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FC Schalke 04

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Seiner mittlerweile fast traditionellen Unruhe in Verein und Umfeld ist der FC Schalke auch in der Saison nach dem turbulenten Ende der «Ära Assauer» treu geblieben. Als würden das frühe Ausscheiden in UEFA-Cup und DFB-Pokal nicht genug Zündstoff in sich bergen, gab es bei den «Knappen» zunächst mit Maulwurf-Affäre, Asamoah-Suspendierung und einem zwischenzeitlich spürbaren Wackeln des Stuhls von Trainer Mirko Slomka, mit Presse-Boykott und Gazprom-Deal sowie nicht zuletzt mit der Degradierung von Stammtorhüter Rost zu Gunsten des erst 20-jährigen Manuel Neuer schon vor der Winterpause beinahe mehr Nebenschauplätze als bei anderen Vereinen in zwei vollen Spielzeiten.

Immerhin hat «Königsblau» trotz der Enttäuschungen in den Pokal-Wettbewerben in der Bundesliga die selbstbewusste Ankündigung von Mirko Slomka bestätigt: «Mit den Möglichkeiten von Schalke und dieser Mannschaft kann es nur ein Ziel geben: Dass wir in den Meisterschaftskampf eingreifen», hatte der neue Chefcoach vor Saisonbeginn getönt und durfte sich nach Rang zwei am Ende der Hinrunde bestätigt fühlen. Vor allem im eigenen Stadion hatte sich das Slomka-Team auch dank der von den vor Saisonbeginn verpflichteten Peter Lövenkrands und Halil Altintop ausgehenden Torgefahr zu einer echten Macht entwickelt. Ein von der Konkurrenz gefürchteter Titel-Anwärter war der S04 aber trotzdem noch nicht. Bei einer dpa-Umfrage in der Winterpause unter den Bundesliga-Trainern traute Schalke kaum einer den Titel zu. Und Bayern-Präsident Franz Beckenbauer meinte: «Die stellen sich immer wieder selbst ein Bein.»

Dennoch: nimmt man allein die Qualität des Kaders als Maßstab hat der Traditionsverein durchaus das Potenzial, seinen ersten Meistertitel seit 1958 zu holen. «Sicherlich ist Werder Bremen der Top-Favorit auf den Titel. Bayern muss man immer auf der Rechnung haben. Aber wenn wir die Leistung vom Ende der Vorrunde bringen und noch konstanter werden, sind wir ganz vorne dabei», glaubt auch Manager Andreas Müller. Der Grundstein für Konstanz in der Mannschaftsführung wurde schon gelegt: Vor dem Schlagerspiel gegen den VfB Stuttgart gab der Verein die Vertragsverlängerung mit Trainer Mirko Slomka bis 2009 bekannt.

Das Aufgebot:

Tor: 12* Manuel Neuer, 30 Dennis Lamczyk, 32 Ralf Fährmann

Abwehr: 2 Gustavo, 4 Matthias Abel, 5 Marcelo José Bordon, 16 Darío Rodriguez, 18 Rafinha, 20 Mladen Kristajic, 24 Christian Pander, 27 Tim Hoogland

Mittelfeld: 3 Levan Kobiaschvili, 6 Hamit Altintop, 7 Gustavo Varela, 8 Fabian Ernst, 10 Lincoln, 15 Timo Kunert, 17 Mesut Özil, 25 Zlatan Bajramovic, 28 Markus Heppke, 31 Sebastian Boenisch

Angriff: 9 Sören Larsen, 11 Peter Lövenkrands, 14 Gerald Asamoah, 19 Halil Altintop, 22 Kevin Kuranyi

* Zahl ist jeweils die Rückennummer

(Stand: Januar 2007)

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