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General Motors bringt zahlreiche neue Hybrid-Modelle

Detroit (dpa/tmn) General Motors (GM) wird in den nächsten vier Jahren 16 neue Hybrid-Fahrzeuge auf den Markt bringen. Das kündigte das Unternehmen auf der North American International Auto Show (NAIAS, bis 27. Januar) in Detroit an.

General Motors (GM) wird in den nächsten vier Jahren 16 neue Hybrid-Fahrzeuge auf den Markt bringen. Das kündigte das Unternehmen auf der North American International Auto Show (NAIAS, bis 27. Januar) in Detroit an.

Angeboten werden diese Autos allerdings zunächst in den USA und in China. Bis der Hybrid etwa bei der GM-Tochter Opel auch nach Europa kommt, «wird es noch etwas dauern», sagte Opel-Chef Hans Demant.

Nachdem es bei GM bislang nur einen sogenannten Startergenerator für die Mittelklasse-Limousine Saturn Aura gegeben hat, wird das Modellangebot nun gründlich ausgeweitet. Neben der Start-Stopp-Automatik für den Geländewagen Saturn Vue und den Chevrolet Malibu gibt es auch den ersten sogenannten Two-Mode-Hybrid, mit dem auf Kurzstrecken rein elektrisches Fahren möglich ist.

Diese Technologie bietet das Unternehmen zunächst in Kombination mit einem sechs Liter großen V8-Motor in den großen Geländewagen Chevrolet Tahoe und GMC Yukon an. «Dort erreichen wir einen Verbrauchsvorteil von 30 Prozent und kommen so auf das Niveau einer Mittelklasse-Limousine», sagte Produktmanager Bob Walzyk. Die gleiche Technik wird es im Sommer auch in Kombination mit Allradantrieb im Cadillac Escalade geben. Kurz danach sollen der Chevrolet Silverado und der GMC Sierra zu den ersten Hybrid-Pick-ups werden.

Im nächsten Schritt plant GM nach Angaben von Projektleiter Larry Nitz ebenfalls noch in diesem Jahr einen Two-Mode-Hybrid für den kleineren Geländewagen Saturn Vue, mit dem der Verbrauch um 50 Prozent sinken soll. Dieses Fahrzeug werde es etwas später auch als sogenannten Plug-In-Hybrid geben, der dann mit einer Lithium-Ionen-Batterie bestückt wird und auch an der Steckdose geladen werden kann.

Für den Anfang konzentriere sich die Hybrid-Initiative weitgehend auf die USA, sagte ein GM-Sprecher und dämpfte die europäischen Erwartungen: «Dort haben wir ja den Diesel.» Abhängig von Nachfrage und Produktionskapazität hält er es allerdings für denkbar, dass zumindest die Hybrid-Version des Cadillac Escalade noch in diesem Jahrzehnt auch diesseits des Atlantiks angeboten wird.

Bis GM die ersten Volumenmodelle als Hybrid in Europa verkauft, werde es dagegen noch etwas dauern, sagte Opel-Chef Hans Demant. Die US-Systeme passten bislang nicht so recht zu den Erwartungen der europäischen Kunden. «Technisch ist die Übernahme aus Aura und Vue kein Problem. Wenn es der Markt verlangt, geht das sehr schnell.»

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