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Evangelische Kirche: Gute Ökumene-Erfahrung nicht vergessen

Die rheinische evangelische Kirche hat ihre Gemeinden aufgerufen, „trotz aller Enttäuschungen und Rückschläge“ die positiven Erfahrungen gelebter Ökumene nicht zu vergessen. Dies seien die Vereinbarungen zum Religionsunterricht, gemeinsam genutzte Gemeindezentren oder die ökumenische Notfallseelsorge, erklärte die Evangelische Kirche im Rheinland am Donnerstag in Düsseldorf in einem Brief an ihre 694 Gemeinden.

Düsseldorf

28.06.2018

Anlass ist der Kompromiss der katholischen deutschen Bischöfe über die Teilnahme evangelischer Ehepartner an der katholischen Kommunion. Danach entscheidet jeder Bischof, ob er die Handreichung in seinem Bereich in Kraft setzt. In der evangelischen Kirche können alle Getauften am Abendmahl teilnehmen. Die rheinische Kirche erklärte, die wachsende Meinungsvielfalt in der katholischen Schwesterkirche zeige, dass viele neue Aufbrüche in ihr wahrzunehmen seien.

Mit 2,54 Millionen Mitgliedern ist die evangelische rheinische Landeskirche die zweitgrößte in Deutschland.

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