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Radsport: 48. Nachtuhlenrennen

Grasmann siegt im Zielsprint

STADTLOHN Endlich hat er seine eigene Nachtuhle: Für Christian Grasmann vom Team „Maloja Pushbikers“ ist am Freitagabend ein Wunsch in Erfüllung gegangen. Dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung siegte der Sechstagerennenspezialist letztlich souverän nach einem Alleinritt mit Routinier Vladi Riha (VC Vegesack).

Grasmann siegt im Zielsprint

um Sieger eines schnellen Hauptrennens krönte sich Christian Grasmann vom Team Maloja Pushbikers.

„Selten pünktlich“, so Streckensprecher Peter Mohr, wurde das Feld der 57 Teilnehmer am Kriterium der KT- und A/B-Fahrer um 22.05 Uhr auf den 1,2 Kilometer langen Rundkurs geschickt – mittlerweile auf einer abgetrockneten Piste, nachdem es zu Beginn beim Rennen der U 19 und Senioren noch einen kräftigen Schauer gegeben hatte. Damit erfüllte sich der Wunsch von Vorjahressieger Ole Quast nicht, der wie im Vorjahr „nichts gegen Regen einzuwenden“ gehabt hätte. Allerdings steckte dem Norddeutschen Crossspezialisten noch einer dreimonatiger Aufenthalt in den USA in den Knochen. Auch deshalb hatte er andere Teams oben auf der Rechnung – allen voran die „Maloja Pushbikers“. Und er sollte Recht behalten – wie auch Doppelsieger Marcel Kalz ankündigte: „Wir sind heiß, jeder kann das Rennen gewinnen.“

Schnelles Rennen

Von Beginn an entwickelte sich ein schnelles Rennen. Bei der ersten Wertung zeigte sich schon der bereits 44-jährige Riha, der fortan mit Grasmann den richtigen Partner finden sollte, um sich abzusetzen. Im Feld war man sich ob der Führungsarbeit uneinig – den Rest erledigten die „Pushbikers“. Hannes Baumgarten kontrollierte von der Spitze des Feldes, weiter hinten bremste der Rest des Teams. Und so konnte das Führungsduo den Vorsprung kontinuierlich ausbauen – auf bis zu 45 Sekunden, was in etwa einer halben Runde auf den 84 Kilometern entspricht. Bewegung kam erst ab der fünften Wertung ins Verfolgerfeld, so richtig zusammenarbeiten wollte es aber nicht.

48. Nachtuhlenrennen in Stadtlohn

Für die Radsportfans am Streckenrand blieb es dennoch spannend: Der Vorsprung Grasmanns auf Riha war vor der letzten, doppelten Wertung nicht groß genug, sodass der Zielsprint entscheiden sollte. Und bei diesem hatte dann der jüngere Sprinter mehr Körner in den Beinen und gewann das Rennen nach weniger als 1:50 Stunden mit 38 zu 28 Punkten. Baumgarten machte den Erfolg der Mannschaft aus Irschenberg komplett. „Wenn zwei aus einem Team auf dem Podest stehen, dann sollte auch einer gewinnen“, ließ er im Anschluss keine Zweifel an den Ambitionen.

Lob eingeheimst

„Altmeister“ Riha, der ein großes Lob seines Mitstreiters Grasmann einheimste, zeigte sich überrascht ob der guten Präsentation: „Ich hab mich gar nicht so gut gefühlt, habe aber den richtigen Zug erwischt.“ Grasmann selbst berichtete von einem „super und toll organisierten Rennen vor klasse Publikum mit einer funktionierenden Mannschaft.“ Damit war auch alles gesagt. Der Stadtlohner Janek Heming (Team Kom Sport Köln) fuhr durch und kam als guter Elfter ins Ziel.

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