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HSV-Vize Schwalb reizt Amt des Handball-Bundestrainers

Frankfurt/Main. Martin Schwalb hat mit Nachdruck sein Interesse am Amt des Handball-Bundestrainers bekundet.

HSV-Vize Schwalb reizt Amt des Handball-Bundestrainers

Martin Schwalb hat sein Interesse am Amt des Handball-Bundestrainers bekundet. Foto: Maja Hitij

„Das hat mich immer gereizt und wird mich immer reizen. Ich war jahrelang in der Bundesliga und Champions League Trainer und auch ganz erfolgreich“, sagte der 54 Jahre alte Vizepräsident des Drittligisten HSV Hamburg in einem Interview der „Frankfurter Neue Presse“.

Kurzfristig rechnet sich Schwalb allerdings keine Chance auf den Posten aus, nachdem sich die Führung des Deutschen Handballbundes trotz der verkorksten Europameisterschaft für eine Fortsetzung der Zusammenarbeit mit Bundestrainer Christian Prokop ausgesprochen hat. Nach diesem Votum müsse der DHB mit Prokop in die Heim-WM 2019 gehen, betonte Schwalb.

Der frühere Nationalspieler äußerte in diesem Zusammenhang sein Unverständnis über die DHB-Entscheidung. „Das hat jetzt nichts damit zu tun, dass ich irgendwann einmal Nationaltrainer werden möchte: Wir haben kein gutes Bild abgegeben bei der EM. Es gab ganz große Risse in der Mannschaft, die jeder gesehen hat. Im normalen handelsüblichen Geschäft heißt das: Der Trainer passt nicht zur Mannschaft oder umgekehrt“, sagte Schwalb und fügte hinzu: „Eine Gemeinschaft muss stimmig sein. Vielleicht schaffen sie es, das noch hinzubekommen.“

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