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Gemütlichkeit ist Trumpf

Altendorf Auf eine 20-jährige Geschichte blickt in diesen Tagen die Tischtennis-Abteilung des SV Altendorf-Ulfkotte zurück.

30.08.2007

Im Hobbykeller des jetzigen SVA-Vorstandsmitgliedes Ludger Föcker hatten Dieter Weiwer und seine Vorstandskollegen vom SVA seinerzeit die Idee, eine Tischtennisabteilung zu gründen, und setzten diese im Oktober 1987 um. Ab der Saison 1989/90 trat eine Mannschaft zum Meisterschaftsbetrieb in der 3. Kreisklasse an. Schon ein Jahr später erfolgte der erste Aufstieg und eine zweite Mannschaft nahm den Spielbetrieb auf.

Erste Erfolgswelle

Ab 1993 begann eine Erfolgswelle, die den SV Altendorf bis 1997 in die Bezirksliga führte. Martin Duve, Thomas Schui, Tim Heynck, Burkhard Flegel sind einige Namen, die vorübergehend für den SVA den Schläger in die Hand nahmen. Ihren bisher größten Erfolg in der Vereinsgeschichte erreichten die Altendorfer Tischtennis-Cracks schließlich im Dezember 1997 in Münster. Dort gewannen sie den Bezirkspokal für Dreiermannschaften. Im Halbfinale schaltete der SVA in der Aufstellung Martin Duve, Ralf Euler und Tim Heynck den Lokalrivalen und haushohen Favoriten TTV Hervest-Dorsten aus und besiegte im Endspiel Post SV Marl.

Notbremse gezogen

Nach einigen Rückschlägen verließen 1998 einige Leistungsträger den Verein und es kam zu drei Abstiegen in Folge. Die neue Abteilungsleitung zog daraufhin die "Notbremse" und begann einen Neuanfang in der 3. Kreisklasse. Obwohl die Abteilung sportlich nun wieder ganz unten anfangen musste, zeigten das Stimmungsbarometer und die Mitgliederzahlen wieder deutlich nach oben. Die von der Abteilungsleitung ausgerufene Marschrichtung "back to the roots" kam bei den Mitgliedern sehr gut an. Anstelle von verbissenem sportlichen Ehrgeiz rückte die Geselligkeit, die die Abteilung in ihren Anfängen ausgemacht hatte, wieder in den Vordergrund.

Wieder bergauf

Ähnlich wie vor 20 Jahren zur Gründungszeit ging es auch sportlich wieder bergauf und seit dem Zugang von Markus Knapmann gibt es seit 2006 eine neue Euphoriewelle. Die Erstvertretung spielt nun in der Kreisliga, die zweite Mannschaft in der 2. Kreisklasse und zur neuen Saison geht auch wieder eine dritte Mannschaft an den Start.

Bei den Dorstener Stadtmeisterschaften 2007 konnten die Altendorfer mit einem tollen Ergebnis aufwarten. Fünf Stadtmeistertitel sowie je vier zweite und dritte Plätze lautete die stolze Bilanz der SVA-Zelluloidkünstler.

Zu seinem Jubiläum richtete der SV Altendorf am letzten Wochenende den Dorsten-Cup aus und gewann das beliebte Saisonvorbereitungs-Turnier. Angesichts der anschließenden gemeinsamen Feier mit den Gästen war sich SVA-Abteilungsleiter Dirk Weiwer sicher: "Wir sind auf dem richtigen Weg, die gute Kameradschaft ist das Markenzeichen des SVA 2007."

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