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Fußballer tanzt nach Festival durch die Abwehrreihe

Sportgeschichten

Ein Angreifer tanzte nach einem Festival auf dem Spielfeld weiter. Ein Vorsitzender suchte in Bochum nach einem Schattenplatz. Die Geschichten aus dem Castrop-Rauxeler Sport.

Castrop-Rauxel

, 09.07.2018
Fußballer tanzt nach Festival durch die Abwehrreihe

Dietrich Liskunov (l.) vom FC Frohlinde weilte bei einem Hip-Hop-Festival in der Schweiz. Anschließend tanzte er auf dem Spielfeld weiter - durch die gegnerischen Abwehrreihen. © Foto:Jens Lukas

Dietrich Liskunov, Fußballer des Landesligisten FC Frohlinde, war eigentlich für das erste Testspiel der Saison gegen den letztjährigen Tabellenzweiten der Bezirksliga, BW Westfalia Langenbochum, nicht eingeplant. Der Stürmer weilte auf einem Hip-Hop-Festival in der Schweiz und wollte erst am Sonntag zurückreisen. Wegen der drohenden Staugefahr auf der Autobahn ging es im Auto schon am Samstag nach Hause, sodass „Didi“ noch eine Hälfte spielen konnte. Das Tanzspektakel im Nachbarland schien ihn dann so beflügelt zu haben, dass er bei seinem 4:0 (49.) kurz nach seiner Einwechslung förmlich durch die Abwehr tanzte.

Tim Hartwig, Teambetreuer der Landesliga-Formation des FC Frohlinde, hatte nach seiner eigenen Aussage eine „schlechte Nachricht“ für unseren Reporter vor Ort: „Ich habe leider keinen Spielbericht mit den Aufstellungen.“ Der Grund wären die Gäste aus Langenbochum, die für den elektronischen Spielbericht kein Passwort wussten. Das schien dann Schiedsrichter Sascha-Jens Tysiak (Herne) per Smartphone erledigt zu haben, der Bericht stand später online. Hartwig hatte vorher schon unserem Reporter mit den vielen neuen Namen aus der Patsche geholfen und den gesamten FC-Kader per Hand auf einem Zettel notiert.

Fußballer tanzt nach Festival durch die Abwehrreihe

Uwe Blase, Vorsitzender des FC Castrop-Rauxel, suchte in Bochum beim SV Phönix nach einem Schattenplatz und fand letztlich eine Lösung. © Foto Jens Lukas

Uwe Blase, Vorsitzender des Fußball-A-Kreisligisten FC Castrop-Rauxeler, hatte am Sonntag beim Auswärtsspiel beim Bezirksligisten SV Phönix Bochum Probleme mit der Sonneneinstrahlung. Denn auf dem Sportplatz an der Bochumer Gemeindestraße, unweit des Hannibal-Centers, gab es im Grunde keine Möglichkeit, sich in der Nähe der Ersatzbank in den Schatten zu stellen. „Das ist leider etwas ärgerlich“, sagte Blase am Rande der Partie gegen den Bezirksligisten. Doch der Vorsitzende fand eine Lösung. In einem Gebüsch hinter der Bank, über das ein großer Baum ragte, fand Uwe Blase einen Platz zum Stehen.

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