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Flüchtlingsamt überprüft nach Asyl-Skandal zehn Außenstellen

Berlin.

Nach den Unregelmäßigkeiten bei Asylbescheiden in Bremen überprüft das Bundesflüchtlingsamt zehn weitere Außenstellen. Hintergrund sind laut einer Sprecherin des Bundesinnenministeriums jeweils Abweichungen von den durchschnittlichen Schutzquoten um zehn Prozentpunkte, und zwar sowohl nach oben als auch nach unten. In repräsentativen Stichproben werden deshalb jetzt insgesamt 8500 Fälle aus dem Jahr 2017 überprüft. Bundesinnenminister Horst Seehofer hat außerdem die Stelle des Leiters der Abteilung Migration in seinem Ministerium neu besetzt. Der Personalwechsel soll laut der Sprecherin aber nicht mit dem Asyl-Skandal zusammenhängen.

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