beim Tanken sparen

München. Tanken ist zurzeit schon teuer. Doch vor und an Feiertagen klettert der Preis meist noch mal höher. Da müssen Autofahrer clever vorgehen. Sie sollten zu den günstigsten Zeiten für Benzin- und Dieselnachschub sorgen.mehr...

Berlin. Bundesumweltministerin Svenja Schulze hat angesichts der angekündigten EU-Klage wegen zu schmutziger Luft in vielen deutschen Städten ihre Forderungen an die Autobauer bekräftigt. „Es ist vollkommen klar, dass die Autoindustrie jetzt handeln muss“, sagte die SPD-Politikerin im Deutschlandfunk. Bei den Diesel-Pkw müsse technisch nachgerüstet werden. „Wenn das nicht passiert, dann riskieren wir jetzt ganz eindeutig Fahrverbote.“ Umfangreiche technische Nachrüstungen direkt am Motor für ältere Diesel, sogenannte Hardware-Nachrüstungen, sind in der Koalition umstritten.mehr...

Berlin. Bundesumweltministerin Svenja Schulze hat angesichts der angekündigten EU-Klage wegen zu schmutziger Luft in vielen deutschen Städten ihre Forderungen an die Autobauer bekräftigt.mehr...

Brüssel. Maßvoll und angemessen: So bezeichnet die EU-Kommission seit Wochen die geplanten Mittelkürzungen für Landwirte und strukturschwache Regionen. Nun haben Haushaltsexperten des Europaparlaments nachgerechnet - und eine böse Vermutung.mehr...

Berlin. Brüssel hat Ernst gemacht und verklagt Deutschland wegen zu schlechter Luft in Städten. Wie geht es nun weiter? In der Koalition droht buchstäblich dicke Luft.mehr...

Schlaglichter

18.05.2018

SPD drängt auf Diesel-Nachrüstungen

Berlin. Die SPD drängt Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer angesichts der EU-Klage gegen Deutschland, den Widerstand gegen technische Nachrüstungen älterer Diesel aufzugeben. Den Menschen vorzumachen, das Problem durch Software-Nachrüstung lösen zu können, sei der falsche Weg, sagte SPD-Fraktionsvize Matthias Miersch der dpa. Die EU-Kommission hatte gestern angekündigt, Deutschland und fünf andere Länder wegen zu hoher Luftverschmutzung in Städten durch Diesel-Abgase vor dem Europäischen Gerichtshof zu verklagen.mehr...

Brüssel. Deutschland kommt wegen zu schmutziger Luft durch Diesel-Abgase in vielen Städten stärker unter Druck: Die EU-Kommission will die Bundesregierung mit einer Klage beim Europäischen Gerichtshof zur Einhaltung der Grenzwerte zwingen. Letztlich drohen Strafgelder. Kanzlerin Angela Merkel ließ - anders als Frankreich - vorerst keine Absicht zu zusätzlichen Maßnahmen erkennen. Der Koalitionspartner SPD, Umweltschützer und Städte dringen dagegen auf technische Nachrüstungen älterer Diesel.mehr...

Sofia. In der EU wird schon heute viel gestritten. Will man da noch mehr Länder am Tisch sitzen haben? Nicht so schnell, meint die EU. Aber Hoffnung macht sie den Westbalkan-Staaten schon.mehr...

Sofia. Um das Atomabkommen mit dem Iran zu retten, wird die EU ein Gesetz zur Abwehr von US-Sanktionen reaktivieren. Über das „Blocking Statute“ kann es europäischen Unternehmen unter Strafe verboten werden, sich an die US-Sanktionen gegen den Iran zu halten, die nach dem Rückzug der USA aus dem Atomabkommen wieder eingeführt werden. Gleichzeitig soll es regeln, dass europäische Unternehmen für möglicherweise entstehende Kosten und Verluste entschädigt werden. Wie genau das Gesetz zum Einsatz kommen könnte, ist aber noch unklar.mehr...

Sofia. Zur Rettung des Atomabkommens mit dem Iran wird die EU ein Gesetz zur Abwehr von US-Sanktionen reaktivieren. Das sogenannte „Blocking Statute“ werde am Freitagvormittag auf den Weg gebracht, sagte EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker am Donnerstag nach einem EU-Spitzentreffen in der bulgarischen Hauptstadt Sofia.mehr...

Brüssel. Seit Monaten wird über eine Klage gegen Deutschland spekuliert, weil die Luft in deutschen Städten zu schmutzig ist. Jetzt macht die EU-Kommission ernst. Was bedeutet das für die Bürger?mehr...

Sofia. Zur Rettung des Atomabkommens mit dem Iran wird die EU ein Gesetz zur Abwehr von US-Sanktionen reaktivieren. Das sogenannte „Blocking Statute“ werde morgen Vormittag auf den Weg gebracht, sagte EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker nach einem EU-Spitzentreffen in der bulgarischen Hauptstadt Sofia.mehr...

Berlin. Bundeskanzlerin Angela Merkel sieht Deutschland auf einem „sehr guten Weg“ zu besserer Luft in Städten. Merkel sagte beim EU-Westbalkan-Gipfel in Sofia, die Bundesregierung habe in „beispielloser Weise“ Förderpogramme aufgelegt. Die Bundesregierung werde diesen Weg „konsequent“ weitergehen. Die EU-Kommission kenne diesen Weg. Es werde schnell Fortschritte gegeben. Die EU-Kommission hat entschieden, Deutschland und fünf andere Länder wegen zu schmutziger Luft vor dem Europäischen Gerichtshof zu verklagen.mehr...

Berlin. Die EU hat eine Klage gegen Deutschland wegen zu hoher Luftverschmutzung angekündigt: Umweltschützer und Opposition fordern die Bundesregierung deshalb zum Handeln auf. Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter sagte, Lethargie, Kumpanei mit der Autoindustrie und Ignoranz hätten dazu geführt, dass Deutschland nun vor Gericht stehe. Der Bund für Umwelt und Naturschutz betonte, die Klage zeige, dass die bislang angekündigten Maßnahmen der Regierung bei weitem nicht ausreichten. Bundesumweltministerin Svenja Schulze wiederholte ihre Forderung nach technischen Nachrüstungen für Diesel-Pkw.mehr...

Brüssel. Wegen zu schmutziger Luft in vielen deutschen Städten verklagt die EU-Kommission Deutschland vor dem Europäischen Gerichtshof. Dies teilte die Brüsseler Behörde mit. Bei der Klage geht es um die Missachtung von EU-Grenzwerten für Stickoxide, die seit 2010 verbindlich für alle EU-Staaten sind. Frankreich, Großbritannien, Ungarn, Italien und Rumänien müssten sich nun ebenfalls vor dem Europäischen Gerichtshof verantworten. Zudem ermahnte die EU Deutschland und andere Länder erneut wegen der zu zögerlichen Reaktion auf den Dieselskandal bei VW.mehr...

Brüssel. Wegen zu schmutziger Luft in Dutzenden deutschen Städten verklagt die EU-Kommission die Bundesrepublik vor dem Europäischen Gerichtshof. Die Entscheidung gab die Brüsseler Behörde bekannt.mehr...

Brüssel. Wegen zu schmutziger Luft in Dutzenden deutschen Städten verklagt die EU-Kommission die Bundesrepublik vor dem Europäischen Gerichtshof. Die Entscheidung gab die Brüsseler Behörde am Donnerstag bekannt.mehr...

Brüssel. Die EU-Kommission ermahnt Deutschland erneut wegen seiner Reaktion auf den Dieselskandal bei Volkswagen. Dies teilte die Behörde am Donnerstag in Brüssel mit.mehr...

Schlaglichter

17.05.2018

Die EU macht Trump ein Angebot

Sofia. Im Handelsstreit wollen die Europäer die USA mit Zugeständnissen locken. Falls die EU auf Dauer von den angedrohten US-Strafzöllen auf Stahl und Aluminium ausgenommen werde, sei die EU bereit, „darüber zu sprechen, wie wir reziprok die Barrieren für den Handel reduzieren“, sagte Kanzlerin Angela Merkel bei einem Treffen mit ihren EU-Kollegen in Bulgariens Hauptstadt Sofia. Auch zum Iran-Atomabkommen gebe es eine geschlossene Haltung der EU-Staaten, so Merkel. Man sei sich einig, dass das Abkommen nicht vollkommen sei, man wolle aber trotz der Abkehr der USA daran festhalten.mehr...

Sofia. Eine Europäische Union mit mehr als 30 Mitgliedsländern? Zumindest die EU-Kommission hält das für wünschenswert und lockt Balkanstaaten wie Montenegro und Serbien sogar mit dem konkreten Datum 2025. Jetzt diskutieren zunächst die Staats- und Regierungschefs.mehr...

Sofia. Kanzlerin Angela Merkel hat Zugeständnisse im Handelsstreit mit den USA in Aussicht gestellt, falls die Europäische Union unbefristet von den angedrohten US-Strafzöllen auf Stahl und Aluminium ausgenommen wird. Dann sei die EU bereit, „darüber zu sprechen, wie wir reziprok die Barrieren für den Handel reduzieren“, sagte Merkel vor einem Treffen mit ihren EU-Kollegen in Bulgariens Hauptstadt Sofia. Zum Iran-Atomabkommen gebe es eine geschlossene Haltung der EU-Staaten, sagte sie. Das Abkommen sei noch nicht vollkommen, trotz der Abkehr der USA wolle man aber daran festhalten.mehr...

Brüssel. Nach jahrelangem Streit über die zu schmutzige Luft in vielen deutschen Städten gibt die EU-Kommission heute bekannt, ob sie Deutschland vor dem Europäischen Gerichtshof verklagt. Hintergrund sind die zu hohen Stickoxid-Werte in zuletzt 66 deutschen Kommunen, die maßgeblich auf die vielen Diesel-Fahrzeuge zurückgehen. Auch mehreren weiteren EU-Ländern drohen Klagen. Damit dürfte die Diskussion über zu schmutzige Diesel und mögliche Fahrverbote neuen Auftrieb bekommen. Umweltverbände rechnen fest damit, dass die Kommission Deutschland tatsächlich verklagt.mehr...

Brüssel/Berlin. Brüssel nimmt Deutschland beim Diesel in die Mangel: Damit Grenzwerte endlich eingehalten werden, zieht die EU-Kommission vor Gericht. Legt die Bundesregierung doch noch nach, um Autos sauberer zu bekommen?mehr...

Lyon. War's das jetzt? Nach seiner Gala-Vorstellung im Europa-League-Finale rückt der Wechsel von Atlético-Star Griezmann zum FC Barcelona näher. Reden will der darüber nur ungern. Eine Legende des Clubs wird am Sonntag dagegen ganz sicher Adiós sagen.mehr...

Brüssel. Angesichts einer drohenden Klage gegen Deutschland vor dem Europäischen Gerichtshof fordern die Grünen, die Autohersteller für die Verbesserung der Luft in deutschen Städten in die Pflicht zu nehmen. Die Bundesregierung müsse „auf umfangreichen Nachrüstungen für Dieseldreckschleudern bestehen“, erklärte die Europaabgeordnete Rebecca Harms der dpa. Ob Brüssel vor Gericht zieht, will sie am Donnerstag mitteilen. Umweltverbände rechnen fest damit, dass die Kommission Deutschland tatsächlich verklagt. Im Fall einer Niederlage könnten Deutschland hohe Strafzahlungen drohen.mehr...

Ausland

17.05.2018

Die EU macht Trump ein Angebot

Sofia. US-Präsident Trump macht Politik mit den Ellenbogen. Zuletzt hat er seine Partner in Handelsfragen und mit dem Ausstieg aus dem Iran-Atomabkommen düpiert. Nun will die EU ihn ködern.mehr...

Sofia. Nach der Abkehr der USA vom Atomabkommen mit dem Iran halten die 28 EU-Staaten geschlossen dagegen. Die Staats- und Regierungschefs waren sich bei ihrem Treffen in Sofia am Abend nach Angaben von Diplomaten einig, an dem Vertrag festzuhalten, solange der Iran das auch tut. Damit geht die EU auf Konfrontationskurs zu US-Präsident Donald Trump. Doch winkt sie im Streit um US-Strafzölle mit Zugeständnissen, falls Trump einlenkt. Gipfelchef Donald Tusk hatte Trumps Kurs vor dem Treffen scharf kritisiert und eine „geschlossene europäische Front“ dagegen verlangt.mehr...

Lyon. Antoine Griezmann, wer sonst? In seinem möglicherweise letzten großen Spiel für Atlético Madrid führt der Franzose sein Team zum Europa-League-Erfolg. Olympique Marseille ist nicht nur wegen der Niederlage bitter enttäuscht.mehr...

Lyon. Atlético Madrid hat zum dritten Mal nach 2010 und 2012 die Fußball-Europa-League gewonnen. Im Finale von Lyon besiegte der spanische Topclub am Abend Olympique Marseille 3:0. In einem umkämpften Spiel schoss der französische Nationalstürmer Antoine Griezmann die ersten beiden Tore für das Team des gesperrten Trainers Diego Simeone. Kapitän Gabi erhöhte in der Schlussphase. Die vor allem zu Beginn starken Franzosen verpassten damit ihren ersten europäischen Titel seit 25 Jahren.mehr...

Lyon. Atlético Madrid hat zum dritten Mal nach 2010 und 2012 die Fußball-Europa-League gewonnen. Im Finale von Lyon besiegte der spanische Topclub am Mittwochabend Olympique Marseille mit 3:0 (1:0).mehr...

Sofia. Nach dem Rückzug von US-Präsident Donald Trump aus dem Iran-Atomabkommen gibt Europa kräftig kontra. Bundeskanzlerin Angela Merkel und die übrigen EU-Staats- und Regierungschefs kamen am Abend in Sofia zusammen, um Rettungsmaßnahmen für den Vertrag zu beraten. Gipfelchef Donald Tusk kritisierte Trumps Kurs scharf und verlangte eine „geschlossene europäische Front“ dagegen. Der Iran zeigt sich grundsätzlich bereit, sich weiter an die im Abkommen festgelegten Auflagen für sein Atomprogramm zu halten, verlangt aber dafür die zugesagten wirtschaftlichen Vorteile.mehr...

Brüssel. Facebook-Chef Mark Zuckerberg hat sich nach Angaben von EU-Parlamentspräsident Antonio Tajani im Datenskandal um Cambridge Analytica bereiterklärt, persönlich im Europaparlament auszusagen. Zuckerberg werde so schnell wie möglich - möglicherweise schon in der kommenden Woche - nach Brüssel kommen, teilte Tajani im Kurznachrichtendienst Twitter mit. Im Skandal um Facebook und Cambridge Analytica könnten nach Einschätzung von Facebook die Daten von bis zu 87 Millionen Nutzern weltweit betroffen sein - unter ihnen sollen auch 2,7 Millionen EU-Bürger sein.mehr...

Sofia. Eine Woche nach dem Ausstieg der USA aus dem Atom-Abkommen mit dem Iran zeichnet sich eine erste Maßnahme der Europäer zur Rettung der Vereinbarung ab. Die EU-Kommission erklärte in Brüssel, sie könnte im Notfall ein Gesetz zur Abwehr US-amerikanischer Sanktionen reaktivieren. Ob und wann das EU-Abwehrgesetz zum Einsatz kommen könnte, sollte am Abend auch beim EU-Gipfel in Sofia beraten werden.mehr...

Schlaglichter

16.05.2018

Euro gibt weiter nach

Frankfurt/Main. Der Euro hat im frühen Handel an die deutlichen Vortagesverluste angeknüpft. In der Nacht erreichte der Kurs der Gemeinschaftswährung bei 1,1816 US-Dollar einen neuen tiefsten Stand in diesem Jahr. Allerdings hielten sich die weiteren Verluste seit dem Vorabend in Grenzen. Am Morgen kostete ein Euro 1,1834 Dollar. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs am Dienstag auf 1,1883 Dollar festgesetzt. Am Vortag hatte eine Dollar-Stärke den Euro stark unter Druck gesetzt.mehr...

Sofia/Brüssel/Teheran/Berlin. Die Chancen sind mäßig, aber die Europäer sind fest entschlossen: Das Atomabkommen mit dem Iran soll gerettet werden. Der erste Schritt auf dem schwierigen Weg wird schon vorbereitet.mehr...

Lyon. Das Europa-League-Finale zwischen Olympique Marseille und Atlético Madrid wird auch das Duell zweier Freunde: Dimitri Payet und Antoine Griezmann. Die beiden Franzosen sind die Schlüsselspieler ihrer Teams. Interessant dürfte es aber auch an der Seitenlinie werden.mehr...

Brüssel. Der iranische Außenminister Mohamed Dschawad Sarif hat sich nach Spitzengesprächen in Brüssel optimistisch gezeigt, dass das internationale Atomabkommen mit seinem Land trotz des Rückzugs der USA Bestand haben kann. „Ich glaube, wir sind auf dem richtigen Weg“, sagte Sarif nach einem Treffen mit seinen Amtskollegen aus Deutschland, Frankreich und Großbritannien. Nach dem einseitigen Ausstieg der USA fordert der Iran von den Europäern Garantien für den Erhalt der wirtschaftlichen Vorteile. Dabei geht es dem Land vor allem darum, weiterhin von Sanktionserleichterungen zu profitieren.mehr...

Sofia. Bundeskanzlerin Angela Merkel und die übrigen EU-Staats- und Regierungschefs beraten am Abend in Sofia über ihre Antwort auf die jüngsten Entscheidungen von US-Präsident Donald Trump. Dabei geht es um Trumps Aufkündigung des Atomabkommens mit dem Iran und die angedrohten US-Strafzölle auf Stahl und Aluminium aus der EU. Auch die Gewalt im Gazastreifen nach der Verlegung der US-Botschaft nach Jerusalem soll Thema sein. Bei allen drei Themen stimmt die EU nicht mit der US-Regierung überein.mehr...

Brüssel. Der iranische Außenminister Mohamed Dschawad Sarif hat sich nach Spitzengesprächen in Brüssel optimistisch gezeigt, dass das internationale Atomabkommen mit seinem Land trotz des Rückzugs der USA Bestand haben kann. „Ich glaube, wir sind auf dem richtigen Weg“, sagte Sarif nach einem Treffen mit seinen Amtskollegen aus Deutschland, Frankreich und Großbritannien. Viel werde nun davon abhängen, was in den nächsten Wochen erreicht werden könne. Nach dem einseitigen Ausstieg der USA fordert der Iran von den Europäern Garantien für den Erhalt der wirtschaftlichen Vorteile.mehr...

Brüssel. Bundesaußenminister Heiko Maas hat dem Iran zu Beginn der Gespräche über eine Rettung des Atomabkommens versichert, dass die Bundesregierung alle Instrumente zum Erhalt der wirtschaftlichen Anreize prüfen werde. „Einfach wird das nicht werden. Das ist uns allen klar“, betonte er in Brüssel. Bei dem Treffen der Außenminister Deutschlands, Frankreichs, Großbritanniens sowie der EU-Außenbeauftragten Federica Mogherini mit dem iranischen Außenminister Mohamed Dschawad Sarif werde es zunächst einmal darum gehen, sich die Erwartungen Teherans anzuhören.mehr...

Brüssel. Nach ersten Spitzengesprächen zur Rettung des Atomabkommens mit den Iran haben die beteiligten Parteien Zuversicht demonstriert. Der iranische Außenminister Mohamed Dschawad Sarif und EU-Chefdiplomatin Federica Mogherini gaben sich nach einem Treffen in Brüssel optimistisch, dass das Abkommen auch nach dem einseitigen Ausstieg der USA Bestand haben kann. Mogherini sprach von einem „sehr produktiven Treffen“. Die EU sei entschlossen, den Deal zu bewahren. Er sei essenziell für die Sicherheit der EU und für ein globales System, das die Weiterverbreitung von Atomwaffen verhindere.mehr...

Lyon. Auch ohne den gesperrten Trainer Simeone startet Atlético Madrid als Favorit ins Europa-League-Finale. Die Partie gegen Olympique Marseille ist für Superstar Griezmann die wohl letzte Chance auf einen großen Titel mit Atlético. Doch Marseille hat einen Bonus.mehr...

Berlin. Kurz bevor die neue Datenschutzgrundverordnung verpflichtend wird, beklagen Industrievertreter teils mangelnde Unterstützung und Aufklärung von Seiten der Behörden.mehr...

Berlin. Kurz bevor die neue Datenschutzgrundverordnung verpflichtend wird, beklagen Industrievertreter teils mangelnde Unterstützung und Aufklärung von Seiten der Behörden. Die DSGVO sei eine „große Errungenschaft“, betonte Gerhard Göttert, Vorstandsmitglied des Verbands der SAP-Anwender. Auf politischer Seite sei jedoch versäumt worden, die Unternehmen in der Umsetzung zu unterstützen. Generell seien Unternehmen weit weniger im Fokus der Aufklärung gewesen als die Verbraucher. Die DSGVO sieht erstmals auch hohe Bußgelder bei Verstößen vor.mehr...

Berlin. Die EU wird nach den Worten von Außenminister Heiko Maas (weiter am Atomabkommen mit dem Iran festhalten, solange sich auch die Führung in Teheran daran hält. Das sagte Maas den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Er äußerte sich vor Krisengesprächen heute in Brüssel. Dort wollen die Außenminister aus Deutschland, Frankreich, Großbritannien und dem Iran gemeinsam mit der EU-Außenbeauftragten Federica Mogherini sondieren, ob und wie das internationale Atomabkommen von 2015 gerettet werden kann.mehr...

Brüssel. Lässt sich das Atomabkommen mit dem Iran nach dem einseitigen Ausstieg der USA retten? Nach ersten Krisengesprächen in Brüssel sendet eine entscheidende Partei positive Signale aus. Doch Unternehmen aus der EU drohen weiter US-Sanktionen.mehr...

Berlin. Die Jamaika-Sondierungen ließ die FDP platzen. Nun will die Partei das Neinsager-Image loswerden. Parteichef Lindner wirbt: um die SPD, die Frauen und Emmanuel Macron. Und tritt ins Fettnäpfchen.mehr...

Berlin. Kommt es zum Comeback des tief gefallenen Martin Schulz? Das erste SPD-Vorstandsmitglied spricht sich für ihn als Spitzenkandidaten für die Europawahl aus. Denn anders als Berlin ist Brüssel sein Terrain.mehr...

Nohfelden. Wer beim ESC punkten will, der muss nach Ansicht von Sängerin Nicole vor allem eines sein: glaubhaft. Deswegen ist sie überzeugt, dass Deutschland in Lissabon gute Chancen hat.mehr...

Berlin. Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller hat sich dafür ausgesprochen, dem früheren SPD-Chef Martin Schulz die sozialdemokratische Spitzenkandidatur für die Europawahl im Mai 2019 zu übertragen. Dieser sei der deutsche Europapolitiker schlechthin, sagt Müller dem Nachrichtenmagazin „Spiegel“. Zu Monatsbeginn hatte der SPD-Europapolitiker Axel Schäfer sowohl Schulz als auch Ex-Parteichef Sigmar Gabriel als Spitzenkandidaten für die Europawahl ins Spiel gebracht.mehr...

Berlin. US-Strafzölle, Iran-Sanktionen - und am Ende deutsche Firmen, die massive Kostenerhöhungen oder geplatzte Verträge beklagen müssen? Der oberste Diplomat von Präsident Donald Trump in Deutschland versucht, die Wogen etwas zu glätten. Aber die Wirtschaft bleibt verunsichert.mehr...

Berlin. Der neue Botschafter der USA in Deutschland, Richard Grenell, sieht keine unmittelbare Gefahr für einen Handelskrieg mit der EU. Sein Land erwarte aber weitere Vorschläge dazu, wie sich bisherige Zölle abbauen ließen. Grenell betonte im Gespräch mit den Zeitungen der Funke-Mediengruppe: Es werde keinen Handelskrieg geben. Diese Vorstellung sei falsch. Der Diplomat verwies aber darauf, dass von den Europäern bis Anfang Juni ein überarbeitetes Konzept vorgelegt werden müsse. Die Ausnahme der EU-Staaten von US-Strafzöllen war zunächst nur bis dahin verlängert worden.mehr...

Brüssel. Nach dem Rückzug der USA aus dem Atomabkommen mit dem Iran kommen die Außenminister Deutschlands, Frankreichs und Großbritanniens am Dienstag in Brüssel mit der EU-Chefdiplomatin und ihrem iranischen Kollegen zusammen. Zunächst werde es ein Treffen der drei europäischen Außenminister mit der EU-Außenbeauftragten Federica Mogherini geben, anschließend käme der iranische Außenminister Mohamed Dschawad Sarif hinzu, teilte die EU-Kommission mit. Details nannte die Brüsseler Behörde zunächst nicht.mehr...

Hintergründe

11.05.2018

Bietet Europa Trump nun die Stirn?

Brüssel. Europa fühlt sich nach der Abkehr des US-Präsidenten vom Atomabkommen mit dem Iran abermals brüskiert. Es geht längst ums Grundsätzliche: Soll Trump uns die Regeln diktieren? Das fragt nicht nur Macron.mehr...

Reise und Tourismus

11.05.2018

Ein Besuch in der WM-Stadt Kasan in Russland

Kasan. Zwischen Tradition und Aufbruchsstimmung: Die WM-Mannschaften erwartet im russischen Kasan eine Stadt der Kontraste. Schon vor ihrem Beginn hat die Fußballweltmeisterschaft in dem kulturellen Schmelztiegel einiges in Bewegung gesetzt.mehr...

Berlin. Kurz vor der Verleihung des Karlspreises an Emmanuel Macron für seine Verdienste um die europäische Einigung erhält der französische Präsident dafür große Zustimmung in Deutschland. 82 Prozent der Deutschen finden es gut, dass Macron die Europäische Union mit einer Reihe von Vorschlägen voranbringen will, wie der neue „Deutschlandtrend“ von Infratest dimap für die ARD zeigt. Dieses Engagement vermisst die Mehrheit der Befragten dagegen bei Bundeskanzlerin Angela Merkel. 58 Prozent wünschten sich, dass Merkel sich mit mehr Leidenschaft für die EU einsetzt.mehr...

Luxemburg/Dublin. Nach Jahren der Finanzkrise geht es Europa derzeit wieder besser. Das sei aber nur eine kurze Verschnaufpause, mahnt der deutsche Chef des Euro-Rettungsschirms ESM. Es müssten dringend Reformen her.mehr...

Berlin. Die Entscheidung Donald Trumps, die Sanktionen gegen den Iran wiederzubeleben, könnte deutsche Unternehmen hart treffen. Die hoffen nun auf Beistand aus der EU. Führende Verbände schütteln auch über einen Appell des neuen US-Botschafters in Berlin den Kopf.mehr...

Berlin. Die Entscheidung Trumps, die Sanktionen gegen den Iran wiederzubeleben, könnte deutsche Unternehmen hart treffen. Die hoffen nun auf Beistand aus der EU. Führende Verbände schütteln auch über einen Appell des neuen US-Botschafters in Berlin den Kopf.mehr...

Peking. Die Europäische Union ist „sehr besorgt“ über eine Reihe von Menschenrechtsfällen in China. Der EU-Botschafter in Peking, Hans Dietmar Schweisgut, kritisierte auf einer Pressekonferenz die Inhaftierung und Bestrafung von Anwälten, Menschenrechtsverteidigern und anderen, die nur ihr Recht auf freie Meinungsäußerung ausgeübt hätten. Er nannte namentlich die unter Hausarrest stehende Liu Xia, die Witwe des Friedensnobelpreisträgers Liu Xiaobo, sowie den Schweden Gui Minhai und den Bürgerrechtsanwalt Wang Quanzhang.mehr...

Schlaglichter

08.05.2018

Euro hält sich über 1,19 US-Dollar

Frankfurt/Main. Der Euro hat sich heute über der Marke von 1,19 Dollar gehalten. Nachdem er am Nachmittag erstmals in diesem Jahr unter diese Marke gefallen war, kostete er am heute Morgen 1,19 Dollar. Das war in etwa so viel wie am Montagabend. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs zu Wochenbeginn auf 1,1902 Dollar festgesetzt.mehr...

Reise und Tourismus

08.05.2018

Moskau erleben zwischen Kreml und Wolkenkratzern

Moskau. Moskau ist stolzer Gastgeber und Hauptspielort der Fußball-WM 2018. Russlands Hauptstadt hat sich für das große Event herausgeputzt. Doch so riesig die Metropole ist - Reisende können sie sich auch zu Fuß oder mit dem Fahrrad erkunden. Gegensätze garantiert.mehr...

Moskau. Das große Russland hat die Fußball-WM weit über das Land verteilt. In elf Austragungsorten können Besucher Besonderes erleben - von Hochkultur bis zum Strandleben.mehr...

Berlin. Angehende Erzieher haben bei einem Besuch von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in einer Berliner Schule eine bessere Bezahlung gefordert. Sie hielten am Montagvormittag Plakate hoch mit Aufschriften wie „Liebe ist... eine faire Entlohnung für Erzieher“ oder „Liebe ist... Anerkennung im Beruf“.mehr...

Berlin. Internationale Investoren blicken zunehmend besorgt auf Handelskonflikte wie den zwischen den USA und der EU sowie eine Politik der wirtschaftlichen Abschottung. Daneben werden nach einer Umfrage der Unternehmensberatung A.T. Kearney vor allem steigende Rohstoffpreise als Risiko gesehen. Deutschland bleibe ein beliebter Standort für Investitionen. Der Deutschlandchef von A.T. Kearney, Martin Eisenhut, sprach von einer Angst vor Protektionismus. Dennoch seien zwei Drittel der Anleger bei den globalen Wirtschaftsaussichten dieses Jahr optimistischer als im Vorjahr.mehr...

Luxemburg. Trotz aller Klimaschutzanstrengungen ist der Ausstoß von Kohlendioxid aus der Verbrennung von Kohle, Öl und Gas in der Europäischen Union 2017 gestiegen. Die Statistikbehörde Eurostat schätzte eine Zunahme um 1,8 Prozent.mehr...

Luxemburg. Im Streit über zu schmutzige Luft in Städten sind gut 1400 Bürger vor dem EU-Gericht mit einer Schadenersatzklage gegen die Europäische Kommission gescheitert. Die Kläger hatten der Behörde vorgeworfen, bei der Umstellung auf ein neues Prüfverfahren für Autoabgase 2016 zu laxe Grenzwerte angesetzt zu haben. Das Gericht entschied jedoch in Luxemburg gegen sie. Schäden und persönliche Beeinträchtigung seien nicht nachgewiesen worden. Es geht um das neue Prüfverfahren im praktischen Fahrbetrieb - genannt Real Driving Emissions oder RDE -, das nach dem Dieselskandal eingeführt wurde.mehr...

Madrid. Atlético Madrid und Olympique Marseille sind ins Finale der Europa League eingezogen. Die Spanier gewannen mit 1:0 gegen den FC Arsenal um Fußball-Weltmeister Mesut Özil und qualifizierten sich nach dem 1:1 in London damit wie 2010 und 2012 für das Finale. Madrid trifft im Finale auf Marseille, das gegen Red Bull Salzburg mit einem 1:2 nach Verlängerung weiterkam.mehr...

Madrid. Das fünfte internationale Endspiel in neun Jahren: Atlético schaltet den FC Arsenal aus und beendet damit Arsène Wengers europäische Laufbahn bei den Londonern. Auch Özil und Mustafi bleibt ein Coup vor der WM verwehrt.mehr...

Madrid. Atlético Madrid ist ins Finale der Europa League eingezogen und hat die Titelträume des FC Arsenal mit Trainer Arsène Wenger beendet. Die Spanier gewannen am Donnerstag mit 1:0 gegen die Londoner um Fußball-Weltmeister Mesut Özil und qualifizierten sich nach dem 1:1 in der englischen Hauptstadt damit wie 2010 und 2012 für das Finale. Diego Costa erzielte das Siegtor für die Gastgeber, die ohne ihren gesperrten Trainer Diego Simeone auskommen mussten. Für Arsenals Coach Wenger bleibt damit auch die letzte seiner 22 Spielzeiten bei den Gunners international titellos. mehr...