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FC Hansa Rostock

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Das Ziel, auf das die Hansa-Kogge zusteuert, ist klar: Die Bundesliga. Mit einer starken Hinrunde und Platz zwei spielte sich die Pagelsdorf-Elf eindeutig in den Kreis der Aufstiegs-Aspiranten. Mit sieben Punkten Vorsprung auf den vierten Platz stehen die Chancen auf den Wiederaufstieg sehr gut. Besonders die Defensiv-Abteilung der Rostocker hatte großen Anteil an der hervorragenden Ausgangsposition. Nur elf Mal musste Torwart Mathias Schober den Ball aus dem eigenen Netz holen.

Auch Routinier Stefan Beinlich spielt einen wichtigen Part bei den Norddeutschen. Auf dem Spielfeld agiert der mittlerweile 34-jährige Mittelfeld-Stratege, der ablösefrei vom Hamburger SV an die Ostsee wechselte, als verlängerter Arm seines langjährigen Trainers Frank Pagelsdorf. Pagelsdorf selbst genießt bei den Hansa-Fans eindeutig Kultstatus. Um das Saisonziel zu erreichen, scheut «Pagel» auch nicht vor neuen Trainingsmethoden zurück: Zwei Schnelligkeitstrainer vom benachbarten Leichtathletik-Verein sollen für mehr Spritzigkeit bei den Hansa-Spielern sorgen.

Doch nicht nur in der Trainingsarbeit bricht für die Rostocker eine neue Zeitrechnung an. Mit der neuen Führungsriege um den Vorstandsvorsitzenden Dirk Grabow und Manager Stefan Studer will der ostdeutsche Traditionsclub zurück in die Bundesliga. Ähnliche Zielvorgaben hatten vor einem Jahr auch der bisherige Vorstandsvorsitzende Manfred Wimmer und Manager Herbert Maronn nach dem Bundesliga-Abstieg ausgegeben. Nach der enttäuschenden Zweitliga-Saison mit Platz zehn und nur zwei Punkten Vorsprung auf einen Abstiegsplatz hatten beide ihren Rücktritt erklärt. Grabow, der bisher für die Finanzen im Verein zuständig war, wird mehr im Hintergrund agieren. Das neue Aushängeschild soll Manager Studer werden, der von 1995 bis 1998 selbst das Hansa-Trikot trug.

(Stand: Januar 2007)

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