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Gymnasiasten in Englisch top

DÜSSELDORF Die Ergebnisse der zentralen Lernstandserhebungen liegen vor: Die Achtklässler an den Gymnasien schneiden in den Kernfächern Deutsch, Mathematik und Englisch klar besser ab als der Landesdurchschnitt, die gleichaltrigen Schüler an Haupt- und Gesamtschulen fallen hingegen deutlich ab.

Gymnasiasten in Englisch top

Gymnasiasten schnitten bei den Lernstandserhebungen klar besser ab als Schüler anderer Schulformen.

Insgesamt erreichen zwischen 20 und 30 Prozent des gesamten Jahrgangs nicht einmal die Standards der Kernlernpläne. Dies geht aus den Auswertungen der zentralen Lernstandserhebungen vom Mai hervor, an der erstmals alle rund 190.000 Schüler der Klassen acht in 2100 Schulen teilgenommen haben. Extrem augenfällig ist dabei die Mathematikschwäche an den Haupt- und Gesamtschulen: Im Bereich „mathematisches Argumentieren/Kommunizieren“ haben zwei Drittel der Grundkursler Förderbedarf.In Mathematik schlechter als in Englisch In Englisch haben die Gymnasiasten der Klassen acht in NRW ihr Spitzenergebnis erzielt: Über 90 Prozent der Schüler hatten ein gutes oder sehr gutes Verständnis von englischen Texten. Im Landesdurchschnitt waren es nur 50 Prozent. Auch in Deutsch erhielten knapp 80 Prozent der Oberschüler (Land: 43 Prozent) die beiden besten Bewertungen. Im Fach Mathematik hingegen lag das Niveau zwar allgemein spürbar niedriger, der Vorsprung der Gymnasiasten vor den übrigen Schulformen war hingegen genauso signifikant.Schul-Standort spielt eine Rolle Teilweise sehr deutliche Leistungsunterschiede gab es auch innerhalb der Schulformen, und zwar je nach Standort. Allerdings weniger bei Gymnasien und Realschulen als vielmehr stark ausgeprägt bei Haupt- und Gesamtschulen. Deren Erweiterungskurse liegen in etwa auf dem Niveau der Realschulen.Jungen rechnen, Mädchen lesen besser Bei der Unterscheidung nach Geschlechtern zeigte sich: Jungen können besser rechnen, Mädchen besser lesen. Dieses Resultat zeigt sich sogar schon mit geringerer Ausprägung in den Grundschulen, wie die Auswertung der Lernstandserhebungen in den dritten Klassen ergeben hat. Schulministerin Barbara Sommer versprach, die Jugendlichen mit Förderbedarf mit einem „Bündel gezielter Maßnahmen besonders in den Blick zu nehmen“. Dafür seien bereits 3000 bis 4000 Lehrer eingestellt worden.

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