Förster beklagen „herrenlosen Wald“: Zunahme befürchtet

Förster warnen vor einer Zunahme „herrenloser Wälder“ in Nordrhein-Westfalen. Mit einer Initiative für die gemeinschaftliche Bewirtschaftung von Wäldern machen sie zwar seit Jahren in NRW mobil gegen vernachlässigte Baumbestände. Das Bundeskartellamt geht aber gegen die gemeinsame Holzvermarktung vor. Dadurch könnten viele kleine Waldbesitzer bereits ab dem kommenden Jahr vor dem Problem stehen, ihr Holz selbst verkaufen zu müssen.

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Düsseldorf

, 13.02.2018, 06:29 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ein Waldstück neben einem Feld. Foto: Henning Kaiser/Archiv

Ein Waldstück neben einem Feld. Foto: Henning Kaiser/Archiv

Fast vier von zehn (39 Prozent) der rund 152 000 privaten Waldbesitzer in Nordrhein-Westfalen besitzen nach Zahlen von Wald und Holz NRW nur eine Parzelle von weniger als 20 Hektar. Nicht bekannt ist, wie hoch der Anteil der nicht mehr bewirtschafteten Waldgebiete ist.