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G20-Krawalle: Polizei fasst vier Verdächtige

Fast ein Jahr nach den Ausschreitungen während des G20-Gipfels in Hamburg hat die Polizei vier Verdächtige aus dem Raum Frankfurt gefasst. Sie sollen in den Morgenstunden des 7. Juli 2017 an Straftaten des „Schwarzen Blocks“ beteiligt gewesen sein, teilte die Polizei am Mittwoch mit. Bei der anscheinend genau geplanten Aktion hatten rund 220 Vermummte mit Steinen und Brandsätzen auf Gebäude geworfen sowie zahlreiche Autos angezündet. Zwei der vier Verdächtigen waren zur Tatzeit Jugendliche.

Frankfurt/Main

27.06.2018

Ob der 24-jährige aus Frankfurt und die drei in Offenbach Gefassten im Alter von 17, 18 und 21 Jahren auch in die Vorbereitungen zu den Krawallen involviert waren, müsse die Polizei noch ermitteln. Die Sonderkommission „Schwarzer Block“ in Hamburg vollstreckte am Mittwoch nach 13 Wohnungsdurchsuchungen in mehreren Bundesländern insgesamt sechs Haftbefehle.

Der linksgerichtete Verein „Rote Hilfe“ aus Frankfurt kritisierte das Vorgehen der Polizei: „Mit solchen PR-Veranstaltungen wie heute in Frankfurt und Offenbach will die Polizei die Schlagzeilen bestimmen und die Deutungshoheit zurückerhalten“, sagte Sprecher Jona Fritz. Durch reißerisch inszenierte Razzien und Pressemeldungen solle von massiven Grundrechtsverletzungen, Polizeigewalt und den Fehlern der Einsatzkräfte abgelenkt werden.

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