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Großer Sieg des SVS

Schermbeck Der Pokal ist immer wieder für große Spiele gut! Eines davon fand gestern in der Schermbecker Volksbank Arena statt, wo der SV Schermbeck am Ende mit neun Spielern den Regionalligisten RW Ahlen mit 2:1 bezwungen hat.

15.08.2007

DFB-Pokal auf Landesebene

SV Schermbeck - RW Ahlen

2:1 (1:1)

Die Gäste traten bis auf vier Ausnahmen mit der gleichen Elf an, die am Sonntag bei RW Essen gewann. Auch das verletzungsbedingte Fehlen von Torjäger Lars Toborg war sicher kein Grund für das Ausscheiden der Ahlener. Auch SVS-Coach Martin Stroetzel konnte nicht seine Bestbesetzung aufstellen, denn Alexander Kaul musste wegen einer Grippe passen.

Von Beginn an stellten die Platzherren vor 350 Zuschauern die bissigere und aggressivere Mannschaft, für die Yakub Köse schon früh die erste Torchance hatte. In der achten Minute wurde Offensivdrang der Platzherren belohnt, als Christopher Nachtwey zum 1:0 traf. Doch schon im Gegenzug fiel der Ausgleich. Beim Kopfballtor von Kevin Großkreutz leisteten die Schermbecker aber mit drei Fehlern hintereinander großzügig Beihilfe.

Ahlen fühlte sich aber keineswegs bemüßigt, nun etwas für das Spiel zu tun. In einer Art und Weise, für die das Adjektiv pomadig noch gnädig gewählt ist, schoben sie sich das Leder zu, ohne einen Zug zum Tor zu entwickeln. Der SV Schermbeck legte da eine ganz andere Vorstellung hin. Er gewann fast alle Zweikämpfe und kam auch immer wieder vor das Tor der Gäste. Kurz vor der Pause hatte Christof Konowski mit zwei Distanzschüssen die besten Chancen für den Oberligisten.

In der Pause hat SVS-Coach Martin Stroetzel seine Mannschaft aufgefordert, mehr Druck zu entwickeln. Das Team setzte das auch gleich um. In der 58. Minute ergatterte der alles überragende Köse einen Fehlpass der Ahlener Hintermannschaft, tänzelte drei Gegenspieler aus und schoss zum 2:1 ein.

Angesichts des katastrophalen Ahlener Auftritts, wäre es das auch schon gewesen, aber der Unparteiische Cetin Sevinc hatte sich vorgenommen, das Spiel noch einmal spannend zu machen. In der 63. Minute zeigte er Christopher Nachtwey gelb-rot und sechs Minuten später Rainer Hackenfort. Berechtigt war keine der vier Karten für das zu Unrecht bestrafte Duo.

Selbst mit zwei Spielern mehr auf dem Platz kamen die Gäste nicht in Tritt. Die Schermbecker kämpften bis zum Umfallen, und der Sieg war nicht einmal glücklich, sondern schlicht und ergreifend verdient. weih

Statistik

SVS: Schröder, Zepanski, Talaga, Nawatzki, Hahn, Konowski, Köse (90.Pascal Herzog) , Nachtwey, Holtheuer (64. Esper), Hackenfort, Woberschal (90. Patrick Herzog).

Tore: 1:0 Nachtwey (8.), 1:1 Großkreutz (9.), 2:1 Köse (58.).

Bes. Vork: Gelb-rot gegen Nachtwey (63.) und Hackenfort (69.).