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Grüne werben für einen Ausbildungsfonds

DÜSSELDORF Um Probleme auf dem Ausbildungsmarkt strukturell zu lösen, fordern die Grünen in Nordrhein-Westfalen einen Ausbildungsfonds, in den alle Arbeitnehmer einzahlen sollen.

Grüne werben für einen Ausbildungsfonds

Daniela Schneckenburger, NRW-Landeschefin der Grünen, macht sich für einen Ausbildungsfonds stark.

Im Unterschied zum bisherigen Modell einer Ausbildungsplatzabgabe soll der Fonds branchenbezogen eingerichtet werden und zusätzlich Mittel für die berufliche Weiterbildung von Arbeitnehmern bereitstellen. Ein solches Modell könne das bewährte duale System der beruflichen Ausbildung wieder auf die Füße stellen, sagte die Landeschefin der Grünen, Daniela Schneckenburger, in Düsseldorf.

Der Fonds nach dem Beispiel Dänemarks könne zunächst für NRW eingerichtet werden. Dabei werde die Höhe der jeweiligen Abgabe konjunkturabhängig festgelegt. Profitieren sollen Unternehmen, die überdurchschnittlich ausbilden.

Neue Modelle für Lernschwache

Die Bemühungen der Landesregierung, so Schneckenburger, seien zwar anerkennenswert, reichten jedoch nicht aus. Der Vorstoß  von Arbeitsminister Karl-Josef Laumann für 3000 zusätzliche Lehrstellen bringe angesichts zehntausender unversorgter Bewerber zu wenig Entlastung. Darüber hinaus müssten für Lernschwache, darunter überdurchschnittlich viele männliche Migranten, neue Ausbildungsmodelle auf den Weg gebracht werden.

Auch SPD und DGB sprachen sich gestern für eine neue Offensive auf dem Ausbildungsmarkt aus.

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