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Für den LSV kommt es jetzt knüppelhart

Fußball-Landesliga 5

LÜNEN Trainer Bernd Schawohl liegt mit einer Bronchitis flach. Co Klaus Högerl leitet in der Woche das Training. Sein Team atmet spätestens seit dem zu mageren 1:1 gegen Mastholte sehr schwer. Fußball-Landesligist Lüner SV ist im Abstiegskampf nicht wirklich erfolgreich.

von Von Bernd Janning

, 26.04.2010
Für den LSV kommt es jetzt knüppelhart

In den ungewohnten schwarzen Trikots kam der LSV gegen Mastholte nur zu einem 1:1.

Gegen Mastholte spielte er Chancentod. Sicher, Mario Lindner (verhindert), Bartosz Wolff (Rot) und Recai Pakdemir (verletzt) fielen aus, Izzzet Ceylan (Zerrung) und Torwart Robert Brochtrup (Rippenprellung nach Zusammenstoß mit dem gegnerischen Stürmer) mussten ausgewechselt werden. Aber gerade Sebastian Brunner, Mathias Baer und Akin Bayrakli nutzten beste Chancen nicht. Schawohl: „Zur Pause hätte es eigentlich 3:0 für uns stehen müssen! Es ist, als ob wir das Pech anziehen.“ So bleiben die Rot-Weißen als Drittletzter mit 24 Punkten auf dem ersten der drei Abstiegsplätze. Die Konkurrenz davor hat zwei bis drei Punkte mehr, aber auch ein bis zwei Spiele, wie Oestinghausen, weniger.

Gegen diese SG Oestinghausen wird die letzte Begegnung am letzten Spieltag (30. 5.) in Schwansbell wohl das Schicksalsspiel, das Endspiel um den Abstieg. Davor stehen noch drei knüppelharte Spiele, zuerst Sonntag bei Spitzenreiter Wickede. Dann kommt Bockum-Hövel das mit 37 Zählern gerettet sein dürfte, bevor es nach Weddinghofen (38 Punkte) geht. Ob es für oder gegen die Lüner spricht, dass Weddinghofen Sonntag in Beckum 0:4 verlor, wird sich noch zeigen. Zeigen wird sich auch, ob die Rot-Weißen in Wickede für eine Sensation gut sind. Eine solche wäre bei der erst einmal bezwungenen Truppe um die beiden Ex-LSVer, Spielertrainer Marko Schott und Stürmer Sascha Richter, schon ein Unentschieden. Dann würden Schawohl und seine Mannen auch sicher wieder ruhiger durchatmen.