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Halbzeitanalyse: Basketballer auf der sicheren Seite

SCHWERTE Nach der umjubelten Bezirksliga-Meisterschaft betraten die Basketballer der Schwerter Turnerschaft mit dem Landesliga-Saisonauftakt Ende August Neuland. Nach dem ersten Halbjahr der Spielserie lässt sich sagen: Sie sind angekommen. Und könnten sogar über ihr Ziel hinausschießen. Eine Analyse.

von Von Bastian Bergmann

, 18.12.2007
Halbzeitanalyse: Basketballer auf der sicheren Seite

Die STS um Trainer Klaus Tschorn (Mitte).

Nicht selten benötigen Aufsteiger in ihrer neuen Liga eine gewisse Zeit zur Eingewöhnung. Den Schwerter Korbjägern erging es nicht anders. Doch mittlerweile ist die STS in der höheren Liga voll und ganz angekommen und nach zuletzt vier Siegen in Folge die eigenen Erwartungen sogar übertroffen.

Bilanz : Nach besagten vier Siegen in Serie gehen die Schwerter mit 16:12-Punkten auf dem siebten Platz ins neue Jahr - punktgleich mit der TVG Kaiserau und Südpark Bochum 2. Zur sehr ambitionierten SSG Hamm auf dem vierten Tabellenplatz sind es nur zwei Punkte. "Wir sind super zufrieden, denn schon jetzt sind wir auf der sicheren Seite", zieht Trainer Klaus Tschorn eine zufriedene Zwischenbilanz.

Kollektiv ist die Stärke

Die Mannschaft : Fast schon üblich für die heimischen Basketballer, ist auch in dieser Saison bisher das Kollektiv die große Stärke. Bestes Beispiel: Beim letzten 105:94-Sieg gegen Kaiserau punkteten gleich sechs Spieler zweistellig. "Wir sind nicht einfach auszurechnen", bestätigt Klaus Tschorn.

Dennoch stechen ein paar Namen hervor. Christian Ahrens spielt erneut eine gewichtige Rolle. Nach leichten Startschwierigkeiten ist auch Rückkehrer Mark Vater immer mehr zu der erhofften Verstärkung geworden. "Mark ist ein absoluter Gewinn. Endlich können wir auch von seinen Vorzügen profitieren", betont Tschorn.

Aber auch zwei weitere Spieler haben sich prima entwickelt: Fabrizio Gerken und Tobias Priggemeier haben sich mit bärenstarken Leistungen das "Prädikat Landesliga-tauglich absolut verdient. "Sie haben den ersten großen Schritt getan", freut sich der Trainer.

Eiskalt erwischt

Bisheriger Saisonverlauf : Nach keiner optimalen Vorbereitung hatte die STS in Hamm direkt einen schwierigen Auftakt. "Dort sind wir eiskalt erwischt worden", erinnert sich Tschorn. Doch nach der 70:100-Niederlage sind die Schwerter immer besser in Tritt gekommen. "Wir haben die wichtigen Spiele gegen die Mannschaften gewonnen, die mit uns um den Klassenverbleib kämpfen", so Tschorn. Doch auch gegen Teams, die über der STS stehen, haben sich die Ruhrstädter zuletzt behaupten können.

Prognose : Mit dem Abstieg werden die Tschorn-Schützlinge nichts mehr zu tun bekommen. Vielmehr schient sogar der fünfte Tabellenplatz ein realistisches Ziel zu sein. Doch Tschorn stapelt tief. "Ziel ist es erstmal, drin zu bleiben und den einen oder anderen richtig zu ärgern. Wir wollen locker aufspielen und dann vielleicht ein wenig über unser Ziel hinaus schießen."

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