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Fußball: Schink, der Geheimniskrämer

SCHWERTE Mit dem Turnier in Aplerbeck hat der VfL Schwerte seine Vorbereitungsspiele abgeschlossen. Am Dienstag steht noch die Kreispokal-Partie gegen den Landesligisten Mengede 08/20 an, ehe am kommenden Sonntag der Startschuss in die neue Verbandsliga-Saison beim Aufsteiger SuS Langscheid/Enkhausen fällt.

von jok

, 05.08.2007

Wie sieht den nun die neue Mannschaft des VfL aus? Da ist zunächst der Zweikampf im Tor um die Nachfolge des jahrelang unumstrittenen Daniel Limberg (Oestrich). Das Duell zwischen dem ehemaligen Geisecker David Sobral und Krishan Weber (Wattenscheid) hat bisher keinen klaren Sieger hervorgebracht. Zuletzt hatten beide Keeper einige Schwächen offenbart. So wird sich der Trainerstab wohl vorerst auf keine feste Nummer 1 festlegen. Der Zweikampf geht in die Saison hinein.

Schrage und Kozole gesetzt?!

In der Abwehr dürften Libero Gregor Podeschwa sowie Sebastian Schrage und Steve Kozole als Innenverteidiger gesetzt sein. Allerdings ist Trainer Marco Schink (Foto) mit seinen Routiniers auch nicht hundertprozentig zufrieden. „Keiner sollte sich sicher sein“, mahnt er.

Auf der rechten defensiven Seite sollte Muhammet Aydin die Nase gegenüber Georgios Tatsis vorne haben. Die linke Seite geriet zum Experimentierfeld. Sebastian Kroth kam spät aus dem Urlaub wieder und musste zuletzt angeschlagen pausieren – vorerst also noch kein Thema. Auch Dennis Tost, der auf mehreren Positionen überzeugen konnte, fiel zuletzt aus.

Mehmet Aslan könnte hier zunächst erste Wahl sein. Aslan ist sehr variabel einsetzbar. Alternativen für die Hintermannschaft sind zudem Jan Frey und Dirk Rügge. Im Sturm scheint David Flamme gesetzt zu sein. Doch wer läuft neben im auf. Matthias Roos, im Vorjahr durch Verletzung kaum zum Zuge gekommen, konnte die Vorbereitung komplett durchziehen. Emmanuel Peterson war im Vorjahr zweite Spitze. Denkbar sind auch Varianten mit Berkan Vardi oder Savas Demirci als hängende Spitze neben Flamme.

Mittelfeldbesatzung?

Interessant dürfte die Besetzung des Mittelfeldes sein. Hatte in der Rückrunde Mehmet Tuday den defensiven Part bekleidet, ist nun mit Marcel dos Santos ein Routinier zum Schützenhof zurückgekehrt. Spielen beide, wäre nur noch ein Platz offen. Demirci konnte an alte Zeiten noch nicht anknüpfen. Vardi ist Schichtarbeiter, aber spielerisch kaum verzichtbar.

Weitere Kandidaten sind die Eigengewächse Serkan Arslan und Oliver Rost, die in die Elf drängen. Erdal Tekin deutete sein Talent an wird sich aber wohl hinten anstellen müssen genauso wie Mentor Rexhepi. Der aus der Jugend gekommene Philipp Sprenger spielte bisher erfrischend auf, zweifelsohne ein Talent.

Konkurrenzkampf

Trainer Schink hat sich noch nicht in die Karten blicken lassen, wird auch den Konkurrenzkampf weiterhin schüren. Denn dies ist die wichtigste Erkenntnis der Vorbereitung. Es gibt auf allen Positionen genügend Alternativen. Wer sich im 25 Spieler umfassenden Kader nicht unter die ersten 15 durchbeißen kann, dürfte in der folgenden Saison wenig Perspektiven haben. K jok