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Frankfurt verspielt Europa League: 0:1 bei Schalke

Gelsenkirchen. Eintracht Frankfurt hat die Rückkehr auf die europäische Fußball-Bühne zunächst verpasst und muss nun auf einen Sieg im DFB-Pokalfinale gegen Bayern München hoffen. Mit der 0:1 (0:1)-Niederlage beim Vizemeister FC Schalke 04 verspielten die Hessen am letzten Bundesliga-Spieltag den siebten Tabellenplatz und beendeten die Saison auf Rang acht, weil der VfB Stuttgart mit einem Sieg in München noch vorbeizog. Allerdings könnte sich die Eintracht mit einem Pokalsieg in Berlin in einer Woche noch die Teilnahme an der Gruppenphase der Europa League sichern.

Frankfurt verspielt Europa League: 0:1 bei Schalke

Schalkes Thilo Kehrer (r) und Frankfurts Kevin-Prince Boateng versuchen an den Ball zu kommen. Foto: Bernd Thissen

Vor 61 585 Zuschauern in der Arena gelang dem Meisterschafts-Zweiten aus Gelsenkirchen am Samstag dank des Treffers von Guido Burgstaller (26. Minute) der krönende Abschluss einer tollen Saison und eine erfolgreiche Revanche für das Aus im Pokal-Halbfinale gegen die Hessen am 18. April.

Beide Trainer nahmen zwei Änderungen vor. Bei Schalke rückten Amine Harit und der Ex-Frankfurter Bastian Oczipka für Franco Di Santo und Alessandro Schöpf ins Team. Eintracht-Coach Kovac brachte Marco Russ und Mijat Gacinovic für Timothy Chandler und den leicht angeschlagenen David Abraham. Vor dem Anpfiff wurden Nationalspieler Leon Goretzka, der nach fünf Jahren auf Schalke zum FC Bayern wechselt, und der zu Juventus Turin zurückkehrende Leihspieler Marko Pjaca mit Applaus verabschiedet. Der suspendierte Max Meyer, der den Club ebenfalls verlässt, weilte bereits im Urlaub.

Nach dem 0:1 gegen Frankfurt im Pokal-Halbfinale hatte sich Schalke viel vorgenommen. Entsprechend engagiert ging der Vizemeister zu Werke und hatte durch Daniel Caligiuri (5.) die erste Chance. Auf der Gegenseite prüfte wenig später Gacinovic Schalkes Schlussmann Ralf Fährmann. Wie zuletzt zog sich die Eintracht meistens weit zurück und lauerte auf Konter. Schalke war spielbestimmend, doch große Chancen blieben zunächst aus. Erneut war es eine Standardsituation, die zur Führung führte. Nach einem Freistoß von Caligiuri bugsierte Burgstaller den Ball per Kopf zu seinem elften Saisontor ins Netz.

Harit hätte noch vor der Pause auf 2:0 erhöhen können, verfehlte das Eintracht-Tor aber knapp. In der zweiten Hälfte nahm Tedesco Torhüter Fährmann, der nicht verletzt war, vom Platz und gewährte dessen Stellvertreter Alexander Nübel eine Bewährungsprobe.

Die Frankfurter wurden zwar etwas aktiver, doch ein unbedingter Wille, die Partie noch zu drehen, war trotz der Hereinnahme von Ante Rebic, Jonathan de Guzman und später Luka Jovic auch im zweiten Durchgang nicht zu erkennen. Schalke blieb am Drücker und hätte durch Caligiuri (67.) für die Entscheidung sorgen müssen. Doch Keeper Lukas Hradecky verhinderte in seinem letzten Spiel für die Eintracht das 0:2. Fast hätte sich das noch gerächt, als Rebic am glänzend parierenden Nübel (77.) scheiterte.

Während sich die Schalke-Fans nun auf die Champions-League in der kommenden Saison freuen, fahren die Hessen mit gemischten Gefühlen nach Berlin. Dort müsste sich die Elf schon erheblich steigern, um Meister München zu bezwingen und noch in den Europapokal einzuziehen.

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