Gutachter soll tödlichen Unfall in Kieswerk aufklären

Nach dem tödlichen Arbeitsunfall in einer Kiesgrube im Münsterland soll nun ein Gutachter klären, wie es zu dem Unglück gekommen ist. Die Ermittlungen im Auftrag der Staatsanwaltschaft könnten mehrere Tage dauern, teilte die Polizei in Borken am Donnerstagmorgen mit. Der Unfall ereignete sich am Dienstag in Isselburg-Anholt. Ein riesiger Steinhaufen war ins Rutschen geraten und begrub vier Arbeiter unter sich. Zwei von ihnen kamen dabei ums Leben.

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Isselburg-Anholt

, 28.11.2017, 18:59 Uhr / Lesedauer: 1 min
In dem Kieswerk dauern die Bergungsarbeiten an. Foto: Arnulf Stoffel

In dem Kieswerk dauern die Bergungsarbeiten an. Foto: Arnulf Stoffel

Die Leiche eines 42-jährigen Niederländers wurde am Abend des Unglückstags aus der Grube geholt. Die Feuerwehr sprach von komplizierten Bergungsarbeiten, da der Kies immer wieder ins Rutschen geriet. Sie konnten den zweiten Toten, einen 52-Jährigen aus Isselburg, erst am Mittwochabend bergen. Zwei weitere Arbeiter erlitten bei dem Unfall leichte Verletzungen.