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Fast wie in der Formel 1

BORK Was Sao Paulo für die Formel 1 ist, war das Motodrom in Hagen für die Kart-Fahrer im Youngster-Cup. An zwei Tagen wurde auf dem herrlich gelegenen Beule-Kurs in Hagen-Selbecke das Saisonfinale für Westfalen und Thüringen ausgetragen.

von Von Heinz Krampe

, 23.10.2007
Fast wie in der Formel 1

Formel-Fahrzeuge in der Boxengasse.

Zum zweitägigen Programm gehörte auch ein Zweistunden-Rennen. Dennis Menze vom MSC Bork wurde bei dieser Veranstaltung vom Dortmunder Regionalfernsehen begleitet. Die Dokumentation "Benzin im Blut" wird am heutigen Mittwoch (24.) in der Sendung "Hier und Heute" ausgestrahlt.

Zwischen der Formel 1 und dem Youngster-Cup besteht nur der Unterschied, dass die Piloten jünger sind und die Fahrzeuge kleiner sind und weniger PS aufweisen. Ansonsten ist der Ablauf ähnlich. Einschreibung, sportliches Aufwärmtraining, Kartvorbereitung und Flaggenkunde, danach bis zum Mittag freies Training. Bevor die beiden Rennen gestartet werden, gibt es nach dem Mittagessen noch ein Zeittraining und danach wird die Pole Position festgelegt. Nach einer Einfahrrunde wird das Teilnehmerfeld gestoppt und danach erfolgt der Start auf dem fast 900 m langen Rundkurs.

Taktik entscheidet

Genau wie bei der Formel 1 spielen die Flaggen eine Rolle, auf die die Fahrer zum Beispiel bei einer Überrundung achten müssen. Wie beim großen Vorbild spielen Taktik, fahrerisches Können und Mut zum Risiko eine große Rolle für die kommenden Formel 1-Fahrer. Zwölf Runden sind bei jedem Rennen zurück zu legen.

Wie beim großen Vorbild gibt es ein Fahrerlager und Boxen. Vor den Rennen herrscht dort große Emsigkeit. Da wird am Kart geschraubt, die Reifen geprüft und den Karts der letzte Schliff gegeben, denn nur mit optimal eingestellten Motoren und gut vorbereiteten Karts kann man auf der Strecke erfolgreich sein. Oft ist der Vater Mechaniker und Betreuer zugleich, wie beispielsweise beim Borker MSC-Fahrer Dennis Menze.

Gefahren wird in drei Klassen, die sich nach Alter der Fahrer und Stärke der Karts unterscheiden. Gewertet wurden die Rennen einmal für die beiden ADAC-Landesverbände Westfalen und Hessen-Thüringen und für die Gesamtwertung. Einen ganz heißen Kampf gab es in der Klasse 3, wo gleich vier MSC-Fahrer und mit Jessica Menze eine Fahrerin an den Start gingen.

Zwei Stunden, 132 Runden

Der ersten Veranstaltungstag endete mit einem Zweistundenrennen, das vom Team Road Rebel in 2:00,38,20 (132 Runden) vor 84-Honk Zerox Rasing Team 2:01,0033 (131 Runden) und MSC Bork (131) 2:01,00,33 gewonnen wurde. Die schnellste Runde drehte der MSC Bork 59,022 vor Lobbe Racing Team 2 59,014 und Jagdgeschwada 58,987.

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