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Habinghorst: Testspiel-Pleite mit schmalem Kader

HABINGHORST Mehr als eine Laufeinheit sei das Testspiel gegen die Adler aus Riemke (Bezirksliga) nicht gewesen, erklärte Dieter Beleijew, Trainer der Landesliga-Fußballer des VfB Habinghorst, nach der 1:5-Niederlage. Trotzdem war die Leistungen des VfB indiskutabel - und Beleijew ist dem Grund bereits auf der Spur.

von Von Florian Kopshoff

, 24.01.2008
Habinghorst: Testspiel-Pleite mit schmalem Kader

Gordon Schwarze (rechts), hier im Spiel gegen Mengede 08/20, leitete das einzige Habinghorster Tor bei der 1:5-Testspiel-Niederlage gegen Adler Riemke ein.

Einen schmalen Kader von 13 Mann hatte der Coach zur Verfügung: Neben dem "geplanten" Ausfall von Thilo Karl (Urlaub) fielen spontan Jörg Teichmann (Knieprobleme), Levant Ak (Mittelohrentzündung), Michael Bittner (Umzug) sowie Bahtiar Ay und Marco Hibbeln (beide Arbeit) aus. Markus Plarre absolvierte ein vorsichtiges Lauftraining. Ganz beschwerdefrei ist Plarre nach seinem Bänderriss noch nicht.

Nach 20 Minuten waren die Bochumer "mit dem ersten Torschuss" (Beleijew) in Führung gegangen. Eine "schöne Kombination", die Gordon Schwarze einleitete und David Plachcinski abschloss, brachte das 1:1. Bis zur 55. Minute hielt sich der VfB anschließend in der Hälfte des Bezirksligisten auf, berichtete Beleijew.

Starke 20 Minuten der Riemker

Die Torchancen aber haben die Habinghorster nicht nutzen können. Beleijew: "Das muss ich kritisieren. Das hat mit der Winterpause nichts zu tun!" Anschließend nutzten die Riemker nahezu jede Torchance und zogen bis auf 5:1 davon.

Ab der 75. Spielminute musste der VfB Habinghorst zu zehnt gegen die tief stehenden Adler ankämpfen. Daniel Pape verletzte sich an der Wade. Beleijew hatte zur Halbzeit bereits die verfügbaren zwei Wechselspieler gebracht.

Wenig Motivation bei Habinghorst

Schon im Vorfeld hatte Beleijew gesagt, der Ausgang der Partie sei unwichtig. Eine gewisse Unzufriedenheit war dem Coach trotzdem anzumerken.

Der Grund: Trotz gegenteiliger Erwartungen, hatte das Gros des Teams die Winterpause wohl doch eher zur Entspannung, fernab von sportlicher Aktivität, genutzt. Private Lauf- oder Fitnesseinheiten, so Beleijews Eindruck, hätten wenige seiner Akteure absolviert. Eine Einstellung, die dem Trainer nicht gefällt.

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