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FC-Oldies träumen vom Triftenteich-Erhalt

Fußball

LÜNEN Die Altherren-Fußballer des FC Lünen 74 stecken trotz der schlechten Situation um den Klub dem Kopf nicht in den Sand. "Wir wollen auf jeden Fall als Gemeinschaft weitermachen", betont Altherren-Obmann Uli Skaletz nach einer Sitzung der Abteilung und des Haupt-Vorstands. Nur Mario Weber meldet sich mit dem Ende der Spielzeit vom Klub ab und wechselt zu den Oldies des Lüner SV.

von Von Marco Winkler

, 11.04.2010
FC-Oldies träumen vom Triftenteich-Erhalt

Die Altherren-Fußballer des FC Lünen 74 mit (v.l.) Thorsten Nitsch, Michael Watermann, Uli Skaletz, Willi Schlein sprachen mit dem dritten Vorsitzenden Hein Krüger über die Zukunft.

Dabei warten die Oldies nur auf eine Antwort der Stadt. "Wir wissen nicht, wo wir nach dem 30. Juni spielen sollen", schildert Skaletz das einzige Problem der Grün-Gelben. "Der Triftenteich ist ein öffentlicher Sportplatz. Wir würden gerne dort weitermachen", wünscht sich der Funktionär und legt nach: "Wir haben ja nur Freundschaftsspiele und keinen regelmäßigen Spielbetrieb."

Auf einem anderen Platz würden auf den FC wieder andere Probleme zukommen: "Dann müssten wir immer schauen, wann und wo die Altherren spielen, die auf dem Platz beheimatet sind. Dies würde die Spielplanung erschweren", weiß Skaletz. Auch gleichzeitige Heimspiele mit dem Hausherr sieht der 54-Jährige schwierig. "Dies würde bedeuten, dass wir erst abends auf den Platz drauf könnten. Ob dann alle Akteure die nötige Zeit haben, glaube ich nicht. Gerade samstags hat man so oft Termine mit der Familie. Da bin ich skeptisch, ob man den Spielbetrieb so aufrecht erhalten könnte", zweifelt Skaletz. Deshalb ist der größte Wunsch auf dem Triftenteich bleiben zu dürfen. Dafür würde der Klub auch einiges tun. "Wir würden natürlich den Platz auch in Ordnung halten", so Skaletz.

Auf diese Weise könnte auch das Klubhaus in Betrieb gehalten werden. So wären die Oldies, der Lauftreff und ein Dartklub noch im Vereinsheim aktiv. Sollte es doch anders kommen und die Stadt eine Entschädigung für das Klubhaus zahlen, will sich der Verein noch einmal zusammen setzen. "Wir würden uns schweren Herzens auch einem anderen Klub anschließen", gesteht Skaletz traurig. Doch man hört, dass dies nur die allerletzte Möglichkeit ist.