Diese Website speichert Cookies auf Ihrem Computer. Diese Cookies werden verwendet, um Ihre Website zu optimieren und Ihnen einen persönlich auf Sie zugeschnittenen Service bereitstellen zu können, sowohl auf dieser Website als auch auf anderen Medienkanälen. Mehr erfahren über die von uns eingesetzten Cookies finden Sie in unserer Datenschutzrichtlinie

Freiburgs Trainer Streich nach Schlappe zuversichtlich

Mönchengladbach. Der SC Freiburg ist noch nicht durch, kann aber auch nicht mehr direkt absteigen. Der lange Kampf um den Klassenverbleib in der Bundesliga hat Spuren hinterlassen.

Freiburgs Trainer Streich nach Schlappe zuversichtlich

Der sichtlich gestresste Freiburger Trainer Christian Streich hofft das seine Spieler dem Druck standhalten. Foto: Federico Gambarini

Christian Streich sehnt das Saisonende dringend herbei: „Ich bin froh, dass wir jetzt den letzten Spieltag vor uns haben.“

„Das ist ja nicht mehr zum Aushalten, das kann man nicht mehr verkraften“, meinte der Freiburger Trainer, der mit seinem Team immer noch im nervenaufreibenden Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga steht. „Aber unsere Situation hat sich zum Glück verbessert“, meinte der Coach. Trotz der 1:3-Niederlage bei Borussia Mönchengladbach konnte der SC Freiburg den direkten Abstieg bereits abwenden, zur sicheren Rettung fehlt noch ein Punkt aus dem letzten Heimspiel gegen den FC Augsburg am letzten Spieltag.

„Wir wollten eigentlich heute schon den Klassenverbleib perfekt machen. Ich hoffe, dass wir jetzt dem Druck standhalten können, denn man kann eine gute Ausgangslage schnell verspielen„, sagte Torjäger Nils Petersen, der diesmal nicht traf. Den Job übernahm Tim Kleindienst, der mit dem 1:2-Anschluss seinen ersten Bundesligatreffer erzielte.

„Der Nils kann auch nicht immer alle Tore schießen“, erklärte Streich, der in Gladbach die in der Woche zuvor siegreiche Startelf aus dem Köln-Spiel nominierte. Doch die Gladbacher hatten an diesem Tage auf vieles eine Antwort und spielten ihre Stärken bei allen drei Treffern durch Thorgan Hazard (18.), Nico Elvedi (57.) und Josip Drmic (64.) aus.

Dennoch war der Freiburger Trainer stolz, zu diesem Zeitpunkt schon den direkten Abstieg aus dem Kopf zu haben. „Wir haben zwei Mannschaften hinter uns gelassen“, meinte der Coach. Nur der VfL Wolfsburg (30 Punkte) kann den drei Zählern davor liegenden Freiburgern noch gefährlich werden - denn der VfL hat die weitaus bessere Tordifferenz und ein Heimspiel gegen den bereits abgestiegenen Tabellenletzten 1. FC Köln zum Abschluss.

„Wir haben es jetzt selbst in der Hand“, sagte Mike Frantz. „Es liegt jetzt alles in unseren Händen und Köpfen“, meinte Freiburgs Mittelfeldspieler. „Wir müssen einen kühlen Kopf bewahren, die Woche gut angehen und Schlaf finden“, meinte Petersen. Auch Borussia Mönchengladbachs gebürtiger Freiburger Matthias Ginter drückt seinem ehemaligen Team an nächsten Wochenende die Daumen. „Sie haben ein Heimspiel und ich hoffe, dass sie die Punkte holen“, sagte der Nationalspieler.

Und über den Schiedsrichter gab's diesmal aus Freiburger Sicht auch nichts zu meckern. „Wir haben sie ja oft kritisiert. Aber in den letzten beiden Spielen gegen Köln und heute in Gladbach ziehe ich den Hut vor der Leistung der Schiedsrichter. Das war super“, meinte Streich.

Zur Stressbewältigung und gegen die Anspannung vor dem letzten Spiel hatte Freiburgs Präsident Fritz Keller eine Empfehlung parat: „Vielleicht ein Glas Spätburgunder am Abend mehr.“

Anzeige
Anzeige