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Habinghorst und der tödliche Griff zum Taschenrechner

HABINGHORST Es sind nur noch drei Punkte Vorsprung für Fußball-Landesligist VfB Habinghorst auf den ersten Abstiegsplatz. Viel zu rechnen gibt es da nicht. Soll es auch gar nicht geben. "Wenn wir jetzt schon den Taschenrechner rausholen, das wäre tödlich", meint Trainer Dieter Beleijew.

von Von Marc Stommer

, 10.03.2008
Habinghorst und der tödliche Griff zum Taschenrechner

Manndecker Michael Resch (r.) unterlief ein kapitaler Bock. Danach war er vollends verunsichert.

"Wir gucken von Spiel zu Spiel. Es wird darauf hinaus laufen, dass diese berühmten Spiele kommen werden, in denen es gegen die direkten Tabellennachbarn um alles geht", ist sich der Coach sicher. Zu diesen Nachbarn zählt er alle Mannschaften bis Platz acht (Eintracht Gelsenkirchen mit 26 Punkten, sechs Punkte mehr als der VfB). "Es ist mehr oder weniger eine Zwei-Klassen-Gesellschaft. Drei Top-Mannschaften mit ein paar Verfolgern, dahinter ist alles total ausgeglichen."

Daher sei die Liga an jedem Spieltag für eine Überraschung gut - siehe das 2:0 von Heven in Aplerbeck. Auch seine Mannschaft habe gegen Günnigfeld, die immerhin schon TuS Eving und eben jene Hevener geschlagen hätten, nur unglücklich verloren: "Trotz der vielen Ausfälle war es ein tolles Spiel."

"Ich hab ihn raus genommen, um ihn zu schützen"

Nicht ganz so toll lief es am Sonntag für Michael Resch. Nach einem katastrophalen Abspielfehler, der prompt zum frühen Rückstand geführt hatte, war der junge Verteidiger völlig verunsichert. "Ich hab ihn dann nach 15 Minuten raus genommen, um ihn zu schützen", erklärt Beleijew. "Er war der Shooting-Star der letzten Saison. Dass bei einem 19-Jährigen irgendwann mal ein Einbruch kommt, ist doch logisch."

Schuldzuweisungen gibt es keine. "Er wollte sich eigentlich bei mir für das Gegentor entschuldigen, aber das ist Quatsch. Der Junge ist gut, er setzt sich momentan einfach zu sehr unter Druck", so Beleijew. Der Druck, der in dieser Woche auf der gesamten Mannschaft lasten wird, wird nicht geringer. Denn mit Aplerbeck und TuS Eving stehen die aktuellen Top-Teams auf dem Programm.

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