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Fußball: Kampf der Randale

BRAMBAUER "Warum machen Menschen das?", schütteln nicht nur die Mitglieder der Fußballer des BV Brambauer 13/45 und der Leichtathleten der DJK SuS Brambauer, Hausherren in der neuen Glückauf-Arena, immer noch die Köpfe. Wer macht in Brambauer den Sport kaputt? Mit einer Belohnung von 3000 Euro sollen die oder der Täter gefasst werden.

von Von Bernd Janning

, 21.01.2008
Fußball: Kampf der Randale

BVB-Platzwart Erwin Wagner.

Dort hatten Vandalen innerhalb von kurzer Zeit wider zugeschlagen. Wie berichtet wurde offensichtlich in der Nacht von Samstag auf Sonntag beide Trainerunterstände am Rande der Spielfläche mutwillig zerstört. "Ein Katastrophe!" schimpfte Platzwart Erwin Wagner. "Die müssen es sehr viel Gewalt angewendet haben!"

Wagner erhielt Samstagabend während des Handball-Spiel der Nationalmannschaft einen Anruf, dass verdächtige Geräusche in der Glückauf-Arena zu hören seien. Die alarmierte Polizei konnte jedoch nichts Verdächtiges entdecken. Erst am Sonntagmorgen wurde der Schaden entdeckt.

"Wir haben dies alles erstellt, teils mit eigenem Geld bezahlt"

"Und gegen diesen kann man sich noch einmal versichern!" ärgert sich auch Michael Ristovitch, Vorsitzender des BV Brambauer. Damit muss der BVB für den Schaden von um 5000 Euro selbst aufkommen. "Wir als Ehrenamtliche haben dies alles erstellt, teils mit eigenen Geld bezahlt!" ist der Vereinsführer entrüstet und bläst zur Suche nach den Übeltätern.

Ristovitch ließ sich inzwischen schon von Detlef Neßler, Leiter des Bezirksdienstes und der Wache Brambauer beraten. "Bei 100 Euro Belohnung wird sich nichts regen!" so Ristovitch. "Unsere Vereinsmitglieder sind bereit, Geld für die Erfassung des oder der Täter zu geben. Deshalb setzten wir die hohe Summer von 3000 Euro aus. Das ist ein Betrag, der schmerzt. Vielleicht kommen wir so an Hinweise!"Glückauf-Arena komplett eingezäunt

Obwohl die Glückauf-Arena inzwischen komplett eingezäunt ist, kommen immer wieder ungeliebte Gäste auf das Geländer. Der Vorsitzende: "Unser Vorschlag, einen Zaun mit offenen Spitzen aufzustellen, wurde abgelehnt. Vielleicht können wir jetzt einen Stacheldraht anbringen!"

Schon vor Wochen waren Unbekannte in das Stadion eingedrungen, waren ins Vereinsheim eingebrochen, verschiedene Wertsachen gestohlen. Der Scahden betrug damals 4000 Euro. Da es sich um einen Einbruch handelt, kommt die Versicherung dafür auf.

Nicht nur Vandalismus, sondern auch das Finanzamt stellt das sportliche Geschehen derzeit bei den Schwarz-Weiß-Roten im Augenblick zu sehr in den Hintergrund.

Am Montagabend (19.1.) tagte noch einmal der Vorstand. Er will dem Finanzamt mit Überarbeitung sämtlicher Unterlagen beweisen, dass jegliche Nachforderung unberechtigt ist. "Alles, was wir den Spielern zahlen, haben wir angegeben und versteuert. Wir zahlen aber nicht so viel, wie das Finanzamt vermutet!"

ATC-Training auf Karrenbusch

Abgesegnet wurde von Burkhard Körbl als Vertreter der städtischen Sportverwaltung gestern Morgen bei einem Ortstermin am Brambauer Nebenplatz Karrenbusch das dortige Training montags und donnerstags für den ATC Lünen-Brambauer. Neben Körbl hatten an diesem Termin Vertreter von BVB und ATC teilgenommen.

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