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Gericht erlaubt Lokführer-Streiks nur im Nahverkehr - Notfallplan in NRW angelaufen

DORTMUND Das Arbeitsgericht Chemnitz hat die für heute geplanten Streiks der Lokführergewerkschaft GDL im Nahverkehr für zulässig erklärt, im Fern- und Güterverkehr nicht. Erst am frühen Freitagmorgen fiel diese Entscheidung. Der Streik soll von 8 bis 11 Uhr laufen. In NRW ist bereits der Notfallplan der Bahn in Kraft getreten. Jeder zweite Zug könnte ausfallen.

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Gericht erlaubt Lokführer-Streiks nur im Nahverkehr - Notfallplan in NRW angelaufen

"Nicht einsteigen" steht auf dieser Regionalbahn während eines Streiks der Lokfuehrer im Nahverkehr.

Bahnkunden in Nordrhein-Westfalen mussten sich am Freitagmorgen auf ein eingeschränktes Zugangebot einstellen. Bereits vor dem angekündigten Streik der Lokführer hatte die Bahn einen Notfallfahrplan in Kraft gesetzt, der während des ganzen Tages Gültigkeit hat.

Danach werden die meisten Zugverbindungen aufrecht erhalten, allerdings werden die Züge nicht so häufig wie an normalen Tagen verkehren. Die während der Hauptverkehrszeiten eingesetzten zusätzlichen Züge fallen aus. „Wir bemühen uns, den Verkehr trotz des bevorstehenden Lokführerstreiks normal abzuwickeln. Wir müssen sehen, wie uns das gelingt“, sagte ein Bahnsprecher.

Jeder zweite Zug im Regionalverkehr fällt aus

Bundesweit wird damit gerechnet, dass von den täglich rund 750 Zügen des Fernverkehrs rund zwei Drittel fahren, vor allem die ICE-Züge. Im Regionalverkehr ist geplant, bis zu 50 Prozent der täglich 19 000 Züge fahren zu lassen.

Bahn hat kostenloses Info-Telefon geschaltet

Verbindungen mit dem eingeschränkten Fahrplan können nach Bahnangaben über die Reiseauskunft abgerufen werden. Für telefonische Informationen hat die Bahn rund um die Uhr eine kostenlose Service-Hotline unter 08000 99 66 33 geschaltet. Die GDL will mit dem Streik einen eigenständigen Tarifvertrag durchsetzen, der Entgelt und Arbeitszeit für Lokführer regelt. Die Gewerkschaft fordert deutlich höhere Einstiegsgehälter von mindestens 2500 Euro. Beides lehnt die Bahn ab.

                    

 

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