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Gelungener Bundesliga-Einstand für Bienek

FRANKFURT / CASTROP-RAUXEL Einen gelungenen Einstand in die Bundesliga-Saison feierte der Castrop-Rauxeler Rollstuhlbasketballer André Bienek mit seinem neuen Club RSC Frankfurt. Bei den RSC-Rollis Zwickau hatten die Hessen mit 90:84 (76:76, 60:58, 45:38, 24:18) die Nase vorn.

von Von Jens Lukas

, 09.10.2007
Gelungener Bundesliga-Einstand für Bienek

Einen gelungenen Bundesliga-Einstand feierte der Habinghorster André Bienek mit seinem Verein RSC Frankfurt beim 90:84 nach Verlängerung in Zwickau.

Bienek, der nach einem Gastspiel im Team der University of Wisconsin-Whitewater als US-Champion nach Deutschland zurückkehrte, steuerte hier 16 Punkte bei. Topscorer seiner Mannschaft waren Lars Lehmann (33 Punkte) und Sebastian Wolk (27). Zwickau hatte vor dem Beginn der neuen Spielzeit personell aufgerüstet: Der 23-jährigen Mehmet Hayirli kam von Conveen Sitting Bulls Wien. Zudem sicherten sich die Ost-Deutschen die Dienste des Polen Mateusz Filipski, der zuvor für Santa Stefano Sport (Italien) seine Korbtreffer landete. Der 19-Jährige schwang sich bei der Europameisterschaft in Wetzlar zum Topscorer des Turniers auf. Gemeinsam mit seinem Landsmann Piotr Luszynski bildet er ein Center-Duo, das in der Rollstuhlbasketball-Bundesliga RBBL seinesgleichen sucht.13 Punkte zurück - dann kam die Wende In Zwickau zeigte das Duo den Frankfurtern mit zwei erfolgreichen Drei-Punkte-Würfen in der dritten und fünften Minute die Grenzen auf. Mit zehn der 18 hessischen Punkte dämmte Kapitän Lars Lehmann quasi im Alleingang den Rückstand zur ersten Viertelpause ein. Nach fünf Minuten des zweiten Spielabschnittes lag Frankfurt mit 25:38 zurück. Wendepunkt im Spiel war ein erfolgreicher Drei-Punkte-Wurf von Lehmann in der letzten Minute des Viertels, mit dem sein Team auf 36:45 verkürzte. In letzter Sekunde markierte Sebastian Wolk das 38:45. Mit Beginn des dritten Viertels fanden die Frankfurter die nötige Stabilität in der Abwehr und verkürzten auf 45:49. Vor allem André Bienek lief jetzt zur Hochform auf und markierte neun der 20 Punkte für seine Farben. Mit dem 58:60 hatten die Hessen die Partie beinahe ausgeglichen. Bis zur Schlusssirene glichen Bienek und Co. zum 76:76 aus. In der Overtime setzte sich Frankfurt auf 86:78 ab und gewann mit 90:84.Die nächsten Spiele Am zweiten Spieltag am Samstag, 13. Oktober, treffen die Frankfurter auf die RSC-Rollis Trier. Danach sind der RSC Köln (10. November), der USC München (17. November), sowie Bieneks vormaliger Club, der ASV Bonn (1. Dezember), die Gegner. Das Rückspiel gegen Zwickau steigt am 8. Dezember.

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