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Gefahr auf der Baustelle

21.06.2018
Gefahr auf der Baustelle

Dieses Teil musste der Techniker aus der Bombe ausbauen, damit sie nicht explodieren kann. Dafür musste er sehr vorsichtig arbeiten. Zum Glück ist alles gut gegangen. Grothues © Stefan Grothues

Stadtlohn. Mitten auf einem Grundstück wurde in Stadtlohn am Donnerstagmorgen eine Bombe gefunden. Ein Baggerfahrer hatte sie plötzlich vor der Schaufel, als er ein Loch für ein neues Haus graben wollte. Wie die Bombe dahin gekommen ist? Ein Flugzeug hat sie vor über 73 Jahren dort hingeworfen. Damals herrschte in Deutschland Krieg und ständig waren Flugzeuge am Himmel und haben Bomben fallen lassen. Viele davon sind aber nicht explodiert, sondern haben sich nur tief in den Boden gebohrt. Nach dem Krieg hatte niemand die Zeit, überall nach Bomben zu suchen. Ganz oft hat man einfach die zerstörten Häuser wieder aufgebaut oder neue Gebäude gebaut. So wie in Stadtlohn: Auf dem Grundstück, wo jetzt die Bombe gefunden wurde, stand über lange Zeit eine Fabrik. Die wurde abgerissen. Jetzt sollen dort Wohnungen gebaut werden.

Auch wenn die Bombe dort so lange gelegen hat – gefährlich war sie immer noch. Deswegen mussten am Donnerstag viele Menschen, die in der Nähe des Fundorts wohnen, ihre Wohnungen verlassen. Ein speziell ausgebildeter Techniker hat die Bombe vorsichtig aus der Erde geholt und die gefährlichen Teile ausgebaut. Danach konnten die Menschen zurück in ihre Wohnungen.