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Alle Artikel zum Thema: Flüchtlinge

Flüchtlinge

Zuweisung durch Bezirksregierung

Dortmund muss wieder neue Flüchtlinge unterbringen

DORTMUND Die Ruhepause ist vorbei: Seit Anfang November werden Dortmund von der Bezirksregierung wieder Flüchtlinge zugewiesen. Wie viele die Stadt künftig unterbringen muss und welche Folgen das für die Übergangsquartiere hat, sind nur zwei von vielen offenen Fragen.mehr...

Gütersloh. Bei einem Polizeieinsatz in einer Flüchtlingsunterkunft in Nordrhein-Westfalen ist es am frühen Donnerstagmorgen kurzzeitig zu einer Geiselnahme gekommen. Wie die Polizei mitteilte, sollte ein in der Unterkunft in Borgholzhausen lebendes Ehepaar abgeschoben werden. Beim Eintreffen der Polizei sei es zu einem Gerangel gekommen. Dabei habe einer der Bewohner einem Polizisten die Dienstwaffe abgenommen. Es seien mehrere Schüsse gefallen, berichtete die Polizei. Dabei sei aber niemand verletzt worden. Die genauen Hintergründe waren zunächst unklar.mehr...

Berlin. Der neue österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz hofft auf einen baldigen Abschluss der Regierungsbildung in Deutschland. Er wünsche sich, dass es bald eine starke und stabile Regierung in Deutschland gebe, weil davon Österreich und Europa profitierten, sagte Kurz in der ARD-Talksendung „Maischberger“. Er mache sich aber keine Sorgen und erwarte, dass es spätestens bis Ostern eine neue Regierung gebe. Und er habe nicht den Eindruck, dass Bundeskanzlerin Angela Merkel an Einfluss verloren habe. Kurz war zuvor in Berlin mit Merkel zusammengetroffen.mehr...

Berlin. Bei bundesweiten Razzien der Bundespolizei gegen eine mutmaßliche Schleuserbande sind zwei Verdächtige in Berlin festgenommen worden. Sie würden einem Haftrichter vorgeführt, sagte eine Polizeisprecherin. Nach einem weiteren per Haftbefehl gesuchten Beschuldigten werde noch gefahndet. Der Einsatz im Auftrag der Berliner Staatsanwaltschaft richtete sich gegen einen polnisch-syrischen Familienverband, der Syrer vornehmlich aus den Golfstaaten über Polen nach Deutschland eingeschleust haben soll. Rund 300 000 Euro soll die mutmaßliche Schleuserbande so verdient haben.mehr...

Berlin. SPD, CSU und CDU haben in ihren Sondierungen einen Kompromiss zum Familiennachzug gefunden. Doch Stand heute weiß niemand, ob und wann die große Koalition kommt. Die Union will aber jetzt schon sicherstellen, dass nicht ab Mitte März wieder Visa erteilt werden.mehr...

Pirna. Rund 170 Beamte der Bundespolizei sind am Mittwochmorgen in mehreren Bundesländern gegen mutmaßliche Schleuser vorgegangen. Die Ermittlungen richteten sich gegen eine syrisch-polnische Bande, teilte die Bundespolizeidirektion Pirna in Sachsen über Twitter mit. Schwerpunkt der Durchsuchungen sei Berlin. Nach noch unbestätigten Informationen des Mitteldeutschen Rundfunks geht es um einen polnisch-syrischen Familienverband, der gewerbsmäßig vor allem Menschen aus Syrien über Polen nach Deutschland eingeschleust haben soll.mehr...

Berlin. Der CSU-Vorsitzende Horst Seehofer fordert langfristig eine konsequentere Praxis bei Abschiebungen nach Afghanistan. „Im Augenblick schieben wir nur Straftäter und Gefährder nach Afghanistan ab“, sagte er der „Bild“-Zeitung. Langfristig müsse man da wieder zum normalen Vollzug kommen. Da sei der deutsche Rechtsstaat noch zu lasch. Die Abschiebungspraxis in Deutschland sei ein Kernproblem der Migrationspolitik. Abschiebungen nach Afghanistan sind umstritten, weil sich in dem Land die Sicherheitslage im vergangenem Jahr weiter drastisch verschlechtert hat.mehr...

Schlaglichter

16.01.2018

1400 Migranten im Mittelmeer gerettet

Rom. Innerhalb eines Tages sind rund 1400 Migranten im zentralen Mittelmeer gerettet worden. Mindestens zwei Menschen starben auf dem Weg von Afrika nach Europa, wie die italienische Küstenwache mitteilte. Die Flüchtlinge hätten sich an Bord von sieben Schlauchbooten, drei kleinen Kähnen und einem größeren Boot befunden. Im vergangenen Jahr gingen fast 120 000 im Mittelmeer Gerettete in Italien an Land. Die allermeisten starten von Libyen aus, wo Schlepper das Chaos des Bürgerkrieges nutzen und Hunderttausende Menschen auf eine Überfahrt nach Europa hoffen.mehr...

Berlin. Die CSU im Bundestag will schärfere Regeln für Migranten durchsetzen, die ohne Pass oder Ausweis nach Deutschland einreisen. Sie sollten in Asylzentren festgehalten werden, bis über ihren Antrag entschieden ist, sagte der innenpolitische Sprecher der Unionsfraktion im Bundestag, Stephan Mayer, der „Stuttgarter Zeitung“. Mayer will laut dem Bericht diesem Personenkreis auch die Sozialleistungen kürzen. Sehr wichtig seien zudem konsequente Alterskontrollen bei Flüchtlingen, die behaupten, sie seien minderjährig.mehr...

Berlin. Die Zahl der neu nach Deutschland gekommenen Flüchtlinge ist 2017 auf gut 186 000 weiter zurückgegangen. Das gab Bundesinnenminister Thomas de Maizière in Berlin bekannt. 2016 waren es noch 280 000 Menschen und 2015 rund 890 000, die in Deutschland als Asylsuchende registriert wurden. 2017 haben insgesamt 222 683 Personen einen förmlichen Asylantrag gestellt. Die Zahl der Abschiebungen ging auf etwa 26 000 zurück. 2016 waren es rund 28 000. De Maizière sagte weiter, die Zahl der Altfälle und die Dauer der Verfahren seien deutlich reduziert worden.mehr...

Berlin. Der amtierende Minister zeigt sich zufrieden. Die Flüchtlingszahlen gehen weiter zurück, unbearbeitete Asylanträge auch. Zu den Sondierungen zwischen Union und SPD will sich de Maizière bei seiner Jahresbilanz nicht äußern. Tut er dann aber doch.mehr...

Algier. Die algerische Polizei hat eine seit Dezember vermisste 16-jährige Deutsche aus Hamburg aufgegriffen. Das bestätigte die Polizei in der Hansestadt. Die 16-Jährige sei in der Stadt Blida entdeckt worden. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur soll sie in den kommenden Tagen nach Deutschland zurückgebracht werden. Algerische Medien berichten, die Jugendliche sei allein zu ihrem 19 Jahre alten Freund nach Algerien gereist und zusammen mit dem jungen Mann in Polizeigewahrsam genommen worden.mehr...

Hamburg. Der Hamburger Kinderschutzbund hat die Justiz vor Anfragen Rechtsextremer gewarnt, die Vormund minderjähriger Flüchtlinge werden wollen. Das bestätigte ein Sprecher der Sozialbehörde der Deutschen Presse-Agentur. Gleichzeitig wies er darauf hin, dass wegen des Rückgangs der Flüchtlingszahlen derzeit nur wenige Vormünder benötigt würden. Aktivisten der rechtsextremen „Identitären Bewegung“ hatten zuvor dazu aufgerufen, Flüchtlingsvormund zu werden, um „über vorhandene falsche Erwartungen an ihr Gastland“ zu reden.mehr...

Algier. Die algerische Polizei hat Medien zufolge eine 16-jährige Deutsche aus Hamburg aufgegriffen, die seit Dezember vermisst war. Sie sei allein zu ihrem 19 Jahre alten Freund nach Algerien gereist und zusammen mit dem jungen Mann in Polizeigewahrsam genommen worden, meldeten algerische Medien. Berichten zufolge war der 19-Jährige im vergangenen Oktober aus Deutschland ausgewiesen worden, nachdem sein Asylantrag abgelehnt worden war. Demnach lernten sich die beiden im Jahr 2015 kennen. Das Mädchen sei zum Islam konvertiert, hieß es.mehr...

Algier. Die algerische Polizei hat Medien zufolge eine 16-jährige Deutsche aus Hamburg aufgegriffen, die seit Dezember vermisst war. Sei sei allein zu ihrem 19 Jahre alten Freund nach Algerien gereist und zusammen mit dem jungen Mann in Polizeigewahrsam genommen worden, meldeten algerische Medien. Berichten zufolge war der 19-Jährige im vergangenen Oktober aus Deutschland ausgewiesen worden, nachdem sein Asylantrag abgelehnt worden war. Demnach lernten sich die beiden im Jahr 2015 kennen. Das Mädchen sei zum Islam konvertiert, hieß es.mehr...

Berlin. Deutschland hat innerhalb der EU in den vergangenen Jahren mit am meisten Flüchtlinge aufgenommen. Geht es nach EU-Parlamentariern, könnten aufgrund neuer Gesetze bald viel mehr Migranten hinzukommen.mehr...

Rom. Papst Franziskus hat Migranten aufgerufen, sich zu integrieren und Vorbehalten in den Aufnahmeländern mit Verständnis zu begegnen. „In der Welt von heute bedeutet aufnehmen, kennenlernen und anerkennen für die Neuangekommenen, die Gesetze, die Kultur und die Traditionen der Aufnahmeländer kennenzulernen und zu achten. Dies bedeutet ebenso, ihre Ängste und Sorgen hinsichtlich der Zukunft zu verstehen“, sagte das katholische Kirchenoberhaupt in einer Messe im Petersdom zum Welttag des Flüchtlings, an dem laut Vatikan auch Migranten aus 49 Ländern teilnahmen.mehr...

Berlin. Die Bundesregierung befürchtet nach einem „Spiegel“-Bericht, dass Deutschland durch neue Asylbestimmungen der EU deutlich mehr Flüchtlinge aufgebürdet werden könnten. Es gehe um Änderungen, die das Europaparlament an Gesetzesinitiativen der Kommission zur Reform der Dublin-Regeln vornehmen wolle. Danach solle nicht mehr automatisch das Land, in dem ein Flüchtling die EU erreicht, für dessen Asylverfahren zuständig sein, sondern unter Umständen das Land, in dem bereits Angehörige des Bewerbers leben.mehr...

Stuttgart. Reichen die Regelungen zur Altersfeststellung von jungen Flüchtlingen? Ein einheitliches Vorgehen der Jugendämter gibt es bislang nicht. Der Städte- und Gemeindebund hat zu dem Thema eine klare Meinung.mehr...

Berlin. Die Grünen im Bundestag haben sich enttäuscht über die Ergebnisse der Sondierungen von Union und SPD geäußert. Die Unmenschlichkeit in der Flüchtlingspolitik greife weiter um sich, erklärte die Vizepräsidentin des Bundestags, Claudia Roth. Nach dem Willen von CDU, CSU und SPD soll der Zuzug von Flüchtlingen die Zahl von 180 000 bis 220 000 pro Jahr nicht überschreiten. Der Familiennachzug für Flüchtlinge mit eingeschränktem Schutzstatus soll begrenzt werden - auf 1000 Menschen pro Monat.mehr...

Berlin. Seit 2015 sind Hunderttausende Menschen nach Deutschland gekommen, um Asyl zu beantragen. Nicht nur bei der Integration gibt es viele praktische Probleme. In ihren Sondierungen haben Union und SPD nun beschlossen, den Kurs zu verschärfen.mehr...

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Die Synode der evangelischen Kirche im Rheinland ist gegen eine Obergrenze für die Aufnahme von Flüchtlingen. Das Kirchenparlament der zweitgrößten Landeskirche forderte in einem am Donnerstag gefassten Beschluss auch einen Familiennachzug für Flüchtlinge mit eingeschränktem Schutzstatus sowie ein Einwanderungsgesetz, teilte die Kirche in Bad Neuenahr-Ahrweiler mit.mehr...

Dresden. Bei einem offenbar rassistischen Angriff haben Unbekannte in Dresden einen Hund auf eine Asylbewerberin gehetzt. Die 19 Jahre alte Äthiopierin war an einer Straßenbahnhaltestelle zunächst aus einer Gruppe heraus beschimpft worden. Zu der Gruppe habe auch eine Hundehalterin gehört, die ihr Tier schließlich abgeleint und auf die junge Frau losgelassen habe, teilte das Landeskriminalamt mit. Als die Frau fliehen wollte, habe der Hund sie von hinten angefallen, zu Boden gerissen und gebissen. Die Äthiopierin erlitt neben leichten Bissverletzungen auch einen Schock.mehr...

Tripolis. Vor der Küste Libyens werden nach Angaben der Küstenwache des nordafrikanischen Landes bis zu 100 Flüchtlinge vermisst. Sie hätten sich an Bord eines zerstörten Bootes befunden, teilte die Küstenwache mit. Bei drei Rettungsaktionen vor der Küste unweit der Hauptstadt Tripolis im Westen des Landes seien am Vortag fast 280 Flüchtlinge gerettet worden. Die meisten von ihnen stammten aus afrikanischen Ländern, hieß es weiter. Libyen ist das wichtigste Transitland für Flüchtlinge, die nach Europa wollen.mehr...

Berlin. Was, wenn die Suche nach einer bezahlbaren Wohnung in einer beliebten deutschen Stadt hoffnungslos ist? Die Caritas hat für ihre neue Kampagne „Jeder Mensch braucht ein Zuhause“ eine Umfrage gestartet, die sie in Berlin vorstellen will. Meinungsforscher haben nachgefragt, wie die Bevölkerung das Problem von mangelndem Wohnraum wahrnimmt und welche Lösungen es geben könnte. In einigen deutschen Städten ist es nach Angaben der Hilfsorganisation nicht mehr möglich, mit einem durchschnittlichem Einkommen eine Wohnung zu mieten. Das berge Konfliktpotenzial für den gesellschaftlichen Zusammenhalt.mehr...

Berlin. Der SPD-Innenpolitiker Burkhard Lischka hat als Kompromiss beim Familiennachzug bestimmter Flüchtlinge eine Größenordnung von 40 000 vorgeschlagen. Mehr Anträge könnten die Behörden ohnehin nicht bewältigen, machte er in der „Mitteldeutschen Zeitung“ deutlich. Das Thema ist in den Koalitionssondierungen von Union und SPD eines der Hauptstreitpunkte. Anders als andere Flüchtlinge dürfen solche mit eingeschränktem Schutzstatus ihre engste Familie bis Mitte März nicht nach Deutschland nachholen; die Union möchte die Aussetzung verlängern, die SPD nicht.mehr...

Berlin. Die Union drängt die SPD, schon in den nächsten zwei Wochen einen gemeinsamen Antrag zum Familiennachzug auf den Weg bringen. „Die SPD sollte noch im Januar gemeinsam mit uns im Bundestag dafür sorgen, dass der Familiennachzug für Flüchtlinge mit eingeschränktem Schutzstatus weiter ausgesetzt bleibt“,sagte der stellvertretende Vorsitzende der Unionsfraktion im Bundestag, Stephan Harbarth. Am 16. März läuft die gesetzliche Regelung aus. Dann dürfen Flüchtlingen mit subsidiärem Schutzstatus wieder Angehörige zu sich holen. Die Union will das verhindern.mehr...

Berlin. Am 16. März läuft die gesetzliche Regelung zum Familiennachzug für Flüchtlinge mit eingeschränktem Schutzstatus aus. Auch sie dürfen dann wieder Angehörige zu sich holen. Die Union will das verhindern. Doch dafür wird die Zeit langsam knapp.mehr...

Berlin. Das Auswärtige Amt bereitet nach einem Medienbericht die Wiederaufnahme des umstrittenen Familiennachzugs für bestimmte Flüchtlinge ab Mitte März vor.mehr...

Brüssel. Die Rückführung abgelehnter irakischer Asylbewerber könnte nach Einschätzung der EU-Kommission deutlich vereinfacht werden. Die Brüsseler Behörde schlug vor, nach dem Sieg irakischer Sicherheitskräfte gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) einen sogenannten Migrationsdialog mit der Regierung in Bagdad zu beginnen. Über ihn könnten zum Beispiel die Verfahren zur Identifizierung und Rückführung von illegal in die EU gereisten Irakern vereinfacht werden, hieß es.mehr...

Düsseldorf. Die nordrhein-westfälische Landesregierung will den Kommunen bei der Finanzierung der Flüchtlingskosten entgegenkommen. Einen Teil der Integrationspauschale des Bundes wolle er mit dem Haushalt 2018 an die Kommunen weitergeben, kündigte Landesfinanzminister Lutz Lienenkämper (CDU) am Montag in Düsseldorf an. Damit geht er auf eine langjährige Forderung der Kommunen ein.mehr...

Freiburg. Der Angeklagte im Freiburger Mordprozess hatte ein Handy der neuesten Generation. Die Polizei hat es durch Hacker entschlüsseln lassen. Und kam so an minuten- und ortsgenaue Daten, die das Handy automatisch speichert.mehr...

Rom. Nach dem Untergang eines Flüchtlingsboots im Mittelmeer ist die Zahl der Toten auf 64 gestiegen. Dies schrieb ein Sprecher der Internationalen Organisation für Migration auf Twitter. Am Wochenende war ein mit Migranten besetztes Schlauchboot untergegangen. 86 Menschen konnten nach einem Bericht der Nachrichtenagentur Ansa von der italienischen Küstenwache und Marine gerettet werden, darunter auch zahlreiche Kinder und Frauen. Es war die erste Flüchtlingstragödie des neuen Jahres im Mittelmeer.mehr...

Berlin. Trotz spezieller Förderung wird das Erlernen der deutschen Sprache nach einem Zeitungsbericht für viele Analphabeten unter den Flüchtlingen zum großen Integrationshindernis. Allein im ersten Halbjahr 2017 hätten rund 43 000 Menschen an einem speziellen Integrationskurs für Analphabeten des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge teilgenommen. Das berichtet die „Bild am Sonntag“. Trotz extra kleiner Lerngruppen und bis zu 1300 Unterrichtsstunden sprächen aber vier von fünf Flüchtlingen so schlecht Deutsch, dass sie keine Aussicht auf einen Helfer-Job oder eine Ausbildung haben.mehr...

Rom. Bei der ersten Flüchtlingstragödie des neuen Jahres im Mittelmeer sind vor der libyschen Küste mindestens acht Menschen ums Leben gekommen, Dutzende weitere wurden vermisst. 84 Migranten konnten nach Angaben der italienischen Küstenwache gerettet werden. Die Migranten waren in einem Schlauchboot unterwegs und wurden am Morgen gesichtet, wie die Küstenwache mitteilte. Die Migrationsroute über das Mittelmeer nach Europa ist die gefährlichste der Welt. 2017 starben nach Angaben der Internationalen Organisation für Migration (IOM) mehr als 3000 Menschen in den Fluten.mehr...

Seggau. Die neue österreichische Regierung aus Konservativen und Rechtspopulisten startet mit einer Klausur ins neue Jahr. Die Koalition demonstriert viel Harmonie - und dreht weiter an der Anti-Ausländer-Schraube.mehr...

Wilhelmshaven. Die Fregatte „Sachsen“ ist zu ihrem Einsatz gegen Schleuser im Mittelmeer ausgelaufen. Das deutsche Marineschiff legte am Morgen in seinem Heimathafen Wilhelmshaven ab. Die Besatzung soll die Fregatte „Mecklenburg-Vorpommern“ ablösen und an der EU-Operation „Sophia“ teilnehmen. Dabei überwachen Schiffe, Flugzeuge und Hubschrauber Routen im Mittelmeer und klären die Netzwerke von Schleusern auf. Die Operation ist nach einem Mädchen benannt, das 2015 an Bord der Fregatte „Schleswig-Holstein“ auf die Welt kam.mehr...

Seeon. Kurz vor dem Beginn der Sondierungen mit der SPD hat die CSU eine stärkere und schnellere Rückkehr von Flüchtlingen in ihre Heimat gefordert. „Wir dürfen die Diskussion nicht nur in eine Richtung führen, nämlich die Flüchtlinge hier nach Deutschland holen, sondern auch umgekehrt: die Zusammenführung in Herkunftsländern ermöglichen und verstärken“, sagte Entwicklungsminister Gerd Müller der dpa am Rande der Winterklausur der CSU-Landesgruppe im Bundestag im oberbayerischen Kloster Seeon.mehr...

Wilhelmshaven. Die Fregatte „Sachsen“ ist zu ihrem Einsatz gegen Schleuser im Mittelmeer ausgelaufen. Das deutsche Marineschiff legte am Morgen in Wilhelmshaven ab. Die Besatzung soll die Fregatte „Mecklenburg-Vorpommern“ ablösen und an der UN-Operation „Sophia“ teilnehmen. Dabei überwachen Schiffe, Flugzeuge und Hubschrauber Routen im Mittelmeer und klären die Netzwerke von Schleusern auf. Die Operation ist nach einem Mädchen benannt, das 2015 an Bord der Fregatte „Schleswig-Holstein“ auf die Welt kam. Deutsche Soldaten sind seit dem 7. Mai 2015 an der Seenotrettung im Mittelmeer beteiligt.mehr...

Berlin. Die Botschaften aus Bayern sind wenig versöhnlich. Bei ihrer Winterklausur sendet die CSU-Landesgruppe allerlei Signale aus, die der SPD nicht gefallen. Ein Vorgeschmack auf die bevorstehenden Sondierungen. Und in Oberbayern ist ein umstrittener Ungar zu Besuch.mehr...

Berlin. Zwei Jahre nach dem großen Flüchtlingsandrang in Deutschland sind in Erstaufnahmeeinrichtungen und Sammelunterkünften rund 100 000 Plätze nicht belegt - obwohl viele Länder die 2015/2016 eilig aufgebauten Kapazitäten zuletzt bereits deutlich reduziert haben. Gleichzeitig gibt es gerade in Ballungsräumen Schwierigkeiten, Zuwanderer dauerhaft mit Wohnungen zu versorgen. Das ergab eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur. In Berlin müssen sogar noch rund 3700 Flüchtlinge in Notunterkünften wie alten Kasernen- oder Bürogebäuden leben.mehr...

Bonn. Flüchtlinge in Bonn sollen künftig eigene Interessenvertreter in den Sammelunterkünften wählen. In vier ausgewählten Flüchtlingsheimen seien die ersten Wahlen in einem halben Jahr geplant, sagte Pfarrer Wolfgang Picken, Initiator des Projektes, am Donnerstag in Bonn. Demnach sollen die neuen Flüchtlingsräte das alltägliche Leben in den Unterkünften - von der Kinderbetreuung bis hin zur Auswahl von Sport- und Sprachkursen - mitorganisieren. mehr...

Berlin. Als 2015 Hunderttausende Flüchtlinge nach Deutschland kamen, waren Länder und Kommunen mit deren Unterbringung zum Teil überfordert. Inzwischen ist die Lage eine andere, aber Probleme sind geblieben.mehr...

Salzgitter. Nach der Bluttat von Kandel wird über obligatorische Röntgentests für Flüchtlinge diskutiert. Doch es gibt Zweifel an der Umsetzbarkeit des Vorhabens. Und ist der Nutzen größer als das gesundheitliche Risiko?mehr...

Düsseldorf. In den Flüchtlingsunterkünften in NRW müssen immer weniger Menschen untergebracht werden. Erstaufnahmen und zentrale Sammelunterkünfte sind zwei Jahre nach dem großen Flüchtlingsandrang nur noch zur Hälfte belegt.mehr...

Bonn. Wie können sich Flüchtlinge besser selbst organisieren und an der Gesellschaft teilhaben? In Bonn startet ein Pilotprojekt, bei dem Menschen in Sammelunterkünften eigene Interessenvertreter wählen und sich in Gremien von Kitas und Schulen einbringen sollen.mehr...

Berlin. Kinderärzte wenden sich gegen Forderungen aus der Politik, Altersangaben minderjähriger Flüchtlinge obligatorisch zu überprüfen. Ein solches Vorgehen sei medizinisch schwierig, sagte der Präsident des Verbands der Kinder- und Jugendärzte, Thomas Fischbach, der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. Bei der Röntgenuntersuchung von Handknochen sei ein entwicklungsabhängiger Korridor von plus/minus etwa zwei Jahren zu berücksichtigen. Auslöser der Debatte war der Fall im rheinland-pfälzischen Kandel, wo ein angeblich minderjähriger Flüchtling seine 15-jährige Ex-Freundin getötet haben soll.mehr...

Berlin. Der Deutsche Städte- und Gemeindebund fordert Alterstests für junge Flüchtlinge schon bei der Einreise: „Ich glaube nicht, dass es eine kommunale Aufgabe der Jugendämter ist, zu schauen, ist der jetzt 17 oder 27. Das muss bei der Einreise geklärt werden“.mehr...

Hattersheim. Bei einer Auseinandersetzung in einer Asylbewerberunterkunft im hessischen Hattersheim ist ein 39 Jahre alter Mann ums Leben gekommen. Man gehe derzeit von einem Gewaltdelikt aus, sagte ein Polizeisprecher. Nach Angaben der Polizei wurde am Tatort eine leblose Person auf dem Boden liegend gefunden. Der aus Afghanistan stammende Mann sei trotz notfallmedizinischer Behandlung seinen schweren Stichverletzungen erlegen. Die Polizei nahm einen Verdächtigen fest. Dabei handele es sich um einen 26-jährigen Bewohner des Asylbewerberheimes aus Syrien.mehr...

Landau. Der Tod einer 15-Jährigen in der Pfalz facht die Diskussion über das Alter junger Flüchtlinge neu an. Verdächtigt wird der nach eigenen Angaben gleichaltrige Ex-Freund. Viele Fragen sind aber offen.mehr...

Nürnberg. Es soll viel schneller gehen bei den Asylanträgen in diesem Jahr. Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge ist sich sicher: Der Antragsstau wird zügig abgebaut. Probleme bereiten aber weiter die komplexen Altfälle.mehr...

Berlin. Die Bundesärztekammer lehnt ärztliche Untersuchungen zur Altersfeststellung von Asylbewerbern ab. Wenn man das bei jedem Flüchtling täte, wäre das ein Eingriff in das Menschenwohl, sagte Verbandspräsident Frank Ulrich Montgomery zur Begründung der „Süddeutschen Zeitung“. Die CSU-Bundestagsabgeordneten wollen auf ihrer am Donnerstag beginnenden Klausurtagung die Forderung beschließen, bei allen angeblich minderjährigen Flüchtlingen das Alter festzustellen.mehr...

Berlin. Die Bundesärztekammer lehnt ärztliche Untersuchungen zur Altersfeststellung von Asylbewerbern ab. „Das wäre ein Eingriff in das Menschenwohl“, sagte Verbandspräsident Frank Ulrich Montgomery der „Süddeutschen Zeitung“. Die CSU-Bundestagsabgeordneten wollen auf ihrer Klausurtagung die Forderung beschließen, bei allen angeblich minderjährigen Flüchtlingen das Alter festzustellen - etwa durch die Überprüfung eines Röntgenbilds des Handgelenks. Montgomery erklärte: Röntgen ohne medizinische Indikation sei ein Eingriff in die körperliche Unversehrtheit.mehr...

Berlin. CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt hat kurz vor dem Start der Sondierungen von Union und SPD mehr Transparenz über die Abschiebepraxis der Länder gefordert. „Es muss eine Verpflichtung für die Länder geben, die Zahl der Abschiebungen monatlich zu veröffentlichen, einschließlich der Gründe für nicht erfolgte Abschiebungen“, sagte Dobrindt der dpa. Die Antwort auf kriminelle Flüchtlinge könne nur eine konsequente und schnelle Abschiebung sein. Kurz vor dem Start der Sondierungen von Union und SPD hatte die CSU schärfere Asylregeln und Grenzkontrollen innerhalb der EU gefordert.mehr...

Berlin. Seit 2015 sind weit mehr als 1,4 Millionen Migranten und Flüchtlinge nach Deutschland gekommen. Viele bekommen kein Asyl und müssen wieder ausreisen - und klagen dagegen vor Gericht. Wie kommt die Justiz damit zurecht?mehr...

Berlin. Die Justiz ächzt unter immer mehr Klagen abgelehnter Asylbewerber. Die Zahl der Verfahren hat sich im abgelaufenen Jahr gegenüber 2016 auf rund 200 000 verdoppelt, wie der Vorsitzende des Bundes Deutscher Verwaltungsrichter, Robert Seegmüller, der Deutschen Presse-Agentur in Berlin sagte. Die bundesweit 51 Verwaltungsgerichte erster Instanz stelle dies vor große Probleme. Denn auch die gezielte Personalverstärkung um rund 400 auf inzwischen rund 1700 Stellen reiche nicht aus, um das massive Plus aufzufangen.mehr...

Berlin. FDP-Chef Christian Lindner hat sich für die Abschiebung minderjähriger krimineller Asylbewerber ausgesprochen, falls das im konkreten Fall möglich ist. Da gehe es nicht nur um freundliche Fürsorge, sondern auch um erzieherische Maßnahmen. Wenn jemand dem nicht zugänglich sei, müsse die Ausweisung geprüft werden, sagte er der „Bild am Sonntag“. Auch unbegleitete Minderjährige könnten unter Begleitung zurückgeführt werden, wenn ihre Familie bekannt sei.mehr...

Berlin/Kandel. Eine 15-Jährige wird in der Pfalz erstochen - wohl von ihrem Ex-Freund. Die Tat löst eine politische Debatte darüber aus, ob das Alter junger Flüchtlinge genauer überprüft werden sollte.mehr...

Berlin. Eine konsequentere Altersprüfung junger Flüchtlinge haben Politiker verschiedener Parteien verlangt. Die Forderungen wurden nach der tödlichen Messerattacke auf eine 15-Jährige in der pfälzischen Kleinstadt Kandel laut. Tatverdächtig ist ein nach Behördenangaben gleichaltriger Ex-Freund, der seit Donnerstag in Untersuchungshaft sitzt. Am Alter des Afghanen waren Zweifel aufgetaucht. Wäre der mutmaßliche Täter volljährig, müsste er sich nach dem Erwachsenenstrafrecht verantworten.mehr...

Rüthen. Ein Brand in einer Flüchtlingsunterkunft in Rüthen nahe Soest hat einen Großeinsatz der Rettungskräfte ausgelöst. Wie die Polizei mitteilte, mussten die mehr als 260 Bewohner in der Nacht zum Samstag das Gebäude verlassen. „Verletzt wurde niemand“, sagte ein Sprecher der Polizei. Im zweiten Obergeschoss war ein Sofa in Brand geraten. „Sicherheitsleute löschten das Feuer“, sagte der Sprecher. Wie es zum Brand kam, konnte die Polizei zunächst nicht sagen.mehr...

Berlin. In der EU werden immer weniger Asylanträge gestellt: Die Zahl der Anträge war Medienberichten zufolge 2017 etwa nur halb so groß wie im Vorjahreszeitraum. Außerdem ist die Anerkennungsquote gesunken.mehr...

Berlin. Politiker verlangen nach der Messerattacke eines jungen Afghanen in Rheinland-Pfalz, das Alter junger Migranten konsequenter zu überprüfen. Noch immer täuschten zu viele Flüchtlinge ein jugendliches Alter vor, sagte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Seine Partei werde sich bei den Sondierungsgesprächen mit der SPD in Berlin für striktere Regeln einsetzen. Der SPD-Innenexperte Burkhard Lischka befürwortet in der „Welt am Sonntag“ einheitliche Standards, auf die sich Bund und Länder einigen sollten.mehr...

Berlin. Die Zahl der Asylbewerber ist in der EU um die Hälfte gesunken. Von Januar bis September wurden 479 650 erstmalige Anträge registriert - 50 Prozent weniger als im Vergleichszeitraum 2016. Das berichten die Zeitungen der Funke-Mediengruppe unter Berufung auf mehr...

Berlin. Nach der Bluttat eines jungen Afghanen in Rheinland-Pfalz fordern Politiker konsequentere Altersprüfungen bei jungen Flüchtlingen. In der CSU wird sogar eine obligatorische Altersfeststellung mittels medizinischer Untersuchungen etwa der Handknochen verlangt. Zuvor waren Zweifel am Alter des angeblich 15-jährigen Tatverdächtigen laut geworden, der im Ort Kandel ein Mädchen im gleichen Alter erstochen hatte.mehr...

Berlin. Die CSU geht kurz vor dem Start der Sondierungen für eine neue Bundesregierung bei zentralen Themen auf Konfrontationskurs zum möglichen Partner SPD. Laut einer Vorlage für die Klausur ihrer Bundestagsabgeordneten Anfang Januar macht sich die CSU für deutlich höhere Verteidigungsausgaben und schärfere EU-Regeln bei Flüchtlingen und Grenzkontrollen stark - und bezieht damit klar Position gegen Vorstellungen der Sozialdemokraten. Das von SPD-Chef Martin Schulz ausgerufene Ziel von „Vereinigten Staaten von Europa“ lehnt die CSU ab. Die SPD wies Milliarden-Forderungen für Rüstung umgehend zurück.mehr...

Berlin. Die CSU will schärfere europäische Regeln in der Flüchtlingspolitik und lehnt eine immer weitergehende Vertiefung der EU ab. „Es ist nicht akzeptabel, dass Deutschland mehr Flüchtlinge aufnimmt als alle anderen 27 EU-Staaten zusammen“, heißt es in einer Beschlussvorlage für die Winterklausur der CSU-Bundestagsabgeordneten Anfang Januar in Kloster Seeon. Eine Reform der EU-Asylregeln dürfe nicht dazu führen, „diese ungleiche Lastenverteilung noch zu verschärfen“. Asylverfahren sollten EU-weit an den EU-Außengrenzen und auch Abschiebungen direkt von dort erfolgen.mehr...

Berlin. Finden Union und SPD Gemeinsamkeiten für eine neue große Koalition? Vor dem schwarz-roten Ausloten kommt noch die CSU zur traditionellen Januar-Klausur zusammen - und löst schon vorab ziemlichen Wirbel aus.mehr...

Berlin. Im Streit um den Familiennachzug für Flüchtlinge mit eingeschränktem Schutzstatus warnt Bayerns Innenminister Joachim Herrmann die SPD vor überzogenen Forderungen. Für Härtefälle müsse der Staat zwar offen sein, sagte der CSU-Politiker im ARD-„Morgenmagazin“. „Aber es ist klar: Da geht es um eine sehr überschaubare Zahl. Es können einige Dutzend sein, aber eben nicht Tausende“, betonte Herrmann. Der Familiennachzug ist einer der wesentlichen Streitpunkte zwischen Union und SPD vor den im Januar anstehenden Sondierungen für eine große Koalition.mehr...

Berlin. Eine Mehrheit der Deutschen hält einer YouGov-Umfrage zufolge die Abschottung der EU-Außengrenzen gegen illegale Einwanderer für unzureichend. 66 Prozent der Befragten hätten mit „Nein, auf keinen Fall“ beziehungsweise „Eher nein“ auf die Frage geantwortet, ob die Außengrenzen der EU durch das Schließen der Balkanroute und die Abkommen mit der Türkei und Libyen ausreichend vor illegaler Einwanderung geschützt seien. Das berichtet die „Welt“, in deren Auftrag die Umfrage erfolgte. Nur 15 Prozent äußerten sich zufrieden. 19 Prozent machten keine Angabe.mehr...

Berlin. Die CSU lehnt einen Familiennachzug für Flüchtlinge mit eingeschränktem Schutz weiter generell ab und zeigt sich nur für „bestimmte Härtefälle“ kompromissbereit. Auch die kommende Bundesregierung müsse den Familiennachzug weiterhin ausgesetzt lassen, sagte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann der „Süddeutschen Zeitung“. Die aktuelle Aussetzung gilt nur bis Mitte März. Wenige Tage vor Beginn der Sondierungsgespräche rief SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil die Beteiligten zu einem grundlegend neuen Politikstil auf. „Angela Merkels Politik des Abwartens ist an ein Ende gekommen, sagte er der Zeitung „Die Welt“.mehr...

Berlin. Die deutschen Städte haben auf die Bedeutung des Familiennachzugs für die Integration von Flüchtlingen hingewiesen, zugleich aber vor einer Überforderung der Kommunen gewarnt. Man habe die Erfahrung gemacht, dass „in einem überschaubaren Bereich“ der Nachzug enger Familienangehöriger die Integration erleichtern könne, sagte der neue Präsident des Deutschen Städtetags, Münsters Oberbürgermeister Markus Lewe. Die kluge Lösung bestehe darin, die Städte nicht überfordern, aber auch die Integrationschancen Geflüchteter nicht zu beeinträchtigen.mehr...

Nürnberg. Knapp 60 Prozent der aus Asylländern stammenden Beschäftigten arbeiten einer Studie zufolge als Fachkraft. Rund 43 Prozent füllten Stellen aus, die mindestens eine zweijährige abgeschlossene Berufsausbildung erforderten. Gut 9 Prozent arbeiteten in Positionen, die in der Regel ein abgeschlossenes Studium voraussetzten. Das geht aus einer Untersuchung des Instituts der Deutschen Wirtschaft hervor, über die zuvor die Funke Mediengruppe berichtete.mehr...

Berlin. Die Flüchtlingspolitik bleibt wenige Tage vor dem Auftakt der Sondierungsgespräche von Union und SPD umstritten. Beim Thema Familiennachzug gibt es nur wenig Bewegung. SPD-Generalsekretär Klingbeil ruft zu einem grundlegend neuen Politikstil auf.mehr...

Berlin. Die Zahl der von Flüchtlingen beim Deutschen Roten Kreuz gemeldeten vermissten Verwandten bleibt auf einem Rekordniveau. Von Januar bis Mitte Dezember wurden trotz sinkender Migrantenzahlen bereits 2700 Suchanfragen neu gestellt - und damit schon fast so viele wie im Rekordjahr 2016, in dem 2800 registriert wurden. Das berichtet die „Welt“ unter Berufung auf den DRK-Suchdienst. Im Jahr 2014, also vor dem Höhepunkt der großen Fluchtbewegung nach Deutschland, hatte die Zahl der Anfragen noch bei 1053 gelegen.mehr...

Nürnberg. Knapp 60 Prozent der aus wichtigen Asylländern stammenden Beschäftigten arbeiten einer Studie zufolge als Fachkraft. Rund 43 Prozent füllten Stellen aus, die mindestens eine zweijährige abgeschlossene Berufsausbildung erforderten. 9,4 Prozent arbeiteten in Positionen, die ein Diplom, einen Master- oder Bachelor-Abschluss voraussetzten. Das geht aus einer Untersuchung des Instituts der Deutschen Wirtschaft hervor. Der Anteil derjenigen, die Berufe ausübten, die einen Meister-, Techniker- oder Fachhochschulabschluss verlangten, lag nur bei 4,1 Prozent.mehr...

Berlin. Flüchtlingsfamilien aus Syrien und dem Irak sollten aus Sicht von Entwicklungsminister Gerd Müller nicht hierzulande zusammengeführt werden, sondern nach Möglichkeit in ihrer Heimat. „Es ist möglich, Menschen, die hier subsidiären Schutz genießen, im Irak mit ihren Familien wieder zusammenzuführen. Auch in nicht umkämpften Regionen Syriens muss dies geprüft werden“, sagte der CSU-Politiker dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. In Deutschland gebe es riesige Integrationsprobleme. „Bevor wir über weiteren Familiennachzug nachdenken, müssen diese Probleme erst gelöst werden.“mehr...

Frankfurt. Politiker von Linken und Grünen haben sich für ein Bleiberecht für Flüchtlinge ausgesprochen, die in Deutschland Opfer rassistischer Gewalt geworden sind. Der Bund sei gefordert, den Vorbildern in Brandenburg, Berlin und Thüringen zu folgen und das humanitäre Bleiberecht für Opfer rassistischer Gewalt auf den Weg zu bringen, sagte die Linken-Bundestagsabgeordnete Martina Renner der „Frankfurter Rundschau“. Irene Mihalic von den Grünen sagte der Zeitung, die Politik habe in den letzten Jahren als Reaktion auf rechtsmotivierte Anschläge lieber das Asylrecht verschärft.mehr...

Nürnberg. Streng genommen hätten manche Flüchtlinge Deutschland längst verlassen müssen - verschiedene Gründe ermöglichen ihnen bis auf weiteres ein Leben als Geduldete. Inzwischen sind es Zehntausende. Für die Bundesagentur Zeit, über eine bessere Förderung nachzudenken.mehr...

Nürnberg. Geduldete Flüchtlinge sollten nach Vorstellungen des Vorstandschefs der Bundesagentur für Arbeit, Detlef Scheele, die Chance erhalten, sich besser auf das Arbeitsleben vorzubereiten. Dazu gehöre vor allem, dass alle Geduldeten ebenso wie anerkannte Flüchtlinge an Integrations- und berufsbezogenen Sprachkursen teilnehmen könnten, sagte Scheele der dpa. Dafür spreche auch die gute Lage am Arbeitsmarkt. Inzwischen wachse wieder der Bedarf an Kräften für einfachere Arbeiten.mehr...

Düsseldorf. Die Zahl der neu nach Nordrhein-Westfalen gekommenen Flüchtlinge hat sich 2017 mehr als halbiert. Bis Weihnachten zählten die Behörden rund 27 000 Geflüchtete. 2016 hatten knapp 64 000 Menschen in NRW Zuflucht gefunden.mehr...

Berlin. Für die Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt sind auch Sicht des Städte- und Gemeindebunds noch "gewaltige Anstrengungen" nötig. Auch die Wirtschaft sei hier in der Pflicht.mehr...

Berlin. Die saarländische Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer dringt auf eine verbindliche Altersfeststellung minderjähriger Flüchtlinge. Sie plädiert zudem für einen wesentlich härteren Umgang mit Asylbewerbern, die Behörden über ihre Identität offensichtlich täuschen. „Jemand, der seine Identität verschleiert oder Papiere vernichtet hat, muss mit harten Konsequenzen rechnen“, sagte sie der „Welt“. Kramp-Karrenbauer fordert von ihrer Partei und der SPD, in Koalitionsverhandlungen zu echten Verbesserungen in der Asylpolitik zu kommen.mehr...

Berlin. Die Kommunen haben vor einem Scheitern der Integration von Flüchtlingen gewarnt. Mitte 2017 seien fast 600 000 Flüchtlinge als erwerbsfähige Leistungsberechtigte in der Grundsicherung Hartz IV gewesen, sagte der Hauptgeschäftsführer des Städte- und Gemeindebunds, Gerd Landsberg, den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Weniger als 200 000 Flüchtlinge seien zur Jahresmitte einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung nachgegangen. Diese Zahlen zeigten, dass wir noch gewaltige Anstrengungen unternehmen müssen, bis die Arbeitsmarktintegration der Flüchtlinge gelungen ist.mehr...

Berlin. „Staaten zur Aufnahme von Flüchtlingen zu zwingen, bringt Europa nicht weiter“, sagt der österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz. Er hält die Flüchtlingsquote für gescheitert.mehr...

München/Stuttgart. Noch immer kommen Flüchtlinge an der Grenze zu Bayern und Baden-Württemberg illegal ins Land. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl jedoch deutlich zurückgegangen.mehr...

Stuttgart. Immer weniger Flüchtlinge kommen über Österreich, Tschechien und die Schweiz nach Deutschland. Nach Angaben der Bundespolizei ist die Zahl der eingereisten Flüchtlinge in diesem Jahr deutlich zurückgegangen: Bis einschließlich November seien an der Grenze zu Bayern und Baden-Württemberg etwa 19 600 Flüchtlinge gezählt worden, sagte ein Sprecher. Im Vorjahreszeitraum waren es etwa 74 000 unerlaubte Einreisen. An der Grenze zu Bayern registrierte die Bundespolizei 410 Fälle von Schleusung, 2016 waren es 665.mehr...

Berlin. Die Verteilung von Migranten in der EU nach festen Quoten ist aus Sicht des österreichischen Bundeskanzlers Sebastian Kurz ein Irrweg. „Staaten zur Aufnahme von Flüchtlingen zu zwingen, bringt Europa nicht weiter“, sagte der konservative Politiker der „Bild am Sonntag“. „Wenn wir diesen Weg fortsetzen, spalten wir die Europäische Union nur noch weiter. Die Mitgliedstaaten sollten selbst entscheiden, ob und wie viele Menschen sie aufnehmen.“ Kurz sagte, die Fehlentwicklungen in der EU-Flüchtlings- und Migrationspolitik gehörten dringend korrigiert.mehr...

Berlin. Flüchtlinge müssen einem Medienbericht zufolge deutlich länger auf die Teilnahme an einem Integrationskurs warten als geplant. Wie die „Welt am Sonntag“ berichtete, stieg die Wartezeit für entsprechende Angebote im Jahresverlauf auf 12,5 Wochen. Zu Jahresbeginn hatte die durchschnittliche Wartezeit demnach noch 10,9 Wochen betragen - angepeilt sind aber eigentlich sechs. Eine Sprecherin des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge sagte, man müsse „noch besser darin werden, die Menschen schneller und gezielter in die Integrationskurse zu bringen“.mehr...

Berlin. Die Bundesregierung hat einem Medienbericht zufolge mit dem Aufbau zweier Jugendheime im nordafrikanischen Marokko begonnen. In diesen „sollen sowohl einheimische, nicht migrierte Straßenkinder betreut und zurückkehrende Minderjährige aus Deutschland aufgenommen werden“, berichtete die „Welt am Sonntag“ unter Berufung auf das Innenministeriums. „Die Betreuungseinrichtung soll sowohl freiwillig zurückkehrenden Ausreisepflichtigen unter 18 Jahren als auch zwangsweise Zurückgeführten, insbesondere jugendlichen Straftätern, offen stehen.“mehr...

Berlin. Flüchtlinge müssen einem Medienbericht zufolge deutlich länger auf die Teilnahme an einem Integrationskurs warten als geplant. Wie die „Welt am Sonntag“ berichtete, stieg die Wartezeit für entsprechende Angebote im Jahresverlauf auf 12,5 Wochen. Zu Jahresbeginn hatte die durchschnittliche Wartezeit demnach noch 10,9 Wochen betragen - angepeilt sind aber eigentlich sechs. Eine Sprecherin des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge sagte, man müsse „noch besser darin werden, die Menschen schneller und gezielter in die Integrationskurse zu bringen“. sichergestellt sei.mehr...

Berlin. Ein Urteil zugunsten des Nachzugs der Familie eines 16-Jährigen Syrers nach Deutschland lässt die Debatte über die Flüchtlingspolitik wieder aufflammen. Das Urteil des Berliner Verwaltungsgerichts ist am Freitag überraschend rechtskräftig geworden. Außenminister Sigmar Gabriel begrüßte das Urteil. Demnach forderte das Gericht das Auswärtige Amt auf, dem Flüchtling mit einer schweren Traumatisierung aus Gründen des Kindeswohls den Nachzug von Eltern und Geschwistern zu ermöglichen. Dem Jugendlichen war nur subsidiärer, also eingeschränkter Schutz zuerkannt worden.mehr...

Rom. Erstmals sind direkt Flüchtlinge über einen humanitären Korridor von Libyen nach Italien gebracht worden. Die 162 Migranten, darunter viele Kinder und Frauen, seien nach monatelangem Leiden in Libyen mit zwei italienischen Militärfliegern sicher nach Rom gebracht worden, teilte das UN-Flüchtlingswerk UNHCR mit. Seit die italienische Regierung ein Abkommen mit Libyen geschlossen hat und die dortige Küstenwache unterstützt, kommen wesentlich weniger Menschen in Europa an. Menschenrechtler kritisieren, dass Hunderttausende Migranten nun in libyschen Lagern festsitzen.mehr...

Berlin. Die Zuwanderung hat viele Kommunen an Leistungsgrenzen gebracht. SPD-Politiker Gabriel will eine finanzielle Belohnung für die Integration in Städten und Gemeinden. Die AfD wirft ihm vor, Anreize für eine weitere massive Zuwanderung zu setzen.mehr...

Berlin. Die Kirche wirbt mit besonderen Postkarten für Familiennachzug. Kritiker des strikten deutschen Kurses sehen sich von einem Urteil zugunsten eines jungen Syrers bestätigt. Was macht eine GroKo?mehr...

Berlin. Der stellvertretende CDU-Vorsitzende Thomas Strobl fordert, den Zuzug von Flüchtlingen weitaus drastischer zu begrenzen als bislang von der Union verlangt. In einem Interview mit der „Heilbronner Stimme“ nannte er die Zahl von 65 000 Menschen, die Deutschland im Jahr verkraften und integrieren könne. In den ersten elf Monaten dieses Jahres gingen beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge 207 157 Asylanträge ein. Davon waren 184 796 Erst- und 22 361 Folgeanträge. Wie er die Zahlen auf den von ihm genannten Wert drücken will, sagte Strobl nicht.mehr...

Nürnberg. Der Vorstandschef der Bundesagentur für Arbeit, Detlef Scheele, rechnet für 2018 mit weiteren Fortschritten bei der Integration von Flüchtlingen in den deutschen Arbeitsmarkt. Angesichts der guten Wirtschaftslage dürften im kommenden Jahr ähnlich viele Asylsuchende eine Arbeit finden wie 2017, sagte Scheele in einem Interview der Deutschen Presse-Agentur voraus. Bis Ende September 2017 lag die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten aus den acht Haupt-Asylländern bei 195 000; dies waren rund 75 000 mehr als im Jahr davor.mehr...

Berlin. Die Kommunen sollten nach Ansicht von Vizekanzler Sigmar Gabriel mehr Geld bekommen, wenn sie Flüchtlinge integrieren. „Wir müssen die Städte und Gemeinden dafür belohnen, dass sie Flüchtlinge aufnehmen“, sagte er den Zeitungen der Funke Mediengruppe. „Sie sollen die Kosten der Integration vom Bund ersetzt bekommen. Und sie sollen den gleichen Betrag obendrauf bekommen für ihre Bürger.“ Die Kommunen dürften nicht vor der Entscheidung stehen, ob sie Flüchtlinge integrierten oder ihr Schwimmbad sanierten. Der Bund müsse ihnen die Möglichkeit geben, beides zu tun.mehr...

Berlin. Ein richtungsweisendes Urteil zum Familiennachzug von Flüchtlingen ist nach Informationen der ARD rechtskräftig geworden. Demnach fordert das Berliner Verwaltungsgericht das Auswärtige Amt auf, einem inzwischen 16-jährigen syrischen Flüchtling mit einer schweren Traumatisierung den Nachzug seiner Eltern und Geschwister zu ermöglichen. Dem Jugendlichen war aber nur der subsidiäre, also eingeschränkte Schutz zuerkannt worden. Für diese Gruppe von Flüchtlingen ist der Familiennachzug bis März 2018 ausgesetzt. Als Begründung nannten die Richter demnach das Kindeswohl.mehr...