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HSG: Aufarbeitung abgeschlossen - jetzt Wiedergutmachung?

SCHWERTE Eines ist allen klar bei der HSG Schwerte-Westhofen: So eine Pleite wie am vergangenen Sonntag in eigener Halle darf es nicht wieder geben. Zur Erinnerung: Die Schwerter hatten eine Acht-Tore-Führung noch aus der Hand gegeben. Jetzt geht es nach Lennestadt - und im Sauerland ist Wiedergutmachung angesagt.

von Von Michael Dötsch

, 19.10.2007
HSG: Aufarbeitung abgeschlossen - jetzt Wiedergutmachung?

Mehr Kampf, mehr Dampf, mehr Durschlagskraft sind gefordert, damit es nicht wieder so steil bergab geht wie bei der Blamage am vergangenen Wochenende.

Die ebenso kuriose wie überflüssige Heimniederlage des letzten Sonntags gegen Teutonia Riemke war mit dem Schlusspfiff noch lange nicht abgehakt. "Wir haben das Spiel intensiv und konstruktiv aufgearbeitet", berichtet HSG-Spielertrainer Mischa Quass vom "Nachspiel", bei dem seinen Schützlingen auch ein paar Video-Sequenzen der eklatanten Schwächephase nach dem Seitenwechsel nicht vorenthalten blieb.

Die Reaktion auf die Pleite soll am Sonntag (21. Oktober) der punktlose Tabellenvorletzte zu spüren bekommen: "Ich bin sicher, dass es gefruchtet hat. Wir werden in Lennestadt die richtige Antwort geben", sagt Quass vor der Partie am Sonntag um 17.30 Uhr bei besagter HSG Lennestadt/Würdinghausen.

Beim Gegner handelt es sich um eine Spielgemeinschaft, die vor der Saison aus der TSG Lennestadt, die in der Vorsaison haarscharf am Abstieg aus der Verbandsliga vorbeigeschrammt ist, sowie dem Kreisligisten SV Würdinghausen entstanden ist. Dabei herausgekommen ist eine neu formierte und ziemlich junge Mannschaft, die im bisherigen Saisonverlauf viermal als Verlierer vom Feld gegangen ist.

400 Fans - Stimulanz oder Hindernis?

Trotzdem dürfte die Partie für die Schwerter kein Spaziergang werden. Dafür sorgt allein schon die Kulisse, denn auf ihr Publikum können sich die Sauerländer trotz bescheidenen sportlichen Erfolges immer noch verlassen. Mit 400 Zuschauern muss man immer rechnen, wenn man nach Lennestadt fährt - Quass hofft, dass sich dies stimulierend auf seine Mannschaft auswirkt. "Es macht doch immer Spaß, in einer vollen Halle zu spielen", meint Quass.

In personeller Hinsicht gibt es zwei Veränderungen: Linksaußen Nils Krefter hat sich im Training eine Zerrung, eventuell sogar einen Muskelfaserriss, zugezogen. Und um den Platz zwischen den Pfosten streiten sich ab sofort drei Keeper. "Sebastian Emde hat sich mit guten Leistungen empfohlen und zählt ab sofort zum Verbandsliga-Kader", erklärt Quass - Konkurrenz belebt das Geschäft.