Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Halbzeitanalyse: Geiseckes junge Garde überzeugt

SCHWERTE Die Dienste einiger junger Spieler sicherte sich der SV Geisecke vor der Saison. Die Befürchtungen, die Mannschaft könne unter Umständen nicht mehr die Qualität für die Bezirksliga haben, haben sich nicht bestätigt. Unterm Strich fällt die Bilanz zur Winterpause also leicht positiv aus. Die Analyse.

von Von Bastian Bergmann

, 21.12.2007

Denn die "Kleeblätter" überwintern auf dem neunten Tabellenplatz zwar jenseits von Gut und Böse, doch angesichts der mittlerweile für Geisecke fast schon normalen Verletztenmisere kann man mit der Punkteausbeute sicherlich zufrieden sein.

Bilanz: Mit sieben Siegen, drei Remis und sieben Niederlagen rangiert Geisecke auf dem neunten Platz. Sieben Punkte trennen sie von den Abstiegsrängen, während es zur Tabellenspitze schon zwölf Zähler sind. Mit 38 geschossenen Tore stellt das Team vom Buschkampweg sogar den viert gefährlichsten Angriff der Liga. Allerdings sprechen die 33 Gegentreffer nicht gerade für die defensive der "Kleeblätter".

Die Mannschaft: Vor allem die jungen Akteure wie Marc Tschersich, Mathis Leuer und Daniel Benda haben bislang überzeugen können und sind bereits zu wichtigen Stützen geworden. Doch auch altbekannte Geisecker Gesichter spielen eine bisweilen gute Saison. Lukas Lis ist mit Benda zusammen, beide acht Saisontreffer, gefährlichster Geisecker Stürmer. Beide liegen damit sogar vor der eigentlichen "Waffe" Thorsten Kramer (sechs Tore), der mal wieder mit Verletzungen zu kämpfen hatte.

Bisheriger Saisonverlauf: Nach dem fulminanten 5:0-Auftaktsieg gegen die TSG Herdecke und der Tabellenführung folgte am zweiten Spieltag mit einer 2:3-Niederlage gegen Fichte Hagen die Ernüchterung auf dem Fuße. Nur einem Zähler aus den beiden folgenden Spielen ließen die "Kleeblätter" einen ungefährdeten 3:1-Sieg im Derby gegen den VfB Westhofen folgen. Kapital schlug das Team von Trainer Mario Schad nicht. Die deftige 0:7-Abfuhr in Welper war zugleich der Tiefpunkt der Hinrunde, ehe man sich in Volmarstein und daheim gegen Hohenlimburg mit insgesamt zwölf Treffern den Frust von der Seele schoss. Zwei weitere Siege, ein Remis und drei Niederlage beschlossen die durchwachsene erste Saisonhälfte.

Der Trainer: Mario Schad ist nach wie vor Spielertrainer des SV Geisecke. Jedoch versucht der Trainer sich zusehends aus dem Geschehen raus zu halten, um Platz für junge Garde zu machen.

Prognose: Sollten die jungen Spieler an ihre guten Leistungen anknüpfen können und der Kader vom Verletzungspech verschont bleiben, werden die "Kleeblätter" mit Sicherheit noch zum Stolperstein für den einen oder anderen Aufstiegsaspiranten. Mit dem Abstieg hat Geisecke nichts zu tun - mit dem Aufstieg aber leider auch nicht.

ALLE SPIELE DES SV GEISECKE SV Geisecke - TSG Herdecke 5:0 TSV Fichte Hagen - SV Geisecke 3:2 SV Geisecke - TuS Hattingen 2:2 TuS Stockum - SV Geisecke 4:1 SV Geisecke - VfB Westhofen 3:1 SpVg Hagen 11 - SV Geisecke 1:1 SG Welper - SV Geisecke 7:0 SV Geisecke - FSV Witten 0:1 SuS Volmarstein - SV Geisecke 2:5 SV Geisecke - SV Hohenlimburg II 7:2 Türk SV Witten - SV Geisecke 1:1 SV Geisecke - VfB Schwelm 2:0 ETuS/DJK Schwerte - SV Geisecke 2:1 SV Geisecke - FSV Gevelsberg 3:1 Hedefspor Hattingen - SV Geisecke 3:1 SV Geisecke - TSV Fichte Hagen 3:1 TSG Herdecke - SV Geisecke 2:1

Lesen Sie jetzt