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Gerade bei Minusgraden wird gepaddelt

SCHWERTE Das Wetter präsentiert sich in diesen Tagen nicht gerade von seiner freundlichsten Seite: Da werden doch Sportler wie die Slalomkanuten etwas Besseres vorhaben, als ins Boot zu steigen und sich kalte Finger zu holen. Weit gefehlt!

von Von Daniel Rademacher

, 27.12.2007
Gerade bei Minusgraden wird gepaddelt

Ein Gespräch mit Kordula Striepecke, der hauptamtlichen Trainerin des Kanu- und Surf-Vereins Schwerte, genügt, und schon weiß man es besser. Striepecke befindet sich zwar „zwischen den Jahren“ auf Heimaturlaub in Erfurt, ihren Schützlingen hat sie aber einen Trainingsplan hinterlassen. Und auch in den Tagen vor Weihnachten konnten Spaziergänger an der Ruhr eifrig paddelnde Kanuten sehen, die sich vom Steg am Bootshaus auf in Richtung Villigster Wehr machten.Wetter längst nicht ausschlaggebend „Bei uns ist das Wetter schon längst nicht mehr ausschlaggebend“, sagt Striepecke und verweist darauf, dass auch Kanuten längst funktionelle Sportkleidung haben und deswegen gar nicht so sehr frieren, selbst bei Minusgraden. Aber natürlich unterscheidet sich das Training in diesen Tagen schon von dem im Frühling oder Sommer: „Der Schwerpunkt liegt auf dem Ausdauerbereich“, erklärt die KVS-Trainerin.  So waren die jüngsten Paddler mitunter auch mal zum Eislaufen, andere Schützlinge in der Turnhalle oder beim Schwimmen. Doch eben auch auf dem Wasser ging es bis zuletzt zur Sache.Mitte März zum Training nach Leipzig „Das muss auch so sein“, betont Striepecke. Und sie hat dabei schon das kommende Wettkampfjahr im Blick. „Wir sind Mitte März schon zum Trainingslager in Leipzig, danach stehen erste Qualifikationen an.“ Dann könne es noch immer ziemlich kalt sein. 2008 steht für die Kanuten ganz im Zeichen der Olympischen Spiele in Peking. Da ist schon klar, dass sich die Schwerter Aushängeschilder Ariane Herde und Jens Ewald in diesen Tagen sicherlich ebenfalls nicht ausruhen.Gerade aus dem Skiurlaub zurück Ewald kam gerade gestern aus dem Skiurlaub zurück. In der Zeit davor war er unter der Woche in Schwerte mit Ausdauertraining beschäftigt, an den Wochenende ging‘s aufs Wasser. Während Herde, die international für die Niederlande startet, das Ticket für Peking schon in der Tasche hat, liegt vor Ewald eine nervenaufreibende Qualifikation. Nur ein deutscher Slalomkanute wird sich für China qualifizieren. „Ich möchte es schaffen, sonste würde ich ja nicht so hart trainieren“, sagt der Olympionike von 2004.

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