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Habinghorsts Vorsprung auf die Abstiegsränge ist aufgebraucht

Fußball-Landesliga 3

CASROP-RAUXEL Das Eingemachte ist aufgebraucht: Wenn die Fußballspieler des VfB Habinghorst am Sonntag, 25. April, im Landesligaspiel beim TuS Stockum antreten, sollten sie schleunigst endlich frische Punkte "einkochen". Sonst rutscht sie womöglich doch noch näher heran an die Abstiegsplätze.

von Von Jürgen Weiß

, 23.04.2010
Habinghorsts Vorsprung auf die Abstiegsränge ist aufgebraucht

m Nachholspiel unter der Woche beim SV Sodingen (grün-weiße Trikots) musste sich der VfB Habinghorst um Cihangir Sahinli (Mitte) mit 1:3 geschlagen geben.

Der schöne und angeblich sichere Vorsprung ist futsch. Ein 11. Tabellenplatz bedeutet in der aus 14 Mannschaften bestehenden Landesliga-Gruppe nur augenwischende Sicherheit. Denn zwei Punkte entfernt liegt der erste Abstiegsplatz, den augenblicklich die Spvg Schwerin besetzt, weil sich die SG Herten-Langenbochum nach dem 2:1-Sieg im Nachholspiel am Donnerstag gegen Kornharpen an beiden Europastädtern nach Punkten vorbei schlich. Der Habinghorster Trainer Dieter Beleijew glaubt, dass seine Elf die nötigen Punkte holen kann: "Wir haben sechs Spiele mit Endspielcharakter, die müssen wir dementsprechend angehen." Beleijew verweist da auf den SV Sodingen: "Wer hätte vor Wochen daran geglaubt, dass die unten heraus kommen", so der Coach.

Er selbst musste das im Nachholspiel der Woche am eigenen Leibe erfahren, als die "kompromisslosen" Herner (Beleijew) die individuellen Fehler seiner Spieler eiskalt zum 3:1 ausnutzten. Habinghorsts einziger Vorteil: Die Mannschaft kann bei sechs ausstehenden Spielen alles aus eigener Kraft entscheiden. Nicht nur der Trainer hofft, dass seine Burschen zu alter Stärke zurückfinden. Gerade gegen die oberen Teams hat der VfB zumeist gut ausgesehen und viele Punkte gesammelt. So liefert der vierte Platz des Sonntagsgegners vielleicht die entsprechende Motivation.

Personell ist alles im grünen Bereich, 14 gleichwertige Akteure stehen im Habinghorster Kader. Wichtig wäre beispielsweise, wenn Marc Olschewski nach seiner langen Verletzung die entscheidenden Dinge in der Offensive gelingen. Oder wenn die Winterneuzugänge Stephan Hornberger und Cihangir Sahinli auch in die Rolle von Entscheidungsträger hineinwachsen.