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Funkel über Kollegen: „Manche nehmen sich zu wichtig“

Düsseldorf. Fußball-Trainer Friedhelm Funkel rät seinen jüngeren Kollegen in der Bundesliga zu mehr Zurückhaltung.

Funkel über Kollegen: „Manche nehmen sich zu wichtig“

Düsseldorfs Aufstiegstrainer Friedhelm Funkel. Foto: Sebastian Kahnert

„Vieles kannst du heute zwar nicht mehr mit früher vergleichen, denn medial hat sich alles verändert. Dennoch würde dem einen oder anderen manchmal Bescheidenheit und Demut ganz gut tun. Manche in der Branche nehmen sich zu wichtig“, sagte der 64 Jahre alte Funkel dem „Kölner Stadtanzeiger“ in einem Interview. Funkel hatte am vergangenen Wochenende mit Fortuna Düsseldorf den Aufstieg in die Bundesliga feiern können.

Insgesamt sind dem ehemaligen Profi, der 1985 mit Uerdingen den DFB-Pokal gewann, bereits sechs Aufstiege mit fünf verschiedenen Clubs gelungen. Rund 1240 Partien absolvierte er schon als Trainer und Spieler in der Bundesliga und in der 2. Liga. Er glaubt, das sich Ruhe und Gelassenheit auf Strecke auszahlen: „Die jungen Kollegen sollen versuchen, mit beiden Beinen auf dem Boden zu bleiben, Emotionen auch mal etwas besser zu kontrollieren. Wenn du am Spielfeldrand zu oft ausrastest, bekommst du es irgendwann um die Ohren.“

Bei der heutigen Spielergeneration vermisse er das Verantwortungsgefühl, was Ordnung und Sauberkeit angeht. „Das nervt mich schon. Wenn man nicht gewisse Regeln vorgibt, sieht es in der Kabine oft aus wie Kraut und Rüben. Wenn die Klobürste nicht benutzt wird oder der ganze Müll direkt neben einem riesigen Abfalleimer liegt, ehrlich, das kann ich nicht verstehen“, erklärte Funkel.

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