Gemälde aus Wilhelm-Hack-Museum ist Fälschung

Ein angeblich millionenschweres Gemälde von Kasimir Malewitsch, das Jahrzehnte im Wilhelm-Hack-Museum in Ludwigshafen hing, ist eine Fälschung. Das Ölbild „Schwarzes Rechteck, rotes Quadrat“ des russischen Konstruktivisten sei von Experten als nicht echt beurteilt worden, teilte die Kunstsammlung NRW am Donnerstag in Düsseldorf mit. Dorthin war das Gemälde 2014 als Schenkung gelangt. Über den Fall berichtete zuerst das „Handelsblatt“ (Freitag).

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Düsseldorf/Ludwigshafen

, 09.11.2017, 16:50 Uhr / Lesedauer: 1 min
Das Gemälde „Schwarzes Rechteck, rotes Quadrat“ in Düsseldorf. Foto: Federico Gambarini/Archiv

Das Gemälde „Schwarzes Rechteck, rotes Quadrat“ in Düsseldorf. Foto: Federico Gambarini/Archiv

Die Fälschung sei durch naturwissenschaftliche Materialuntersuchungen von zwei Expertenteams herausgekommen, erklärte die Kunstsammlung. Die nordrhein-westfälische Landesgalerie hatte das unsignierte Gemälde und mehr als 40 Zeichnungen des Revolutionskünstlers Malewitsch (1878-1935) von der Dr.-Harald-Hack-Stiftung geschenkt bekommen. Zuvor hatte das Ölbild viele Jahre als Leihgabe im Wilhelm-Hack-Museum in Ludwigshafen gehangen. Wegen einer Testaments-Verfügung musste es an Düsseldorf abgegeben werden.