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Abfahrts-Gesamtweltcup entschieden

Goggia und Feuz holen die Kugeln - Dreßen Fünfter 

Are Auf den Strecken für die WM 2019 verpassen Thomas Dreßen und Viktoria Rebensburg die Podestplätze knapp. Dreßen sichert sich in Are dennoch souverän Rang drei in der Abfahrtswertung, für Rebensburg zählt vor allem der Riesenslalom. Dann will sie so jubeln wie Goggia und Feuz.

Goggia und Feuz holen die Kugeln - Dreßen Fünfter 

Die Nummer 5 auf dem Rennanzug. Die Nummer 5 des Abfahrtszirkus: Thomas Dreßen. Foto: dpa

Sofia Goggia herzte die kleine Kristallkugel in ihren Armen wie ein Baby, Beat Feuz kam nach seinem Erfolg aus dem Grinsen kaum mehr heraus. Die zwei alpinen Abfahrts-Asse haben sich beim Weltcup-Finale in Are ihre jeweils ersten Disziplin-Triumphe gesichert, auch wenn die Tagessiege an andere gingen. „Davon habe ich mein Leben lang geträumt. Jetzt ist es soweit, das ist unglaublich“, sagte die italienische Olympiasiegerin. Weltmeister Feuz erzählte am Mittwoch: „Ich habe geglaubt, dass ich so etwas nie erleben werde.“

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Nicht zu schlagen in den letzten Abfahrten der Saison waren US-Star Lindsey Vonn bei den Damen und die zwei zeitgleichen Österreicher Vincent Kriechmayr und Matthias Mayer.

Rebensburg hadert mit Rang vier

Die Deutschen verpassten bei den ersten Rennen des Weltcup-Finales in Schweden die Podien. Viktoria Rebensburg haderte mit ihrem vierten Platz etwas, Thomas Dreßen verbuchte seinen fünften Rang als Erfolg. „Das war super, ich bin echt zufrieden“, sagte der Shootingstar, der die Saison als drittbester Abfahrer des Disziplin-Weltcups beendete. Das war vor ihm erst einem Deutschen gelungen: Franz Vogler im Frühjahr 1967.

Für den 24 Jahre alten Dreßen stehen nach einer herausragenden Saison mit zwei Weltcup-Siegen in Kitzbühel und Kvitfjell sowie Rang drei in Beaver Creek noch der letzte Super-G am Donnerstag, kleinere Rennen in Deutschland, Ski-Tests und Sponsorentermine an, bevor er sich in einen wohlverdienten Urlaub verabschiedet. „Ich habe nichts dagegen, wenn die Saison vorbei ist“, sagte der Mittenwalder in der ARD. Als zweiter deutscher Starter wurde Andreas Sander 23. und Vorletzter. „Ach, das gibt es nicht“, schimpfte er nach der Zieldurchfahrt.

Fokus auf dem Riesenslalom

Bei den Damen, die wie die Herren wegen viel Neuschnees auf einer verkürzten Strecke fuhren, fehlten Rebensburg 0,05 Sekunden auf das Podest - ähnlich knapp hatte sie schon bei Olympia im Riesenslalom Bronze verpasst. „Das ist ärgerlich. Es wäre schön gewesen, am Schluss noch mal auf dem Podium zu stehen. Aber es war trotzdem ein guter Lauf“, analysierte sie. Rebensburgs Fokus liegt auf dem letzten Rennen am Sonntag im Riesenslalom, wenn sie den Sieg in der Gesamtwertung ihrer Paradedisziplin perfekt machen will.

Bejubelt wurden im WM-Ort von 2019 gleich mehrere, allen voran die Kugel-Gewinner. Goggia feierte nach dem Olympiasieg in Pyeongchang ihre erste kleine Kristallkugel. Viel Applaus gab es auch für Lindsey Vonn: Nach ihrem schon 82. Weltcup-Sieg fehlen nur noch vier Erfolge zum Rekord des Schweden Ingemar Stenmark.

Von dpa

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