Gebauer will keine weiteren Stufen in G9 einbinden

Nordrhein-Westfalens Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) hat die Entscheidung verteidigt, die Rückkehr zum Abitur nach neun Jahren am Gymnasium nur mit den jetzigen Dritt- und Viertklässlern zu beginnen. „Alles andere halten wir fachlich, pädagogisch und organisatorisch für nicht zu verantworten“, sagte sie der Deutschen Presse-Agentur in Düsseldorf. Um mehr Stufen mitzunehmen, sei die Zeit bis zum Start im übernächsten Schuljahr zu knapp. „Die Qualität würde leiden“, betonte die Ministerin.

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Düsseldorf

, 18.11.2017, 10:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) spricht über die Abkehr vom Turbo-Abi. Foto: Marcel Kusch

Die Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) spricht über die Abkehr vom Turbo-Abi. Foto: Marcel Kusch

Das G9-Abitur soll nach einem Beschluss der schwarz-gelben Landesregierung ab dem Schuljahr 2019/20 wieder zum Regelfall an den Gymnasien in Nordrhein-Westfalen. Begonnen wird die Umstellung dann mit den fünften und sechsten Klassen. Die Elterninitiative „G9-jetzt“ fordert das neue G9-Abitur mit mehr Kindern zu starten. Die Jahrgänge fünf bis acht mitzunehmen, sei „möglich und gut durchführbar - das hat Niedersachsen gezeigt“, sagte Marcus Hohenstein, Vertrauensperson des Volksbegehrens.

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