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Feldkamp fordert: Mehr Alarm im letzten Spieldrittel

Fußball-Westfalenliga: Zu gast in Roland

Der Jahresauftakt gegen Hiltrup war das typische erste Spiel nach langer Pause. Beim SC Roland wird die SpVgg Vreden schon einen Schritt weiter sein müssen.

VREDEN,

, 02.03.2018
Feldkamp fordert: Mehr Alarm im letzten Spieldrittel

Jannik Enning (r.) hat seine Grippe auskuriert. Im Hinspiel legte die SpVgg einen Blitzstart hin. Jose Murillo traf nach 25 Sekunden. Der SC Roland verdiente sich das 1:1. © Sascha Keirat

Auch wenn in der Westfalenliga im neuen Jahr erst ein Spieltag gespielt wurde – das Kribbeln im Ringen um die entscheidenden Plätze steigt. Schon am Sonntag leisteten sich einige Kandidaten an der Spitze Ausrutscher. Die SpVgg Vreden konnte davon nur zum Teil profitieren. Das 1:1 gegen den TuS Hiltrup war auch das Ergebnis zweier Mannschaften, die sich nicht zuletzt aufgrund ähnlicher Pressinglinien über weite Strecken neutralisierten. Das Remis ging letztlich in Ordnung, Trainer Marcus Feldkamp war mit vielen Dingen „im typischen ersten Spiel“ einverstanden.

Nachhaltig punkten

Unentschieden werden auf Sicht aber nicht weiterhelfen. Entsprechend ist es dem Coach ein besonderes Anliegen, dass sein Team „Konstanz auf Strecke“ ins Spiel bekommt und nachhaltig punktet. Ob seiner Elf ein nächster Schritt gelingt, das kann sie am Sonntag ab 15 Uhr beim SC Roland zeigen. Ein ähnlich getakteter Gegner mit viel individueller Qualität. Der Oberligaabsteiger hat sich nach verhaltenem Start gefangen und könnte mit einem Dreier sogar schon auf einen Punkt an die Gäste aus Vreden heranrücken.

„Roland verliert nicht oft, gewinnt aber auch nicht regelmäßig. Die Bilanz spricht für unspektakulären und nüchternen Ergebnisfußball.“ Feldkamp erinnert sich aber auch an das 1:1 im Hinspiel zurück: „Das war schon mit das Beste, was sich bisher bei uns vorgestellt hat. Da nimmst du nicht mal eben im Vorbeigehen die Punkte mit.“

Drei Zähler täten der Vredener Zwischenrechnung nach dem holprigen Mitteldrittel der Saison gut. Auf dem Weg zur „Konstanz auf Strecke“.

Trio ist zurück


Einen in der Vorwoche noch offensichtlichen Mangel muss die SpVgg abstellen: „Im letzten Spieldrittel muss mehr passieren. Da müssen wir durchschlagskräftiger werden.“ Dafür könnte Torjäger Jose Murillo sorgen, der nach langer Fehlzeit erst seit einer Woche wieder mit der Mannschaft trainiert.

Für die nötigen Pässe in die Tiefe könnten zwei erfahrene Kräfte sorgen, die wieder voll im Mannschaftstraining sind: Jan Temme und Nico Klein-Günnewick. Auch Jannik Enning ist nach überstandener Grippe zurück im Kader. Dagegen muss Marvin Möllers nach der Roten Karte gegen Hiltrup zweimal pausieren.