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Fahrverbote für alte Diesel und Benziner in den EU-Ländern

Stuttgart. Wer mit einem alten Auto ins euröpäische Ausland reisen möchte, muss künftig mancherorts mit Fahrverboten rechnen. In vielen größeren Städten sollen schmutzige Diesel und Benziner bald draußen bleiben.

Fahrverbote für alte Diesel und Benziner in den EU-Ländern

Für alte Diesel und Benziner drohen nicht nur in Deutschlands Zentren Fahrverbote, auch andere europäische Städte ergreifen Maßnahmen zur Luftreinhaltung. Foto: Ina Fassbender

Der Diesel steht nicht nur in Deutschland unter Beschuss - Fahrverbote für alte Selbstzünder und auch Benziner haben einige Nachbarländer bereits umgesetzt. Doch es gibt keine einheitliche EU-Regelung, berichtet die Zeitschrift „Auto Straßenverkehr“ (Ausgabe 11/2018).

Aktuell nennt die Zeitschrift unter anderem folgende Beispiele:

Großbritannien: In London gilt seit 2017 für Benziner und Diesel schlechter als Euro 4 eine Sondermaut von umgerechnet rund 11,30 Euro pro Tag.

Frankreich: Lyon, Grenoble, Toulouse, Lille und Straßburg verhängen an Tagen mit hohen Feinstaubwerten Fahrverbote für Dieselautos mit Euro 3 oder schlechter. Ab 2020 wollen die Städte Diesel ganz verbieten. Paris schließt bereits Euro-2-Diesel und Euro-1-Benziner tagsüber aus.

Belgien: Antwerpen lässt keine Euro-3-Diesel mehr fahren, und ab 2019 dürfen sie auch nicht nach Brüssel.

Niederlande: In Utrecht und Rotterdam dürfen keine Dieselautos älter als Baujahr 2001 fahren. Amsterdam plant für 2018 Fahrverbote.

Italien: Ab 2020 gilt landesweit ein Verbot für Euro-3-Diesel, das 2024 auf zunächst Euro-5-Diesel erweitert werden soll.

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