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Golf: Wuttke tritt nächstes Jahr kürzer

HERBERN Seit mittlerweile neun Jahren schwingt Benjamin Wuttke den Golfschläger, seit drei Jahren ist er Golf-Profi. Doch im nächsten Jahr wird der Selmer kürzer treten und nur noch wenige ausgewählte Turniere spielen - es ist ihm zu viel geworden.

von Von Henner Henning

, 06.12.2007
Golf: Wuttke tritt nächstes Jahr kürzer

Golf-Profi Benjamin Wuttke spielt demnächst weniger Turniere und wird mehr Zeit mit der Familie verbringen.

Wuttke, der seit seinem 14. Lebensjahr Golf spielt und als Tour-Profi und Golflehrer sein Geld verdient, möchte sich in Zukunft mehr seiner Familie und seiner Lebensgefährtin widmen. "Ich habe in diesem Jahr an etwa 300 Tagen den Golfschläger in den Händen gehabt. Da bleibt wenig Zeit für das Privatleben", erläutert er seinen Schritt.

Auch habe das viele Reisen, das mit seiner Teilnahme an der drittklassigen EPD-Tour verbunden war, Spuren hinterlassen. "Ich möchte in den nächsten Jahren sesshafter werden", wird der Sohn des viermaligen Fußball-Nationalspielers Wolfram Wuttke mehr Zeit in seiner Heimat verbringen.

Aber nicht nur der Wunsch nach mehr gemeinsamen Stunden mit der Familie haben Wuttke dazu bewogen, eine Pause vom Turniergolf zu nehmen. Auch habe der 23-Jährige, der als Kind bei Grün Weiß Selm Fußball spielte, gemerkt, dass er in diesem Jahr zu viel Golf gespielt habe. "Ich bin einfach überspielt, die Doppelbelastung als ,playing und teaching Pro' ist zu groß", erklärt Wuttke, "da habe ich nach Gesprächen mit Sportpsychologen beschlossen, im nächsten Jahr eine Regenerationsphase einzulegen."

Ehemalige Nummer 24

Doch ganz ohne Turniere wird Wuttke auch im nächsten Jahr nicht auskommen. So plant er weiterhin, an einigen Einladungsturnieren teilzunehmen. "Und wenn man mir tatsächlich wieder einen Platz bei einem Challenge-Tour-Turnier anbieten würde, würde ich nicht nein sagen", so die ehemalige Nummer 24 der deutschen Golf-Rangliste.

Auf der Challenge-Tour, einer zweitklassigen Golf-Serie, gab Wuttke im Sommer diesen Jahres bereits seine Visitenkarte ab. "Ich wurde aufgrund meiner konstanten Leistungen zum internationalen Turnier in Mühlheim eingeladen. Das war schon eine Ehre für mich", erzählt Wuttke stolz.

Weitere Höhepunkte 2007 waren der Sieg beim Einladungsturnier in Fröndenberg sowie der Gewinn des Longest-Drive-Wettbewerb beim Münchener Turnier, bei dem Wuttke den kleinen weißen Ball 278 Meter weit geschlagen hat.

  

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