Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige

FMO: Harter Wettbewerb, gutes Jahr

GREVEN Billig, schnell und überall hin fliegen in ganz Europa, das wollen sie, die Menschen aus dem Münsterland, dem nördlichen Ruhrgebiet, aus Holland und Niedersachsen. Und der Münster Osnabrück International Airport (FMO) macht das möglich: Ab Greven haben im vergangenen Jahr über 1,6 Mio. Passagiere abgehoben - ein Plus von 3,6 Prozent.

Anzeige
/
Mehr Passagiere flogen vom FMO aus in die Welt.

FMO-Geschäftsführer Gerd Stöwer wagte gemeinsam mit Marketingleiter Andrés Heinemann auch einen Blick in die Zukunft des Flughafens.

Flughafenchef Gerd Stöwer ist zufrieden. Und stolz: „Wir haben uns im harten Wettbewerb sehr gut geschlagen“, sagte er am Freitag bei der Bilanz-Pressekonferenz. Motor des Wachstums sind die Linienflüge zu vielen innerdeutschen und europäischen Zielen. 700 000 Gäste (plus 18,5 Prozent) reisten zu vornehmlich städtischen Zielen. Unter Druck ist der Tourismus-Verkehr: 900 000 Reisende (minus 4,4 Prozent) hoben zu sonnigen Urlaubs-Zielen ab. Gewinner ist die Türkei (plus 36 Prozent), Verlierer Spanien (minus 12 Prozent).Flughafen will Voll-Sortimenter bleiben Insgesamt ist es am Münsterland-Flughafen gelungen, urteilt Stöwer, „den Flugplan zu optimieren“. Und der FMO soll auch in Zukunft Voll-Sortimenter bleiben, mit gutem Touristik-Angebot aber auch Linien-Verbindungen zu allen wichtigen Umsteige-Flughäfen wie Frankfurt, München oder bald wieder Paris, ein Ziel „das als Nummer 1 auf unserer Wunschliste steht!“Beim Blick auf die möglichen Flugziele ab FMO räumte Stöwer ein, südeuropa-lastig zu sein. Er kündigte an, im skandinavischen Raum und im Osten Lücken im Flugplan zu schließen und so weiter wachsen zu wollen. „Ein rundum gutes Jahr“ war es laut Stöwer nicht nur bei den Passagierzahlen, auch beim Geld läuft´s gut in Greven: „Die Flughafen-Gesellschafter werden für das Jahr 2007 keine Verluste übernehmen müssen.“ Der FMO macht zwar welche (3,6 Millionen EuroVerlustvortrag), gleicht sie aber selbst wieder aus (Eigenkapital 40 Millionen Euro). Und 2008 soll das genauso sein.Kritik an Zuschüssen für Dortmunder Flughafen Ganz anders übrigens als beim Konkurrenz-Flughafen in Dortmund: „Es kann nicht sein“, sagte der Grevener Flughafen-Chef, „dass zwei Flughäfen im gleichen Revier fischen, einer aber jährlich 20 bis 30 Millionen Euro Zuschüsse für den laufenden Betrieb bekommt. Das ist eine eklatante Wettbewerbsverzerrung.“ An der Geschäftspolitik in Greven wird nicht gerüttelt: Auch in Zukunft will der FMO nur mit Fluggesellschaften arbeiten, die die Kosten decken und Gewinne ermöglichen. Beim „dynamisch wachsenden Low Cost-Verkehr“ will man dennoch mitmischen: 38 Billig-Verbindungen gibt es schon, mit Friedrichshafen in der Region Bodensee kommt ab März eine weitere hinzu."2008 wird kein leichtes Jahr" „2008 wird kein leichtes Jahr, der Wettbewerb mit den Flughäfen Dortmund und Bremen wird hart“, blickt Stöwer in die Zukunft. Er erwartet aber grünes Licht für den Startbahnausbau vom Bundesverwaltungsgericht aus Leipzig, hofft auf den Bau des Airport-Hotels und will dann „sportlich ehrgeizig“ die Passagier-Zahlen aus 2007 übertreffen.

/
Mehr Passagiere flogen vom FMO aus in die Welt.

FMO-Geschäftsführer Gerd Stöwer wagte gemeinsam mit Marketingleiter Andrés Heinemann auch einen Blick in die Zukunft des Flughafens.

Anzeige
Anzeige