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Das Morgen-Update

Explosionen in Austin, Flüchtlings-Rettungsschiff beschlagnahmt

NRW Bei einem Unfall in Altenberge werden vier Menschen schwer verletzt, in Austin in den USA gab es erneut Explosionen und die italienische Justiz hat ein Flüchtlings-Rettungsschiff einer Hilfsorganisation beschlagnahmt. Hier erfahren Sie, was Sie in der Nacht verpasst haben und was der Tag bringt.

Das Wetter:

Der eisige Wind lässt nach und es wird mit Höchsttemperaturen bis zu 4 Grad - etwas - wärmer. Dazu scheint oft die Sonne und es bleibt trocken. 

Der Verkehr

 

Das ist gestern Abend und in der Nacht passiert

  • Ein ICE mit etwa 600 Reisenden an Bord ist auf dem Weg von Köln nach Berlin mit einem umgestürzten Baum kollidiert. Der Unfall habe sich in einem Stadtteil von Gütersloh ereignet, sagte ein Sprecher der Deutschen Bahn gestern. Verletzt wurde niemand. Die Reisenden konnten am Nachmittag nach fast dreistündiger Zwangspause in einen Ersatzzug umsteigen.
  • Kremlchef Wladimir Putin hat die Präsidentenwahl in Russland mit 76,6 Prozent der Stimmen gewonnen. Das sprach ihm die Wahlleitung als vorläufiges Endergebnis heute Morgen zu.
  • Bei einem Autounfall im westfälischen Altenberge (Kreis Steinfurt) sind gestern Nachmittag vier Menschen schwer verletzt worden, darunter ein Kind. Der Wagen kam in einer Rechtskurve von der Landstraße ab, überschlug sich und landete auf dem Dach, wie die Polizei mitteilte. Neben dem 20 Jahre alten Fahrer waren eine 18-Jährige sowie ein 49-Jähriger Mann und ein zehnjähriger Junge an Bord. Alle vier wurden in ein Krankenhaus gebracht. Die Unfallursache blieb zunächst unklar.
  • Nach einer Serie von Paketbomben-Anschlägen sind am gestern Abend (Ortszeit) in der US-Stadt Austin nach Polizeiangaben erneut zwei Menschen bei neuen Explosionen verletzt worden. Ob es sich um eine weitere Attacke dieser Art handelte, blieb aber zunächst unklar. Nach Medienberichten sind die Verletzten zwei Männer in ihren Zwanzigern.
  • Bestimmte Drogendealer sollen nach dem Willen von Präsident Donald Trump künftig in den USA mit dem Tode bestraft werden können. Dies ist nach Angaben hochrangiger Regierungsbeamter Teil eines Plans zur Bekämpfung des schweren Opioid-Problems im Land, den Trump heute in New Hampshire verkünden will. Demnach soll das Justizministerium als Chefanklagebehörde auf Bundesebene in Prozessen die Todesstrafe beantragen, „wenn es unter dem geltenden Gesetz angemessen ist“.
  • Die italienische Justiz hat am gestern Abend ein Flüchtlings-Rettungsschiff einer spanischen Hilfsorganisation beschlagnahmt, das vor wenigen Tagen in eine Konfrontation mit der libyschen Küstenwache verwickelt war. „Man wirft uns kriminelle Machenschaft sowie die Begünstigung illegaler Migration vor“, schrieb der Gründer der Hilfsorganisation Pro Active Open Arms, Oscar Camps, auf Twitter.

Das wird heute spannend oder wichtig:

  • Bahnfahrer zwischen Düsseldorf und Köln müssen sich auf wochenlange Einschränkungen auf der stark befahrenen Strecke einstellen. Vom 9. April bis zum 19. Mai werden wegen Bauarbeiten zahlreiche Fern- und Nahverkehrszüge umgeleitet oder fallen ganz aus. Heute will die Bahn im Detail über die Auswirkungen der Bauarbeiten informieren.
  • Mit der Vernehmung mehrerer Fußballprofis von Borussia Dortmund wird der Prozess um den Bombenanschlag vor knapp einem Jahr fortgesetzt. Das Dortmunder Landgericht hat unter anderem BVB-Torwart Roman Weidenfeller und Kapitän Marcel Schmelzer geladen, die am 11. April 2017 im Bus gesessen hatten.
  • Im Prozess um den Müllwagenunfall mit fünf Toten in Nagold in Baden-Württemberg wird am Montag das Urteil gegen den 55-jährigen Fahrer erwartet. Zunächst sollen die Plädoyers gehalten, dann das Urteil gesprochen werden, wie die Zweite Große Strafkammer am Tübinger Landgericht angekündigt hat. Der Fahrer ist wegen fahrlässiger Tötung angeklagt. Sein Müllfahrzeug war am 11. August 2017 umgekippt und hatte ein voll besetztes Auto unter sich begraben.
  • Der neue deutsche Außenminister Heiko Maastrifft zum ersten Mal seine EU-Kollegen in Brüssel. Bei den Gesprächen im EU-Ministerrat wird es unter anderem um eine mögliche Reaktion der Europäischen Union auf den Fall Skripal gehen. Zuletzt hatten sich mehrere Mitgliedstaaten wie die britische Regierung davon überzeugt gezeigt, dass Russland die Verantwortung für den Giftanschlag auf den Ex-Doppelagenten Sergej Skripal und dessen Tochter Yulia trägt.
  • Unabhängige Experten sollen Proben des Nervengifts untersuchen, das bei dem Attentat gegen den Ex-Doppelagenten Sergej Skripal verwendet worden ist. Vertreter der Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) in Den Haag werden dafür heute in Großbritannien erwartet. Die OPCW lässt die Proben nach Angaben des britischen Außenministeriums in internationalen Labors überprüfen. Dies soll mindestens zwei Wochen dauern.
  • Hunderte Jugendliche aus fünf Kontinenten kommen im Vatikan zusammen, um über die im Herbst geplante Bischofssynode zum Thema Jugend zu beraten. Die etwa 300 jungen Menschen sollen auf der Vorsynode bis zum Samstag ein Dokument vorbereiten, in dem sie ihre Ideen zusammenfassen. Die Versammlung aller Bischöfe der Welt im Oktober im Vatikan steht unter dem Motto „Die Jugendlichen, der Glaube und die Berufungsentscheidung“. Papst Franziskus eröffnet das Vorbereitungstreffen und will sich mit den Jugendlichen unterhalten.
  • Udo Lindenberg eröffnet in Hamburg seine „Panik City“. Mitten im Amüsierviertel St. Pauli hat der Panikrocker, der die „geile Meile“ Reeperbahn musikalisch verewigt hat, den Platz für die „Udo Lindenberg Experience“ gefunden. Kein Museum, sondern eine multimediale Erlebniswelt rund um das Lebenswerk des Deutschrockers.

Hier geht es zum täglichen Update von Borussia Dortmund und Schalke 04.


Heute vor...

...65 Jahren wird die Oscar-Verleihung zum ersten Mal im Fernsehen übertragen, Moderator ist Bop Hope. 

Das ist in den sozialen Netzwerken los:

Ist dieser Namen durch Unwissenheit oder mit Absicht entstanden?

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