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HSV braucht „Wunder“ - Wolfsburg nicht verbessert

Hamburg. War es das für den HSV? Der erste Abstieg der Clubgeschichte ist deutlich näher gerückt. Im Topspiel zwischen Leipzig und Dortmund gibt es keinen Sieger. Damit können beide gut leben.

HSV braucht „Wunder“ - Wolfsburg nicht verbessert

Hamburgs Trainer Bernd Hollerbach gibt sich und seinen HSV noch nicht auf. Foto: Carmen Jaspersen

Die beiden brisantesten Partien am Samstag enden remis. Für den Hamburger SV war das ein heftiger Rückschlag, für den FSV Mainz 05 sowie für Borussia Dortmund und RB Leipzig waren die Punkteteilungen jeweils ordentliche Ergebnisse. Das Wichtigste zu den sechs Samstagspartien: 

VERZWEIFLUNG: Elf Partien hatte Hamburg nicht gewonnen und auch im zwölften Versuch klappte es nicht. Trotz der Misere spielten die Hausherren beim 0:0 gegen Mainz gut, vergaben aber zahlreiche Chancen (sogar einen Elfmeter) und konnten auch von einem Mainzer Platzverweis nicht profitieren. Neun Spiele bleiben noch, der Rückstand auf Rang 16 beträgt sieben Punkte. „Aufgeben liegt nicht in meinem Naturell, aber wir brauchen schon ein kleines Wunder“, sagte HSV-Trainer Bernd Hollerbach. „Wir sind in einer ganz schlimmen Situation, die nochmal schlechter geworden ist“, analysierte HSV-Manager Jens Todt.

TOPREMIS: Das Spitzenspiel zwischen Leipzig und Dortmund hatte keinen Sieger, unzufrieden waren danach aber beide nicht. Die Teams, die zuletzt häufig nicht überzeugten, zeigten feine Spielzüge bei dem 1:1. „Für uns ist wichtig, dass wir wieder besser im Ballbesitz gespielt haben“, sagte Dortmunds Nationalspieler Julian Weigl. Trainer Peter Stöger kommentierte: „Ich habe ein außergewöhnlich gutes Bundesligaspiel gesehen. Wir fahren einigermaßen zufrieden nach Hause.“

HEIMDEBÜT VERPATZT: Es war kein schöner erster Auftritt für Bruno Labbadia in seinem neuen Heimstadion: Der VfL Wolfsburg zeigte beim 1:2 gegen Bayer Leverkusen eine schwache Leistung und ist jetzt punktgleich mit dem FSV Mainz 05 auf dem Relegationsrang. Auf diesem Platz beendete der VW-Club die vergangene Saison. „Wir müssen aufpassen, jetzt haben wir nur noch neun Spiele. Es ist gefährlich, wir müssen unbedingt punkten“, forderte VfL-Profi Joshua Guilavogui.

FALSCHE ECKE: Eintracht Frankfurt träumt dank einer Fehlentscheidung weiter von der Champions League. Die Ecke vor dem 1:0-Siegtreffer hätte es nicht geben dürfen. So verlor Hannover 96 mit viel Pech, und die Hessen sind weiter oben dabei. „Das war heute kein ansehnliches Spiel, aber das ist mir letztlich egal“, sagte Frankfurts Trainer Niko Kovac.

ZURÜCK NACH EUROPA: 1899 Hoffenheim hat sich im Ringen zweier Mittelfeldclubs mit Chancen auf die Europaränge durchgesetzt. Ein souveräner Auftritt brachte ein verdientes 2:0. „Wir sind sehr glücklich, dass wir gewonnen haben. Ich denke, das war auch verdient“, sagte Trainer Julian Nagelsmann. Torwart Oliver Baumann ergänzte: „Wir sind sehr glücklich, dass wir gewonnen haben. Ich denke, das war auch verdient.“

HERTHA-SCHRECK: Auf Schalke gibt es für Hertha BSC offenbar nichts zu holen. Schon das zehnte Spiel in Serie verloren die Hauptstädter in Gelsenkirchen. Dabei war der Auftritt zumindest solide. „Wir hatten wenigstens einen Punkt verdient. Beim Gegentor waren wir zu naiv. So ist Fußball, so ist das Leben, aber das ist schon schmerzhaft“, sagte Hertha-Coach Pal Dardai. Sein Team steht weiter im grauen Mittelfeld der Tabelle, Schalke ist jetzt Zweiter und auf Champions-League-Kurs.

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