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Franz-Josef Bomnüter: "Elf Freunde müsst ihr sein"

SCHWERTE Im Fußballkreis Iserlohn ist die Idee von DFB-Präsident Theo Zwanziger, die Mannschaftsstärke bei Bedarf nach unten zu öffnen, auf wenig Gegenliebe gestoßen. Der Kreisvorsitzende Franz-Josef Bomnüter begründet im Gespräch mit unserem Mitarbeiter <i>Daniel Rademacher</i> die Ablehnung.

von Von Daniel Rademacher

, 24.10.2007

Herr Bomnüter, stellen Sie sich auf eine Revolution ein?Bomnüter: Nein, man muss es Theo Zwanziger lassen - er hat sich Gedanken gemacht und eine Idee vorgetragen, die für unseren Bereich aber noch keine so große Bedeutung hat. Sie hat auch auf vielen anderen Ebenen Widerstand hervorgerufen.

Zwanziger begründet seinen Vorschlag mit dem demografischen Wandel und dem Mannschaftssterben - ist das kein Problem?Bomnüter: Es ist sein gutes Recht, so etwas vorzudenken und entsprechende Vorschläge zu machen. Vor einer definitiven Entscheidung müsste man aber die Basis viel stärker einbeziehen und hätte sie informieren müssen.

Was spricht aus Ihrer Sicht denn konkret gegen die Idee?Bomnüter: Es heißt doch: Elf Freunde müsst ihr sein. Es ist doch denkbar, dass es zwei, drei Platzverweise gibt - und schon haben wir ein Problem. Zur Zeit sehe ich in dieser Richtung keinen Handlungsbedarf.

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