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Gemeinde bewirbt sich bei NRW-Projekt

NORDKIRCHEN Erlebnis.NRW lautet der Titel eines Landesprogrammes, bei dem Fördergelder locken. Nordkirchen und Ascheberg wollen bei dem Wettbewerb mitmachen und werfen ihr größtes Pfund gemeinsam in die Wagschale: die Schlösser.

26.12.2007
Gemeinde bewirbt sich bei NRW-Projekt

Bilck von Süden durch das Frauentor aus das Schloss Nordkirchen.

Schlösserachse Nordkirchen  &  Westerwinkel lautet der Arbeitstitel des Wettbewerbsbeitrages unter Federführung der Naturförderstation im Kreis Coesfeld (NFS) . "Ziel des Wettbewerbes ist es, landschaftliche Besonderheiten naturverträglich zugänglich und erlebbar zu machen", so Thomas Zimmermann, Leiter der Naturförderstation. "Die europäisch bedeutsamen Naturschutzgebiete auf der Schlösserachse bieten hierfür eine ideale Kulisse auch im Hinblick auf die Förderung des regionalen Tourismuses."

"Unsere Gemeinden sehen sich in dem Wettbewerb gut aufgestellt, aber auch bei uns gibt es sicher noch Verbesserungsmöglichkeiten, die wir unter Mitwirkung vieler Akteure vor Ort realisieren wollen", sind sich Nordkirchens Bürgermeister Friedhard Drebing und sein Ascheberger Amtskollege Dieter Emthaus einig. Beide sehen zusätzliche Chancen für eine Verbesserung des Wohnumfeldes in den Gemeinden.

Erholungsraum aufwerten

Das Einwerben von Fördermitteln für die geplanten Maßnahmen ist natürlich auch eine Motivation für die Wettbewerbsteilnahme. Vertretern von Vereinen, Verbänden, Schulen sowie aus Politik und Wirtschaft wurde der Stand der Planungen bereits vorgestellt. Die Einladung von örtlichen Multiplikatoren war der Start, um die Öffentlichkeit zu informieren und zur Mitarbeit einzuladen. Das Projekt will die wertvollen Eichen-Hainbuchen und Buchenwälder mit Arten wie Buschwindröschen über Bärlauch bis hin zu Schwarzspecht oder Laubfrosch als anspruchsvollen Erholungsraum aufwerten und spricht dabei besonders Wanderer an. Da weite Bereiche der stillen Erholung und Naturerfahrung vorbehalten sind, soll sich ein Erlebnisschwerpunkt auf den Bereich rund um das Schloss Nordkirchen beschränken.

Blick vom Aussichtsturm

Hier ist beispielsweise ein Aussichtsturm geplant, der den Blick über Wälder und Parklandschaft ermöglicht. Neben Erlebnisschwerpunkten sollen Ruhepunkte und Meditationsräume die Menschen an die einzigartige Natur heranführen. Eine Verbesserung des Wegenetzes für Wanderer, Radfahrer und Reiter ist beabsichtigt. Verschiedene Naturschutzmaßnahmen wie die Anlage von Kleingewässern oder blütenreichen Säumen kommen der Natur direkt zugute.

Informationsmaterial, Veranstaltungen, fachkundige Führungen runden das Konzept ab und bieten die Möglichkeit, vorhandene Erlebnisangebote mit aufzunehmen. Sobald das Land NRW Ende 2008 über eine Förderung entschieden hat, sollen die weiteren Planungen und Umsetzungen in engem Dialog mit den Bürgern, Vereinen und Veranstaltern vor Ort stattfinden.

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