Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Halbzeitanalyse: FC 74 überwintert im Keller

LÜNEN Fußball-A-Ligist FC Lünen 74 ist nach Abschluss der Hinrunde mit dem bisher Erreichten nicht zufrieden. Lediglich zweimal verließ die Elf von Trainer Erik Sobol als Sieger den Platz. Nach dem Anschluss des Lüner SV II an den FC 74 waren die Erwartungen am Triftenteich weitaus höher gesteckt.

von Von Jürgen Schwärzel

, 20.12.2007

Platz fünf oder zumindest ein einstelliger Tabellenplatz waren die Vorgabe an Trainer Sobol und sein Team.

Keine leichte Aufgabe für den Coach, aus zwei Mannschaften mit 29 Akteuren eine schlagkräftige Truppe zusammenzustellen. "Dazu braucht es eine Anlaufzeit von sechs Wochen," so Sobol. Die allerdings verlängerte sich. Dem Team glückte erst am 9. Spiel der erste Sieg.

Ausschlaggebend für die großen Startschwierigkeiten waren für den Coach die häufig wechselnden Aufstellungen. "In 16 Spielen habe ich 29 Spieler einsetzen müssen. Obwohl wir von Verletzungen fast verschont blieben, fiel doch immer wieder Personal durch Arbeit, Rote Karten und Schiedsrichtertätigkeit aus. Da kann sich eine Elf nicht einspielen."

Die Bilanz: 16 Spiele, 2 Siege, sieben Unentschieden, sieben Niederlagen, Platz zwölf mit 13 Punkten und ein Torverhältnis von 17:27. Die ersten vier Partien endeten remis, dann folgte eine Niederlage, wieder ein Remis, Niederlage, Remis bevor der erste Sieg gegen den Hörder SC gelang (2:1). 

Das Team: Nach dem miserablen Saisonstart reduzierte Trainer Sobol den Kader auf jetzt 23, hofft aber noch auf zwei Verstärkungen für die Offensive, da der Sturm zu oft Ladehemmung hat. "Namen kann ich dazu noch nicht nennen. Uns fehlt zudem auf dem Platz ein Führungsspieler, ein Leader, der zeigt wo es lang geht", fügt Trainer Sobol an, "sehr zufrieden war ich im Verlauf der Hinrunde mit unserer Abwehr und mit Keeper Benjamin Gillner, der für mich zu den Besten der A-Liga gehört."

Rückschläge: Der schlechte Saisonstart durch fehlende Konstanz, da sich keine Stammformation bilden konnte und die mangelnde Durchschlagskraft der Offensivabteilung.

Torjäger: Ünal Mert traf vier mal, Platz zwei teilen sich Dirk Gremm und Ramazan Sari mit drei Treffern.

Der Trainer: Nach 33 Jahren beim TuS Niederaden als Spieler der ersten Mannschaft in der Bezirksliga und Kreisliga A und als Trainer steht Sobol jetzt im ersten Jahr am Triftenteich verantwortlich an der Seitenlinie.

Die Prognose: Falls der FC 74 seine Probleme in der Offensive beheben kann, wie zuletzt angedeutet, eventuell die eine oder andere Verstärkung geholt wird, sollte die Sobol-Elf mit dem Abstieg nichts zu tun haben

SO SPIELTE DER FC 74

BV Lünen 05 - FC 74 1:1 FC 74 - VfL Hörde II 2:2 SC Husen-Kurl - FC 74 0:0 FC 74 - Phönix Eving 0:0 SV Brackel II - FC 74 2:1 FC 74 - W. Wickede II 0:0 ATC Brambauer - FC 74 2:1 FC 74 - TuRa Asseln 2:2 FC 74 - Hörder SC 2:1 VfL Kemminghausen - FC 74 4:0 FC 74 - BV Brambauer 13/45 2:3 E. Lindenhorst II - FC 74 2:0 FC 74 - A. Scharnhorst 2:5 FC 74 - FV Scharnhorst 0:1 FC 74 - BV Lünen 05 3:1 VfL Hörde II - FC 74 1:1

Lesen Sie jetzt

Münsterland Zeitung 35. Hallenfußball-Stadtmeisterschaft

Alle Vorrunden-Gruppen und Spielpläne der Dortmunder Hallenfußball-Stadtmeisterschaft