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Festival: Moers im Zeichen improvisierter Musik

Moers. Das Moers Festival für improvisierte Musik hat am Freitag mit kreativen Aktionen im Stadtgebiet sein Programm gestartet: mit einem Kleinkonzert in einer Bäckerei, mit riesigen Marionetten und später einem Konzert auf einem durch die Stadt rollenden Piano. Künstlerischer Leiter des international renommierten Festival bis Pfingstmontag ist Tim Isfort.

Festival: Moers im Zeichen improvisierter Musik

Der Musiker Tom Liwa spielt auf einer armenischen Flöte in dem Moerser Geschäft "Villa Wölkchen" im Rahmen des Moers-Festivals. Foto: Roland Weihrauch

Beim ersten Konzert in der Halle wollte das Keyboard-Duo „Talibam! Hard Vibe“ am Freitagnachmittag mit zwei Gästen „Psycho Jazz“ spielen. Am frühen Abend stand die Indie Rock Band Efterklang (Dänemark) zusammen mit dem belgischen Barock-Musikerkollektiv B.O.X (Baroque Orchestration X) auf dem Programm. Während der nächsten Festival-Tage soll es immer wieder so genannte kleine Guerilla-Konzerte in der Stadt und Konzerte im Schlosspark geben.

Das Festival trägt zum ersten Mal komplett die Handschrift des neuen künstlerischen Leiters Tim Isfort. Mit musikalischer Vielfalt will er neben dem klassischen Jazz-Publikum auch die Generation von Elektro und Hip-Hop erreichen. Ein Drittel des Programms sieht er in der Tradition des Moers-Festivals zwischen Free-Jazz und Avantgarde.

Sein Vorgänger Reiner Michalke war nach Querelen über die Finanzen vorzeitig gegangen. 2017 gab es noch einige Programmpunkte, die Michalke gesetzt hatte.

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